Magnesium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

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Magnesium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Gesundheit · 11 Dezember 2022
Magnesium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

Magnesium gehört zu den 7 wichtigsten Mineralstoffen.

Wikipedia schreibt zur physiologischen Bedeutung von Magnesium (Zitat):

"Magnesium gehört zu den Essentiellen Stoffen und ist daher für alle Organismen unentbehrlich. Im Blattgrün der Pflanzen, dem Chlorophyll, ist Magnesium zu etwa 2 % enthalten. Dort bildet es das Zentralatom des Chlorophylls. Bei Magnesiummangel vergeilen  Pflanzen ebenso wie auch bei Lichtmangel. Auch dem menschlichen Körper  muss Magnesium täglich in ausreichender Menge zugeführt werden, um  Magnesiummangel vorzubeugen.

Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 20 g Magnesium (zum Vergleich: 1000 g Calcium).  Im Blutplasma ist das Magnesium zu 40 % an Proteine gebunden; der  normale Serumspiegel beträgt 0,8–1,1 mmol/l. Magnesium ist an circa 300  Enzymreaktionen als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt. Zudem  beeinflussen freie Mg-Ionen das Potential an den Zellmembranen und  fungieren als second messenger im Immunsystem. Sie stabilisieren das Ruhepotential von erregbaren Muskel- und Nervenzellen und der Zellen des autonomen Nervensystems. Magnesiummangel löst Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe aus. Es kann auch zum Herzinfarkt kommen.[24] Im Bereich Stoffwechsel und Psyche wird vermutet, dass Magnesiummangel Depression und schizophrene Psychosen verstärkt. Ein Magnesiumüberschuss im Blut kann durch exzessive Zufuhr und Nierenfunktionsstörungen auftreten und führt zu Störungen im Nervensystem und Herz.

Die Magnesiumresorption findet zuerst im oberen Dünndarm statt, aber auch im übrigen Verdauungstrakt.[25]  Es wird über die Nieren ausgeschieden und ist in unterschiedlichen  Mengen in allen Nahrungsmitteln sowie im Trinkwasser enthalten. Die  erforderliche Tagesdosis von circa 300 mg wird in der Regel durch eine  ausgewogene Ernährung erreicht. Ein erhöhter Bedarf kann über Nahrungsergänzungsmittel  oder Medikamente gedeckt werden. Leichter Magnesiummangel ist durch  schwere Erkrankung, Schwangerschaft oder Leistungssport möglich. Schwere  Mangelzustände treten bei Nierenfunktionsstörungen, langandauerndem  Durchfall, chronischen Darmentzündungen, schlecht eingestelltem Diabetes  mellitus, Kortikoiden, bestimmten Diuretika oder Alkoholismus mit Fehlernährung auf.[26]

Magnesiumsalze wie etwa Citrat, Gluconat, Aspartat und Aspartathydrochlorid  sind in Deutschland als Arzneimittel in Tagesdosen von 100 mg bis 400  mg zugelassen gegen Mangelzustände und neuromuskuläre Störungen, wie z.  B. Muskelkrämpfe, Migräne oder Schwangerschaftskomplikationen. Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall, bei Überdosierung auch Müdigkeit und verlangsamter Puls. Kontraindikationen sind Nierenfunktionsstörung sowie bestimmte Herzrhythmusstörungen.

Bei oraler Aufnahme von Magnesiumpräparaten (Tabletten, Kau- oder  Lutschtabletten, Granulat zum Auflösen in Flüssigkeit) ist die  Dosierung wichtig. Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass bei  einer Einnahme von 120 mg circa 35 % resorbiert werden, jedoch bei Einnahme einer kompletten Tagesdosis von 360 mg nur noch circa 18 %.[27]  Für die Resorption im Körper ist die Art der heute in Medikamenten  gebräuchlichen Magnesiumverbindungen unerheblich, denn sie sind sowohl  pharmakologisch wie auch biologisch und klinisch äquivalent; organische  Magnesiumsalze wie etwa Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat werden lediglich schneller vom Körper aufgenommen als anorganische Magnesiumsalze.[25]  Außerdem verbleibt das zusätzliche Magnesium nur dann nutzbringend im  Körper, wenn genug bindende Moleküle im Körper zur Verfügung stehen;  dies geschieht durch biochemische Anpassungen erst nach längerer  Erhöhung des Magnesiumangebots bzw. nach Einnahme über wenigstens vier  Wochen.[25]"

Zitat Ende.


Magnesium ist wichtig für den Aufbau von Zähnen und Knochen.

 
Magnesium ist wichtig für die Leitung von Nervenimpulsen auf die Muskeln.

 
Magnesium ist wichtig für die Blutgerinnung (Thromboseschutz).

 
Magnesium ist wichtig für Immunsystemstärkung.

 
Magnesium ist wichtig für die Adrenalinausschüttung bei Stress.

 
Magnesium ist wichtig für die Sauerstoffversorgung der Zellen.
 

 
Magnesium ist besonders enthalten in:
 
  • Sojabohnen
  • Nüssen
  • Fisch
  • Milch
  • Vollkorngetreide
  • Brot
  • grünem Gemüse
             
 

Bedarf an Magnesium pro Tag:
 
300 – 600 mg
 
 

Mangelsymptome für Magnesium:
 
  • Muskelbeschwerden
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Unruhe
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Gewichtsabnahme
         


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