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WINTER - Rainer Langlitz

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WINTER

PORTFOLIO > Jahresablauf





Rainer Maria Rilke 1875 - 1926
Die hohen Tannen atmen heiser
Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.
Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

Link und Quellenangabe zum obigen Gedicht:






Astronomisch bzw. kalendarisch beginnt der Winter mit der Wintersonnenwende – dem Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der anderen Erdhälfte steht und die Tage am kürzesten sind:

  • auf der Nordhemisphäre am 21. oder 22. Dezember und
  • auf der Südhemisphäre am 21. Juni.

Danach werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Der Winter endet mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche am
  • 20. März oder in der Nacht zum 21. März auf der Nordhalbkugel und
  • 22. oder 23. September für die Südhalbkugel.

Der Winter dauert somit 89 Tage auf der Nordhalbkugel und 93 Tage auf der Südhalbkugel.

Der Winter (von althochdeutsch wintar, zurückführbar wie gotisch wintrus auf eine germanische Wurzel; etymologisch unklar (s. u.), vermutet wurden früher unter anderem eine Herkunft von indogermanisch ṷi- „glänzen“, ṷed- „befeuchten, fließen“ und Verwandtschaft mit „Wasser“ als „das Fließende“[1] sowie ein Zusammenhang mit einer Wurzel mit der Bedeutung „weiß“[2]) ist die kälteste der vier Jahreszeiten in den subtropischen, gemäßigten und polaren Klimazonen der Erde. Je nachdem, ob er gerade auf der Nord- oder der Südhalbkugel herrscht, spricht man vom Nordwinter oder Südwinter. Der Nordwinter findet gleichzeitig mit dem Südsommer statt.

In der Meteorologie wird der Beginn des Nordwinters am 1. Dezember angesetzt. Er umfasst somit die Monate Dezember, Januar und Februar.
Phänologisch kann der Winterbeginn vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Land-Meer-Verteilung (maritimes vs. kontinentales Klima) oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert. Die Zu- oder Abnahme von Gletschern hängt aber weniger von der winterlichen Schneelage als vom ersten Neuschnee im Herbst ab, der die Ablation hemmt.
In den Alpen ist das Fest „Darstellung des Herrn“ (volkstümlich „Mariä Lichtmess“) am 2. Februar ein statistischer „Lostag“ für das Wetter des Spätwinters. Bekannt ist der Spruch „Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist das Frühjahr nimmer weit“. Mit gleicher Bedeutung, nur andersherum formuliert, existiert auch die Bauernregel: „Sonnt der Dachs sich in der Lichtmesswoch’, bleibt er noch 4 Wochen in sei’m Loch!“

Genähert teilt man dem Winter auf der Nordhalbkugel die Monate Dezember, Januar und Februar zu und in der Südhemisphäre den Juni, Juli und August. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr die „Polarnacht“; nahe den Polarkreisen dauert sie einige Tage bis Wochen.







Typisch für den Winter sind vor allem diese Merkmale:

❄️ Wetter & Natur

  • Kalte Temperaturen, oft unter 0 °C
  • Schnee, Frost, Eis und Raureif
  • Kürzere Tage, längere Nächte
  • Bäume sind kahl, viele Pflanzen ruhen
  • Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe, andere bekommen Winterfell


🧥 Alltag & Kleidung
  • Dicke Kleidung: Jacken, Mäntel, Mützen, Schals, Handschuhe
  • Heizung läuft häufiger
  • Vorsicht vor glatten Straßen und Wegen


🎿 Freizeit & Aktivitäten
  • Skifahren, Schlittenfahren, Snowboarden
  • Eislaufen auf Seen oder Eisbahnen
  • Gemütliche Abende drinnen


🎄 Feste & Stimmung
  • Weihnachten und Silvester
  • Kerzen, Lichter, warme Getränke (z. B. Tee, Kakao)
  • Oft eine ruhigere, besinnliche Atmosphäre
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