Kalium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

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Kalium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Gesundheit · 11 Dezember 2022
Kalium und seine orthomolekulare bzw. physiologische Bedeutung

Kalium gehört zu den 7 wichtigsten Mineralstoffen.

Wikipedia schreibt zur physiologischen Bedeutung von Kalium (Zitat):

"Neben Natrium hat Kalium große Bedeutung für die Regulation des Blutdrucks.[55][56] Epidemiologische  Studien belegen, dass eine erhöhte Kaliumaufnahme mit einer  Blutdrucksenkung einhergeht und das Risiko für Schlaganfälle reduziert.  Die blutdrucksenkende Wirkung von Kalium wurde auch in Supplementierungs­versuchen nachgewiesen.[57][58][59][49][60][61][62][63][64]

Eine blutdrucksenkende Wirkung konnte auch allein durch die so  genannte DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension) Diät (reich an Vollkorn-Getreideprodukten,  Obst, Gemüse, Geflügel, Fisch und Nüssen) erreicht werden. Diese Diät  enthält im Gegensatz zur üblichen Kost weniger Kochsalz und gesättigte  Fette, relativ viel Kalium, aber auch mehr an anderen Nährstoffen wie  Magnesium und Calcium, die auch für eine blutdrucksenkende Wirkung mit  verantwortlich gemacht werden.[65][66][67]  Aus diesem Grunde sollte eine obst- und gemüsereiche Kost (reich an  Kalium) in Kombination mit einer moderaten Senkung der Natriumzufuhr  empfohlen werden, da sich ein Verhältnis Natrium zu Kalium von 1 oder  weniger günstig auf den Blutdruck auswirkt. Eine Angleichung der  Kaliumzufuhr an eine hohe Natriumaufnahme ist nicht sinnvoll.[68] Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt die blutdruckerhöhende Wirkung von Natrium.[69]

Kalium hat außerdem einen positiven Einfluss auf den  Knochenstoffwechsel, da eine höhere Kaliumzufuhr eine erhöhte  Calciumausscheidung verhindert, die durch eine hohe Kochsalzzufuhr  hervorgerufen wird. Kalium fördert somit die renale Calciumretention in der Niere und verhindert den Calciumabbau aus den Knochen.[70][71][72]  In diesem Zusammenhang sind auch der Einfluss des Begleitanions, der  Zusammensetzung der Nahrung und des Lebensalters auf den  Säuren-Basen-Status zu beachten.[73][74][75][76][77][78][79]  Für Kaliumcitrat ist in klinischen Studien nachgewiesen, dass es dem  Calciumverlust über die Niere und dem Calciumabbau aus den Knochen  entgegenwirkt.[80][81][82] So zeigte eine prospektive kontrollierte Interventionsstudie bei 161 postmenopausalen Frauen mit Osteopenie,  dass die partielle Neutralisierung einer diätinduzierten Säurebelastung  (mittels 30 mmol Kaliumcitrat pro Tag, entspricht 1,173 g Kalium) über  einen Zeitraum von zwölf Monaten die Knochendichte signifikant erhöht und die Knochenstruktur deutlich verbessert. Kaliumcitrat wirkte dabei genauso effektiv wie Raloxifen, ein Östrogen-Rezeptor-Modulator, der bei der Behandlung und Prävention von Osteoporose bei postmenopausalen Frauen eingesetzt wird.[80]

Kalium ist ein wichtiges Elektrolyt. Kaliumionen finden sich überwiegend im Zellinneren (Intrazellularraum) wo sie an der Erhaltung des Ruhepotentials beteiligt sind. Daher können hohe Kaliumverluste, wie etwa durch starkes Schwitzen, zu Krämpfen und Erschöpfungszuständen führen.

Kaliumreiche Nahrungsmittel wirken harntreibend/entwässernd. Bei dialyse­pflichtigen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion  ist es wichtig, dass sie stark kaliumhaltige Lebensmittel meiden, da es  bei Hyperkaliämie zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen kann.

Die in den Vereinigten Staaten zu Hinrichtungen verwendete Giftspritze enthält unter anderem Kaliumchlorid, welches zu einer Lähmung der Herzmuskulatur und damit zum Tode führt."

Zitat Ende.


Kalium ist wichtig für die Regulierung des Wasserhaushalts.

Kalium ist wichtig für die Stimulanz der Nervenimpulse und Muskelarbeit.

Kalium ist wichtig für den Herzrhythmus.

Kalium ist wichtig für die Eiweißproduktion.

Kalium ist wichtig für die Blutdrucksenkung.

Kalium ist besonders enthalten in:
  • Vollkorngetreide
  • Brot
  • grünem Blattgemüse Mhm
  • Bohnen
  • Fleisch
  • Milch
  • Bananen
  • Orangen
Bedarf an Kalium pro Tag:
2 – 4 g
Mangelsymptome für Kalium:
  • Schwere- und Schwächegefühl Muskeln
  • Störungen der Herzfunktion
  • Verstopfung
  • Blutdruckabfall
  • Kollaps
  • Hautkrankheiten


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