Metaanalyse aus Oktober 2021: Bei einem Vitamin D3-Wert von 50 ng/ml Blut könnte eine Sterblichkeitsrate von COVID-19 von nahe Null erreicht werden

Direkt zum Seiteninhalt

Metaanalyse aus Oktober 2021: Bei einem Vitamin D3-Wert von 50 ng/ml Blut könnte eine Sterblichkeitsrate von COVID-19 von nahe Null erreicht werden

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Gesundheit · 8 November 2023
Metaanalyse aus Oktober 2021: Bei einem Vitamin D3-Wert von 50 ng/ml Blut könnte eine Sterblichkeitsrate von COVID-19 von nahe Null erreicht werden
 
 

Eine Metaanalyse, die bereits am 14. Oktober 2021 in der Nationalbibliothek für Medizin der USA veröffentlicht wurde, kommt zum Ergebnis, dass bei einem Vitamin D3-Wert (25-OH-Cholecalciferol) von 50 ng/ml Blut in unserem menschlichen Organismus eine Sterblichkeitsrate von COVID-19 (vgl. Wikipedia unter [Anm. 1]) von nahe Null erreicht werden könnte.
.
 
 
Diese Metaanalyse mit dem Titel „Das COVID-19-Sterblichkeitsrisiko korreliert umgekehrt mit dem Vitamin-D3-Status, und eine Sterblichkeitsrate nahe Null könnte theoretisch bei 50 ng/ml 25(OH)D3 erreicht werden: Ergebnisse einer systematischen Überprüfung und Metaanalyse“ kommt zum Ergebnis, dass durch einen Vitamin D3-Spiegel von 50 ng/ml Blut eine Sterblichkeitsrate in Bezug auf COVID-19 von nahe Null erreicht werden könnte.
 
 

Die Autoren der o. g. Metaanalyse sind:

 
 
  • Lorenz Borsche
  • Dr. Bernd Glauner [Anm. 2]
  • Julian von Mendel

     
 
Diese Metaanalyse ist in der National Library of Medicine der USA (NLM; deutsch: Nationalbibliothek für Medizin) als die weltgrößte medizinische Bibliothek einsehbar unter folgendem Link:

 
 

 
 
Eine Metaanalyse ist ein statistisches Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Studien zur selben Fragestellung zusammenfasst und daraus ein aussagekräftigeres Ergebnis errechnet.

 
 
Wikipedia schreibt im Artikel „Metaanalyse“ (Zitat):
 
 
„Eine Metaanalyse ist eine Zusammenfassung von Primär-Untersuchungen zu Metadaten, die mit quantitativen und statistischen Mitteln arbeitet. Sie versucht frühere Forschungsarbeiten quantitativ bzw. statistisch zusammenzufassen und zu präsentieren. Der Unterschied zur systematischen Übersichtsarbeit (auch „Review“ genannt) liegt darin, dass ein Review die früheren Forschungsdaten und -publikationen kritisch würdigt, während die Metaanalyse nur die quantitative und statistische Aufarbeitung der früheren Ergebnisse umfasst.

 
Metaanalysen werden in allen Forschungsgebieten durchgeführt, in welchen empirische Daten anfallen. Dazu gehören Sozialwissenschaften, Medizin und viele Naturwissenschaften. Eine Zusammenfassung mehrerer Metaanalysen wird wiederum als Meta-Meta-Analyse bezeichnet.[1]

 
 
Zitat Ende.

 
 
 
 
Die o. g. Metaanalyse kommt zu folgendem Abschlussergebnis (Zitat):

 
 
„Die Datensätze liefern starke Beweise dafür, dass ein niedriger D3-Wert ein Prädiktor (sc. Vorhersage über ein bestimmtes Ereignis wie z.B. das Eintreten einer Erkrankung) und nicht nur eine Nebenwirkung der Infektion ist. Trotz laufender Impfungen empfehlen wir, den Serum-25(OH)D-Spiegel auf über 50 ng/ml zu erhöhen, um neue Ausbrüche aufgrund von Escape-Mutationen oder abnehmender Antikörperaktivität zu verhindern oder abzuschwächen.“

 
 
Was wollen wir also noch mehr an Studien?

 
 
Im Licht dieser Metaanalyse erscheint die Aussage bei apotheke-adhoc, die am 08. November 2023 unter der Headline „Auch im Winter kein Vitamin D für alle“ unter der Autorenschaft von Nadin Tröbitscher veröffentlicht wurde, bereits im Titel unsinnig, nicht-nachvollziehbar, verzerrend und irreführend:

 
 
Link zum Artikel bei Apotheke adhoc:

 
 

 
 
Apotheke adhoc schreibt nämlich (Zitat):

 
 
„Das Fazit: „Eine generelle Empfehlung zur Vitamin-D-Supplementierung zur Vorbeugung von Erkrankungen ist auf Basis der derzeit vorhandenen wissenschaftlichen Daten also nicht begründbar.“

 
 
Zitat Ende.

 
 
Aber selbst der von mir - wie oben genannt – bezeichnete Artikel bei Apotheke adhoc beginnt mit einer positiven Darstellung vom Nutzen von Vitamin D3 (Zitat):

 
 
„Dass Vitamin D im Körper eine entscheidende Rolle spielt, ist unumstritten. Das Multitalent ist an verschiedenen Prozessen beteiligt. Dazu zählen Stoffwechselvorgänge sowie die Bildung von Proteinen und die Steuerung von Genen. Vitamin D moduliert beispielsweise das angeborene und erworbene Immunsystem, da Immunzellen Vitamin D-Rezeptoren besitzen. Die Bildung von Interleukinen funktioniert nur mit Vitamin D. Das Vitamin unterstützt die Knochen in der Aufnahme von Calcium und Phosphat und sorgt somit für gesunde starke Knochen und wirkt einer Osteoporose entgegen. Die Bildung des Parathormons, das den Knochenabbau fördert, wird gehemmt. Diskutiert wird auch eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, Diabetes Typ 2 und Krebserkrankungen.“

 
 
Zitat Ende.

 
 
Zynisch schreibt dann Apotheke adhoc – sehr wahrscheinlich erneut durch Einflüsse der Pharmaindustrie zum Abschluss dieser positiven Darstellung des Nutzens von Vitamin D3 für unseren menschlichen Körper (Zitat):

 
 
„Allerdings blieben bislang Beweise für kausale Beziehungen aus.“

 
 
 
Vgl. dazu meine Blogbeiträge unter folgenden Links:

 
   


   
 
   


Vgl. dazu auch mein YouTube-Video zu Vitamin D3 mit dem Titel "Vitamin D" [Anm. 3]
 

Mein Vorschlag und mein dringender Rat an jeden Menschen auf dieser Welt wäre, sich vom behandelnden Arzt den Vitamin D3-Wert durch eine Blutabnahme messen zu lassen.

Notfalls würde ich in Deutschland die Gebühr von 19,59 EUR als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) aus eigener Tasche bezahlen, falls Ihr Arzt nicht bereit ist, die Kosten aus seinem Budget zu übernehmen.

Seit 2015 supplementiere ich jeden Tag 2.000 bis 5.000 IU Vitamin D3 i.V.m. Vitamin K2 200 µg.

Nebenbei bemerkt, liegt mein Vitamin D3-Wert zur Zeit bei guten 39 ng/ml Blut.

2013 lag mein Vitamin D3-Wert noch bei grottenschlechten 13 ng/ml Blut.

Liegt der Vitamin D-Wert unter 12 ng/ml Blut spricht man von einem Mangel – das Risiko für Erkrankungen wie Rachitis, Osteomalzie oder Osteoporose steigt.

Werte zwischen 12 - <20 ng/ml Blut sind suboptimal und können mögliche Folgen für die Knochengesundheit haben.

Rainer Langlitz

   
Anmerkungen:

Die Dissertation von Dr. Bernd Glauner lautete: „Analyse des Stoffwechsels und der dreidimensionalen Struktur des Mureins von Escherichia coli. Erarbeitung wesentlicher neuer Erkenntnisse über den Aufbau des Mureins gramnegativer Bakterien und der Wirkungsweise von Penicillin“

Anmerkung zum Photo in diesem Blogbeitrag:
Das Photo dieses Blogbeitrags wurde käuflich erworben bei WebSite X5 pro.
Das Photo trägt den Titel: "Yellow capsules in the form of the sun with rays and the word vitamin D"
 
 
 


Es gibt noch keine Rezension.
0
0
0
0
0

Zurück zum Seiteninhalt