Die US-amerikanische Militärintervention in Venezuela wirft grundlegende Fragen nach den Motiven internationaler Machtpolitik auf. Dieser Text ordnet diese Debatte in einen historischen und geopolitischen Kontext ein und untersucht Parallelen zu früheren Interventionen, insbesondere im Irak, unter besonderer Berücksichtigung von Ressourceninteressen, sicherheitspolitischer Rhetorik und kritischen Deutungen der internationalen Politik.
Dieser Aufsatz setzt sich mit unterschiedlichen Verständnissen von Liebe in Philosophie und Theologie auseinander. Im Mittelpunkt stehen der Gegensatz zwischen Eros bei Platon und Agape im Neuen Testament sowie die Frage, wie angesichts des Leidens sinnvoll von Gott als Liebe gesprochen werden kann.
Die Geschichte der Psychiatrie ist eng mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität, Krankheit und Menschenwürde verbunden. Im Laufe der Zeit wechselten Fürsorge und medizinischer Fortschritt mit Ausgrenzung, Zwang und Gewalt. Besonders die NS-Zeit, die Lobotomie und die Entwicklung der Psychopharmaka zeigen, wie notwendig ethische Verantwortung in der Psychiatrie ist.
Während der COVID-19-Pandemie wurden politische Entscheidungen wie Lockdowns, 2G/3G-Regelungen und die allgemeine Impfpflicht maßgeblich mit Bezug auf wissenschaftliche Behörden wie das PEI und das RKI gerechtfertigt. Gleichzeitig zeigt sich, dass wichtige Sitzungsprotokolle nicht angelegt wurden, so dass Vertrauen auf Behörden und Expertenentscheidungen ohne transparente Dokumentation erfolgte, was grundlegende Fragen nach Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Rechtsstaatlichkeit aufwirft.
Die einrichtungs- und truppenbezogene COVID-19-Impfpflicht (§ 20a IfSG) stellt einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG) und Berufsfreiheit (Art. 12 GG) dar, bei Soldaten unter Berücksichtigung der besonderen Dienstpflichten noch intensiver.
Die verfassungsrechtliche Rechtfertigung dieser Maßnahme beruhte wesentlich auf der Annahme eines relevanten Übertragungsschutzes durch die Impfung, dessen Fortbestehen im Verlauf der Pandemie unter anderem durch interne RKI-Einschätzungen in Frage gestellt wurde.
Die verfassungsrechtliche Rechtfertigung dieser Maßnahme beruhte wesentlich auf der Annahme eines relevanten Übertragungsschutzes durch die Impfung, dessen Fortbestehen im Verlauf der Pandemie unter anderem durch interne RKI-Einschätzungen in Frage gestellt wurde.