Vertrauen in Behörden trotz fehlender Dokumentation und autoritärer Maßnahmen?
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · Freitag, 19. Dezember 2025 · 8:45
Einleitungsproblematik:
Prof. Dr. Schmidt-Chanasit sagte am 25. Februar 2020 bei NDR3:
"Keine Panik, die meisten werden die Infektion gar nicht bemerken, ein anderer großer Teil wird ein bisschen Schnupfen haben, ältere Patienten und Patienten mit Vorerkrankung haben ein erhöhtes Risiko für diese schweren Verläufe - und um die müssen wir uns dann intensiv kümmern." (Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit am 25. Februar 2020 über das Coronavirus).
"Keine Panik, die meisten werden die Infektion gar nicht bemerken, ein anderer großer Teil wird ein bisschen Schnupfen haben, ältere Patienten und Patienten mit Vorerkrankung haben ein erhöhtes Risiko für diese schweren Verläufe - und um die müssen wir uns dann intensiv kümmern." (Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit am 25. Februar 2020 über das Coronavirus).
Link und Quellenangabe:
Fakten?
Welche Fakten sollen das denn sein? Welche Fakten gab es denn? Und war es also ein Faktum, dass gar keine Panik notwendig gewesen wäre, da es sich bei "COVID-19" um eine Erkältungskrankheit ähnlich der Grippe (Influenza) handelt?
Und:
Welche Fakten sollen das denn sein? Welche Fakten gab es denn? Und war es also ein Faktum, dass gar keine Panik notwendig gewesen wäre, da es sich bei "COVID-19" um eine Erkältungskrankheit ähnlich der Grippe (Influenza) handelt?
Und:
Man soll sich also auf die Gesundheitsbehörden und auf das Gesundheitsministerium verlassen?
Auf das PEI? Auf das RKI? Auf einen Jens Spahn oder Karl Lauterbach???
Dass ich nicht lache...!
Das PEI, das In Deutschland die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln überwachen soll, gab am 27. Oktober 2025 auf Anfrage bekannt, es gäbe keine Protokolle über den Zeitraum von Februar 2020 bis Juni 2023 - also einem Zeitraum von drei Jahren!
Auf das PEI? Auf das RKI? Auf einen Jens Spahn oder Karl Lauterbach???
Dass ich nicht lache...!
Das PEI, das In Deutschland die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln überwachen soll, gab am 27. Oktober 2025 auf Anfrage bekannt, es gäbe keine Protokolle über den Zeitraum von Februar 2020 bis Juni 2023 - also einem Zeitraum von drei Jahren!
Bastian Barucker hatte am 24. Juni 2025 eine Anfrage nach den Sitzungsprotokollen des Fachgebiets „Pharmakovigilanz“ im Paul‑Ehrlich‑Institut (PEI) über den Zeitraum seit 2019 gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gestellt.
Zitat:
"Das Paul-Ehrlich-Institut behauptet, dass seine zuständige Abteilung während der Corona-Impfkampagne keinerlei Protokolle angefertigt habe. Wegen Überlastung: Das für die Überwachung der Impfstoffsicherheit zuständige Gremium hat angeblich über einen Zeitraum von drei Jahren kein einziges Protokoll angelegt."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Ziel der Anfrage war, die Protokolle der internen Sitzungen zu erhalten, in denen „die Impfstoffsicherheit und die Impfkampagne“ besprochen wurden.
Antwort des PEI vom 27. Oktober 2025
In der Antwort des PEI auf diese Anfrage teilte die Behörde mit, dass:
➡️ Für den Zeitraum vom 20. 02. 2020 bis zum 19. 06. 2023 dem Paul‑Ehrlich‑Institut keine schriftlichen Protokolle vorliegen.
➡️ Es sei auf die Erstellung schriftlicher Protokolle verzichtet worden, da aufgrund „der außergewöhnlich hohen Arbeitsbelastung während der Pandemie“ die Ressourcen vorrangig auf die Erledigung der Amtsaufgaben konzentriert worden seien.
➡️ Die Dokumentation der Sitzungen wurde zurückgestellt, weshalb entsprechende Protokolle in diesem Zeitraum nicht existieren.
Konkrete Inhalte der PEI‑Mitteilung
Nach der dokumentierten Antwort heißt es:
- Es existieren keine Protokolle der relevanten Pharmakovigilanz‑Sitzungen aus dem Zeitraum der Corona‑Impfkampagne (über mehr als drei Jahre).
- Die Anzahl und Termine der Sitzungen lassen sich nicht benennen, da sie nicht dokumentiert wurden.
- Die Behörde begründet dies mit Ressourcenengpässen und einer außergewöhnlich hohen Arbeitsbelastung während der Pandemie.
- Es wurde auch angemerkt, dass die Entscheidung über die Protokollierung bzw. deren Aussetzung nicht dokumentiert sei.
Bedeutung der PEI‑Antwort
a) Dokumentationspflichten
Nach § 77a AMG (Arzneimittelgesetz) bestehen für Behörden wie das PEI Pflichten zur Protokollierung und Veröffentlichung von Sitzungen wichtiger Gremien wie der Pharmakovigilanz.
Die fehlenden Protokolle über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren werfen daher Fragen zur Erfüllung gesetzlicher Dokumentations‑ und Transparenzpflichten auf.
b) Relevanz für Aufarbeitung
Die Mitteilung wird von Barucker und juristischer Kritik (z. B. durch Rechtsanwalt Sebastian Lucenti) als ein signifikanter Mangel betrachtet, weil ohne Protokolle:
- Arbeitsprozesse nicht nachvollziehbar sind,
- Entscheidungsgründe und interne Bewertungen fehlen,
- eine lückenlose juristische oder wissenschaftliche Aufarbeitung erschwert wird.
Kurzzusammenfassung:
➡️ Das PEI teilte auf eine IFG‑Anfrage mit, dass für den Zeitraum ca. Februar 2020 bis Juni 2023 keine Protokolle seiner Pharmakovigilanz‑Sitzungen vorliegen, weil man wegen „außergewöhnlich hoher Arbeitsbelastung“ während der Pandemie bewusst darauf verzichtet habe.
➡️ Diese Mitteilung enthält keine Angaben zu konkreten Sitzungsdaten oder zur Anzahl der Treffen, weil entsprechende Dokumentation nicht erstellt oder vorgehalten wurde.
Einordnung der PEI-Erklärung:
- Sie betrifft offizielle Auskünfte des PEI selbst aufgrund einer gesetzlich zulässigen IFG‑Anfrage.
- Die Antwort ist kein politischer Leak, sondern eine behördliche Erklärung, die du mit Aktenzeichen und Datum belegen kannst (Antwort vom 27.10.2025).
- Sie ist relevant, weil sie zeigt, dass schriftliche Protokolle über entscheidende Sitzungen der Sicherheitsüberwachung während der Impfkampagne nicht vorhanden sind, was bestimmte Transparenz‑ und Dokumentationspflichten infrage stellt.
Im Rahmen einer Anfrage nach den Sitzungsprotokollen des Fachgebiets „Pharmakovigilanz“ gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz teilte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) dem Antragsteller Bastian Barucker also mit, dass für den Zeitraum vom 20. Februar 2020 bis 19. Juni 2023 keine schriftlichen Protokolle vorliegen. Die Behörde begründete dies damit, dass aufgrund der außergewöhnlich hohen Arbeitsbelastung während der Pandemie auf die Erstellung schriftlicher Protokolle verzichtet worden sei und die entsprechenden Sitzungen vorrangig der operativen Erledigung von Amtsaufgaben dienten. (PEI-Antwort, 27. Oktober 2025).
Rechtlich ist diese Mitteilung bedeutsam, da das PEI nach § 77a AMG sowie den europäischen Transparenzanforderungen verpflichtet ist, entscheidungsrelevante Vorgänge der Pharmakovigilanz zu dokumentieren. Das Fehlen von Protokollen über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren wirft Fragen auf hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit behördlicher Entscheidungen, der Erfüllung der Dokumentationspflichten sowie der Möglichkeit einer wissenschaftlichen und juristischen Aufarbeitung. Insbesondere bei der Bewertung von Entscheidungen während der COVID-19-Impfkampagne stellt dies eine erhebliche Lücke in der Revisionsfähigkeit und Verantwortungszuordnung dar.
Man sollte also - um auf die Einleitung zu diesem Aufsatz zurückzukommen - gemäß Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit vom 25. Februar 2020 im NDR auf die Behörden und Ministerien hören!
"Bitte vertrauen Sie auf die Informationen, die durch die Gesundheitsämter, durch das Robert-Koch-Institut und durch das Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt werden - die stimmen, und auf die sollten Sie sich verlassen..."
Dazu der folgende Kommentar:
1.) Aha! Auf das RKI also verlassen...ok! Mag ja schön und gut sein! Wenn jedoch das Robert-Koch-Instittut (RKI) lt. Gesundheitsministerium, dem das RKI weisungsgebunden ist, etwas Anderes verkünden soll, das es selbst, das RKI, gar nicht vertritt. Während der COVID-19-Pandemie übernahm das RKI die zentrale Funktion einer wissenschaftlichen Fachbehörde, die politische Entscheidungsträger mit epidemiologischen Daten und Empfehlungen versorgte. Dabei bestand eine klare Trennung zwischen der wissenschaftlichen Beratung des RKI und der politischen Kommunikation, die die Öffentlichkeit erreichte. Die Politik nutzte die RKI-Daten zur Rechtfertigung von Grundrechtseingriffen, etwa 2G- und 3G-Regelungen, Lockdowns und einrichtungsbezogene Impfpflichten. Öffentlich wurde häufig verkündet, dass Impfungen nicht nur den Einzelnen schützen, sondern auch andere zuverlässig vor Ansteckung bewahren würden. Internes Protokollmaterial und die FAQ des RKI zeigen jedoch, dass die Wirkung der Impfungen auf die Übertragung, insbesondere mit der Omikron-Variante, als begrenzt und unsicher eingeschätzt wurde. Das Institut selbst sah die Schutzwirkung differenzierter als die verkündeten politischen Botschaften. Juristisch relevant ist diese Diskrepanz, weil die Exekutive bei Grundrechtseingriffen auf die Einschätzungen der Fachbehörde verwiesen hat. Die Verantwortung für Maßnahmen wie Zutrittsverbote, Impfpflichten oder Kontaktbeschränkungen lag formal bei der Politik. Dennoch wirft die Nutzung der wissenschaftlichen Expertise durch die Politik in einer vereinfachten oder übertriebenen Form Fragen nach Verhältnismäßigkeit, Transparenz und der sachgerechten Rechtsgrundlage auf. Das RKI diente in diesem Kontext eher als wissenschaftlicher Ratgeber, nicht als politischer Entscheider; die Diskrepanz zwischen interner Einschätzung und politischer Verkündung zeigt die juristisch relevante Trennung zwischen Beratung und Verantwortung.
2.) Konnte man also dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) allen Ernstes vertrauen, wenn das PEI über drei entscheidende Jahre hinweg (2020 - 2023) keinerlei Protokolle anfertigte?
3.) Die Frage nach dem Ursprung von SARS-CoV-2 mag zwar nicht von größter Priorität sein, denn egal ob es sich um eine Zoonose oder um einen Laborunfall im Rahmen des "Gain-of-Function" handelte, so muss schlichtweg mit dem Virus umgegangen werden. Aber wie soll man denn Vertrauen gewinnen, wenn anfänglich gesagt wurde, es handelt sich bei SARS-CoV-2 um eine Übertragung vom Tier auf den Menschen ("Zoonose") und dann im Nachhinein wird publik, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) schon im Jahr 2020 davon ausging, dass der Ursprung von SARS-CoV-2 zu 80 - 95 % an Wahrscheinlichkeit auf einen Laborunfall zurückgehe. Dr. Michael Nehls stellte dazu drei von zehn Fragen:
1. Wenn das Kanzleramt schon im Jahr 2020 wusste, dass SARS CoV-2 mit einer 80 bis 95% Wahrscheinlichkeit aus dem Wuhan-Labor stammte, warum wurde das Wissen bisher geheim gehalten?
2. Frage: Könnte der Grund dafür sein, dass Menschen abgeneigter wären, sich ja diese modifizierte mRNA injizieren zu lassen, wenn sie wüssten, dass es aus einer Biowaffen-Produktion stammt? Also wahrscheinlich ja!
3. War das vielleicht auch der Grund, dass insbesondere Christian Drosten von Beginn an so vehement die Laborhypothese als Ursprung für SARS-CoV-2 bestritt und stattdessen den Eingriff „Impfung“ für das gefährliche Spikeprotein empfahl?
Vgl. dazu meinen Aufsatz vom 15. November 2025 "Die Kriminalgeschichte um den Ursprung und die Bedeutung von SARS-CoV-2 - ein Vortrag von Dr. Michael Nehls beim 4. Corona-Symposium: "SARS-CoV-2 wurde im Labor bewusst als Biowaffe hergestellt.""
Link und Quellenangabe:
4.) Wie kann man Politikern vertrauen, die
a) sagen:
"Es wird keinen zweiten Lockdown geben" - und dann kommt doch ein zweiter Lockdown!
"Es wird keinen zweiten Lockdown geben" - und dann kommt doch ein zweiter Lockdown!
Vgl. dazu meinen Aufsatz vom 04. August 2024:
"Von Sachen "Achtung Fake-News": Die Corona-Politik der Bundesregierung - Lockdown und Impfpflicht...wie wir alle geblendet wurden..."und täglich grüßt der Virus-Wahn""
Link und Quellenangabe:
b) sagen:
"Es wird keine Allgemeine Impfpflicht geben!" - und dann drehen diese Politiker ihre Ansicht um 180 ° und sprechen plötzlich nach (!) der Bundestagswahl vom September 2021 doch von der Möglichkeit und der Notwendigkeit einer Allgemeinen Impfpflicht, über die dann im April 2022 auch noch abgestimmt wird?
"Es wird keine Allgemeine Impfpflicht geben!" - und dann drehen diese Politiker ihre Ansicht um 180 ° und sprechen plötzlich nach (!) der Bundestagswahl vom September 2021 doch von der Möglichkeit und der Notwendigkeit einer Allgemeinen Impfpflicht, über die dann im April 2022 auch noch abgestimmt wird?
Vgl. den Artikel in der ZEIT vom 12. Dezember 2021 Zitat:
"Entschuldigung, kommt da noch was? Die Nonchalance, mit der die Zusage gebrochen wird, es werde keine Impfpflicht geben, ist atemberaubend. Wie soll man Fehler verzeihen, die gar nicht zugegeben werden?"
"Entschuldigung, kommt da noch was? Die Nonchalance, mit der die Zusage gebrochen wird, es werde keine Impfpflicht geben, ist atemberaubend. Wie soll man Fehler verzeihen, die gar nicht zugegeben werden?"
Link und Quellenangabe:
Weitere Links zur 180 ° - Kehrtwende in der Impfpflicht-Debatte zur Erinnerung:
https://www.youtube.com/watch?v=jvGUMqnfgds
https://www.facebook.com/reel/1140413617316861
https://www.youtube.com/watch?v=jvGUMqnfgds
https://www.facebook.com/reel/1140413617316861
Wie erklärt man uns all dies?
Man sollte also in Behörden und in das Bundegesundheitsministerium vertrauen? Und im Nachhinein stellt sich all dies heraus!
Mein Vertrauen ist jedenfalls nur schwer wieder herstellbar, und ich wage zu sagen:
"Unser aller Vertrauen in Behörden und in die Politik ist durch Corona kaputt gegangen, da es missbraucht wurde!"
"Unser aller Vertrauen in Behörden und in die Politik ist durch Corona kaputt gegangen, da es missbraucht wurde!"
Rainer Langlitz
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