JAHRESABLAUF
THEMEN > Jahresablauf

Januar
Der Januar (lateinisch mensis Ianuarius), in Teilen des oberdeutschen Sprachraums zudem, in Österreich auch offiziell Jänner,[1] ist der erste Monat des Jahres im gregorianischen und im julianischen Kalender. Er hat 31 Tage. Veraltete Namensformen sind Hartung, Hartmonat, Schneemonat, Eismond, Wintermonat oder Wolfsmonat.
Benannt ist er nach dem römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern dargestellt wird. Er gilt als Gott des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge, der Türen und der Tore. Im Amtsjahr des römischen Kalenders war der Ianuarius ursprünglich der elfte Monat und hatte 29 Tage. Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr., als man den Amtsantritt der beiden Konsuln, nach denen die Römer die Jahre zu benennen pflegten, um zwei Monate vorverlegte, wurde der Ianuarius zum ersten Monat des Kalenders. Nach Cäsars Kalenderreform erfolgte im julianischen Kalender ab dem Jahr 45 v. Chr. durch Einschub von zwei Zusatztagen eine Verlängerung des Monats auf 31 Tage. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat zeitweilig in Amazonius umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.[2]
Der Januar beginnt seither immer mit demselben Wochentag wie der Mai des Vorjahres. In Schaltjahren außerdem mit demselben Wochentag wie der April und der Juli desselben Jahres, sonst wie der Oktober (siehe Doomsday-Methode).
Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab. Wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres (ISO 8601), da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat. Das bedeutet also, dass der 4. Januar immer in der ersten Kalenderwoche liegt.
Die Form jennare > Jänner wurde schon in mittelhochdeutscher Zeit aus der spätlateinischen Variante Ienuarius übernommen, auf welche etwa auch spanisch Enero oder italienisch Gennaio und französisch Janvier zurückgehen, während Januar eine gelehrte Entlehnung aus dem 18. Jahrhundert aus klassisch lateinisch (mensis) Ianuarius ist.[3] Im 19. Jahrhundert war der Begriff Jänner selbst in dem innerhalb des oberdeutschen Raums weit nördlich liegenden Würzburg gleichberechtigt neben Januar üblich, wie zahlreiche amtliche Bekanntmachungen beweisen. So war im Intelligenzblatt für das Großherzogthum Würzburg 1817 davon die Rede, dass „nächstkommenden Montag den 20. Jänner Nachmittags um 2 Uhr“ beim Würzburger Rentamt Getreide ersteigert werden könne.[4] Das Wort Januar verdrängte in der Folge Jänner zuerst im Norden des deutschen Sprachraums und setzte sich dort durch. Selbst im Süden, in Bayern und in der Schweiz, wird Jänner schriftsprachlich nur noch selten gebraucht.[5][6][7]
Anders ist die Entwicklung in anderen Teilen des oberdeutschen Sprachraums, so in Österreich und Südtirol: Hier ist Jänner[8] neben Januar eine Bezeichnung für den ersten Monat des Jahres, sowohl umgangs- und schriftsprachlich als auch nach dem Österreichischen Wörterbuch. Dagegen wird der Gebrauch des Ausdruckes Feber[9] für den zweiten Monat seltener. Für die letzten Jahrzehnte wurde eine zunehmende Verwendung des Monatsnamens Jänner in Österreich nachgewiesen, mittlerweile wird das Wort Januar kaum mehr genutzt.[10] In Österreich ersetzen manche österreichische Lektoren das Wort Jänner durch Januar, um auf den gesamten deutschen Sprachraum und seinen Buchmarkt Rücksicht zu nehmen.
Link und Quellenangabe:
Benannt ist er nach dem römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern dargestellt wird. Er gilt als Gott des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge, der Türen und der Tore. Im Amtsjahr des römischen Kalenders war der Ianuarius ursprünglich der elfte Monat und hatte 29 Tage. Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr., als man den Amtsantritt der beiden Konsuln, nach denen die Römer die Jahre zu benennen pflegten, um zwei Monate vorverlegte, wurde der Ianuarius zum ersten Monat des Kalenders. Nach Cäsars Kalenderreform erfolgte im julianischen Kalender ab dem Jahr 45 v. Chr. durch Einschub von zwei Zusatztagen eine Verlängerung des Monats auf 31 Tage. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat zeitweilig in Amazonius umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.[2]
Der Januar beginnt seither immer mit demselben Wochentag wie der Mai des Vorjahres. In Schaltjahren außerdem mit demselben Wochentag wie der April und der Juli desselben Jahres, sonst wie der Oktober (siehe Doomsday-Methode).
Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab. Wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres (ISO 8601), da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat. Das bedeutet also, dass der 4. Januar immer in der ersten Kalenderwoche liegt.
Die Form jennare > Jänner wurde schon in mittelhochdeutscher Zeit aus der spätlateinischen Variante Ienuarius übernommen, auf welche etwa auch spanisch Enero oder italienisch Gennaio und französisch Janvier zurückgehen, während Januar eine gelehrte Entlehnung aus dem 18. Jahrhundert aus klassisch lateinisch (mensis) Ianuarius ist.[3] Im 19. Jahrhundert war der Begriff Jänner selbst in dem innerhalb des oberdeutschen Raums weit nördlich liegenden Würzburg gleichberechtigt neben Januar üblich, wie zahlreiche amtliche Bekanntmachungen beweisen. So war im Intelligenzblatt für das Großherzogthum Würzburg 1817 davon die Rede, dass „nächstkommenden Montag den 20. Jänner Nachmittags um 2 Uhr“ beim Würzburger Rentamt Getreide ersteigert werden könne.[4] Das Wort Januar verdrängte in der Folge Jänner zuerst im Norden des deutschen Sprachraums und setzte sich dort durch. Selbst im Süden, in Bayern und in der Schweiz, wird Jänner schriftsprachlich nur noch selten gebraucht.[5][6][7]
Anders ist die Entwicklung in anderen Teilen des oberdeutschen Sprachraums, so in Österreich und Südtirol: Hier ist Jänner[8] neben Januar eine Bezeichnung für den ersten Monat des Jahres, sowohl umgangs- und schriftsprachlich als auch nach dem Österreichischen Wörterbuch. Dagegen wird der Gebrauch des Ausdruckes Feber[9] für den zweiten Monat seltener. Für die letzten Jahrzehnte wurde eine zunehmende Verwendung des Monatsnamens Jänner in Österreich nachgewiesen, mittlerweile wird das Wort Januar kaum mehr genutzt.[10] In Österreich ersetzen manche österreichische Lektoren das Wort Jänner durch Januar, um auf den gesamten deutschen Sprachraum und seinen Buchmarkt Rücksicht zu nehmen.
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Februar
Der Februar (lateinisch februare „reinigen“) ist der zweite Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Schon seit 153 v. Chr. war er auch der zweite Monat des römischen Kalenders. Er wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Teilen Österreichs und Südtirols wird er auch Feber genannt, manchmal auch in der Amtssprache (siehe dazu den Artikel über österreichisches Deutsch).[1][2]
Zahl der Tage
Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage. Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (eigentlich der 25. Februar, der sechstletzte Tag vom 1. März aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet. Der 25. Februar hieß in Schaltjahren also dies sextus, der 24. Februar dies bisextus der 23. Februar dies septus und so weiter.
Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat. Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.
Der Februar beginnt in Nicht-Schaltjahren mit dem gleichen Wochentag wie der März (28 geteilt durch 7 ist 4, daraus folgt, dass der Februar exakt vier Wochen lang ist und der Folgemonat mit dem gleichen Wochentag beginnt) und der November, in Schaltjahren wie der August.
Der Februar beginnt immer mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des Vorjahres, weil niemals ein Schalttag (29. Februar) zwischen beiden Monaten liegt.
Banktechnisch hat der Februar wie jeder andere Rechnungsmonat (nach deutscher Zinsberechnungsmethode) 30 Zinstage, so dass Zinsabrechnungen zum 30. Februar durchaus sinnvoll sind.
Alte Namen
Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Invictus umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings seinen alten Namen zurück.[3] Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung,[4] weil der reife Rothirsch in diesem Monat die Stangen seines Geweihes abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt. Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Auch im Pennsylvaniadeutsch ist der alte Monatsname als Hanning erhalten geblieben.
Im Rheinland und in den Niederlanden verwendete man früher für den Februar die Bezeichnung Sporkel, Spörkel bzw. Spürkel. Dieser Ausdruck leitet sich vom lateinischen Begriff Spurcalia her, mit dem im Mittelalter von der Kirche die vom Volk gefeierten „sittenlose Feste“ in der Karnevalszeit bezeichnet wurden.[5] Auch die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.
Ein weiterer gebräuchlicher Name war Schmelzmond und bei Gärtnern war früher auch die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.
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Zahl der Tage
Der Monat umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage. Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. im Französischen année bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (eigentlich der 25. Februar, der sechstletzte Tag vom 1. März aus gerechnet, lat. sex) doppelt (lat. bis) gerechnet. Der 25. Februar hieß in Schaltjahren also dies sextus, der 24. Februar dies bisextus der 23. Februar dies septus und so weiter.
Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat. Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.
Der Februar beginnt in Nicht-Schaltjahren mit dem gleichen Wochentag wie der März (28 geteilt durch 7 ist 4, daraus folgt, dass der Februar exakt vier Wochen lang ist und der Folgemonat mit dem gleichen Wochentag beginnt) und der November, in Schaltjahren wie der August.
Der Februar beginnt immer mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des Vorjahres, weil niemals ein Schalttag (29. Februar) zwischen beiden Monaten liegt.
Banktechnisch hat der Februar wie jeder andere Rechnungsmonat (nach deutscher Zinsberechnungsmethode) 30 Zinstage, so dass Zinsabrechnungen zum 30. Februar durchaus sinnvoll sind.
Alte Namen
Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Invictus umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings seinen alten Namen zurück.[3] Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung,[4] weil der reife Rothirsch in diesem Monat die Stangen seines Geweihes abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt. Im Elsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Auch im Pennsylvaniadeutsch ist der alte Monatsname als Hanning erhalten geblieben.
Im Rheinland und in den Niederlanden verwendete man früher für den Februar die Bezeichnung Sporkel, Spörkel bzw. Spürkel. Dieser Ausdruck leitet sich vom lateinischen Begriff Spurcalia her, mit dem im Mittelalter von der Kirche die vom Volk gefeierten „sittenlose Feste“ in der Karnevalszeit bezeichnet wurden.[5] Auch die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.
Ein weiterer gebräuchlicher Name war Schmelzmond und bei Gärtnern war früher auch die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.
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März
Der März ist der dritte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender.
Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt, nach diesem nannten ihn die Römer Martius. Ursprünglich versammelten sich in diesem Monat, mit dem die Feldzugssaison begann, die waffenfähigen römischen Bürger auf dem so genannten Marsfeld (oder Märzfeld) vor den Toren der Stadt, um gemustert zu werden und ihre Feldherrn zu wählen.
Der alte deutsch-germanische Name ist Lenz, Lenzing bzw. Lenzmond; eine veraltete flektierte Form ist Märzen (Genitiv, Dativ und Akkusativ).
Der 1. März markiert den meteorologischen Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel bzw. Herbstanfang auf der Südhalbkugel. Die Tagundnachtgleiche, der astronomische Frühlings- bzw. Herbstbeginn, findet in den nächsten Jahrzehnten meist am 20. März statt (auf den 21. März fiel sie zuletzt 2011). An diesem Tag steht die Sonne über dem Äquator im Zenit und geht dort damit genau im Osten auf und genau im Westen unter. Der Zeitpunkt wandert immer 3 Jahre um etwas weniger als 6 Stunden vorwärts, um dann im 4. Jahr (Schaltjahr) wieder um 18 Stunden zurück zu springen. Weil der Rücksprung größer ist als die Vorwärtsbewegung, wandert der Frühlingsbeginn auf 4 Jahre betrachtet rückwärts. Um zu verhindern, dass der Frühlings-/Herbstanfang das ganze Jahr durchwandert, fällt im gregorianischen Kalender das Schaltjahr alle 100 Jahre aus, außer die Jahreszahl ist durch 400 teilbar (zuletzt 1900, als Nächstes 2100, aber nicht 2000). Daher kann der Frühlings- (Nordhalbkugel) bzw. Herbstbeginn (Südhalbkugel) zwischen dem 19. und 21. März stattfinden, wird aber bis zum Jahre 2100 fast ausschließlich auf den 19. und 20. fallen.
Der römische Kalender begann ursprünglich mit dem März als erstem Monat. Hieraus leiten sich auch die Namen der Monate September (lateinisch septem ‚sieben‘), Oktober (lateinisch octo ‚acht‘), November (lateinisch novem ‚neun‘) und Dezember (lateinisch decem ‚zehn‘) ab, jeweils benannt nach ihrer Position in der Abfolge der Monate. Am 1. März bzw. 15. März traten in Rom auch die höchsten Beamten, die beiden Konsuln, nach denen das jeweilige Jahr benannt war und die die obersten Heerführer waren, ihr Amt an. Als der Amtsantritt der Konsuln 153 v. Chr. aus militärischen Gründen auf den 1. Januar vorverlegt wurde, wurde damit daher zugleich auch der Jahresbeginn verschoben.
Unter Kaiser Commodus (180 bis 192 n. Chr.) wurde der Monat in Felix umbenannt, einer seiner Beinamen. Nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.[3]
Der März beginnt stets mit demselben Wochentag wie der November und in Nicht-Schaltjahren auch wie der Februar.
Die höchste weltweite Monatsmitteltemperatur für einen Märzmonat wurde im Jahr 2024 verzeichnet, gefolgt von März 2025, welcher in Europa der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn war.
Link und Quellenangabe:
Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt, nach diesem nannten ihn die Römer Martius. Ursprünglich versammelten sich in diesem Monat, mit dem die Feldzugssaison begann, die waffenfähigen römischen Bürger auf dem so genannten Marsfeld (oder Märzfeld) vor den Toren der Stadt, um gemustert zu werden und ihre Feldherrn zu wählen.
Der alte deutsch-germanische Name ist Lenz, Lenzing bzw. Lenzmond; eine veraltete flektierte Form ist Märzen (Genitiv, Dativ und Akkusativ).
Der 1. März markiert den meteorologischen Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel bzw. Herbstanfang auf der Südhalbkugel. Die Tagundnachtgleiche, der astronomische Frühlings- bzw. Herbstbeginn, findet in den nächsten Jahrzehnten meist am 20. März statt (auf den 21. März fiel sie zuletzt 2011). An diesem Tag steht die Sonne über dem Äquator im Zenit und geht dort damit genau im Osten auf und genau im Westen unter. Der Zeitpunkt wandert immer 3 Jahre um etwas weniger als 6 Stunden vorwärts, um dann im 4. Jahr (Schaltjahr) wieder um 18 Stunden zurück zu springen. Weil der Rücksprung größer ist als die Vorwärtsbewegung, wandert der Frühlingsbeginn auf 4 Jahre betrachtet rückwärts. Um zu verhindern, dass der Frühlings-/Herbstanfang das ganze Jahr durchwandert, fällt im gregorianischen Kalender das Schaltjahr alle 100 Jahre aus, außer die Jahreszahl ist durch 400 teilbar (zuletzt 1900, als Nächstes 2100, aber nicht 2000). Daher kann der Frühlings- (Nordhalbkugel) bzw. Herbstbeginn (Südhalbkugel) zwischen dem 19. und 21. März stattfinden, wird aber bis zum Jahre 2100 fast ausschließlich auf den 19. und 20. fallen.
Der römische Kalender begann ursprünglich mit dem März als erstem Monat. Hieraus leiten sich auch die Namen der Monate September (lateinisch septem ‚sieben‘), Oktober (lateinisch octo ‚acht‘), November (lateinisch novem ‚neun‘) und Dezember (lateinisch decem ‚zehn‘) ab, jeweils benannt nach ihrer Position in der Abfolge der Monate. Am 1. März bzw. 15. März traten in Rom auch die höchsten Beamten, die beiden Konsuln, nach denen das jeweilige Jahr benannt war und die die obersten Heerführer waren, ihr Amt an. Als der Amtsantritt der Konsuln 153 v. Chr. aus militärischen Gründen auf den 1. Januar vorverlegt wurde, wurde damit daher zugleich auch der Jahresbeginn verschoben.
Unter Kaiser Commodus (180 bis 192 n. Chr.) wurde der Monat in Felix umbenannt, einer seiner Beinamen. Nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.[3]
Der März beginnt stets mit demselben Wochentag wie der November und in Nicht-Schaltjahren auch wie der Februar.
Die höchste weltweite Monatsmitteltemperatur für einen Märzmonat wurde im Jahr 2024 verzeichnet, gefolgt von März 2025, welcher in Europa der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn war.
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April
Der April (von lateinisch Aprilis) ist der vierte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage und beginnt mit demselben Wochentag wie der Juli und in Schaltjahren auch wie der Januar.
Im römischen Kalender war der Aprilis ursprünglich der zweite Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche (aber auch militärische) Jahr begann.
Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens.
Link und Quellenangabe:
Im römischen Kalender war der Aprilis ursprünglich der zweite Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche (aber auch militärische) Jahr begann.
Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens.
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Mai
Der Mai (von mittelhochdeutsch meie, auch mey: der Monat ‚Mai‘, auch ‚Frühling‘[1]) ist der fünfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage.
Benannt ist dieser Monat – so die Zeugnisse einer Reihe lateinischer Autoren – nach der römischen Göttin Maia, welcher der Flamen Volcanalis am ersten Tag dieses Monats ein Opfer darbrachte. Das Zustandekommen der Gleichsetzung dieser – laut Gellius – altverehrten Göttin „Maia Vulcani“ (wohl als „Frau des Vulcanus“ zu denken) mit der Göttin Bona Dea und Terra – nach Macrobius – oder einer Plejade und der Mutter des Hermes/Mercurius ist unklar; doch gilt die etymologische Zuordnung zur Wortwurzel *mag (und damit zu Wachstum und Vermehrung) als sicher.[2] Damit ist der mensis Maius in das ursprüngliche römische Bauernjahr eingeordnet. Einen lediglich lokal verehrten Gott „Maius, qui est Iuppiter“ kennt Macrobius. Zur Regierungszeit Kaiser Neros wurde der Monat in Claudius umbenannt, einer der Namen des Kaisers, der sich allerdings nicht durchsetzte.[3] Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Lucius, wiederum einer seiner Namen, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.[4]
Im vorjulianischen römischen Kalender war der Maius der dritte Monat, im julianischen Kalender der fünfte, jeweils mit 31 Tagen.
Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Marienbrauchtum im Mai), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.
Der Mai beginnt mit demselben Wochentag wie der Januar des Folgejahres, aber kein anderer Monat desselben Jahres beginnt mit demselben Wochentag wie der Mai.
Der erste Mai ist der internationale Feiertag (in Deutschland: gesetzlicher Feiertag) der Arbeiterbewegung. Am zweiten Sonntag im Mai ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag.
Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte. Mit „Wonne“ im heutigen Begriffszusammenhang hat der alte Monatsname also eigentlich nichts zu tun. Doch findet sich dieses Missverständnis schon zu Beginn der Neuzeit und des Neuhochdeutschen. Laut Deutsches Wörterbuch der Brüder Grimm s. v. WONNEMONAT erklärt Basilius Faber 1587 [sic!]: „maius, der may, a frondibus Carolus Magnus den wonnemonat, id est mensem amoenitatis olim nuncupavit“ („maius, der may, nach dem Laub benannte einst Karl der Große den wonnemonat, d. h. den Monat der Lieblichkeit“). Ebenso erhielt der Mai die Bezeichnung Blumenmond wegen der Hauptblütezeit der meisten Pflanzen. Nach alter Überlieferung darf man sich der zunehmenden Wärme erst nach den so genannten Eisheiligen vom 11. Mai bis zum 15. Mai (nach heutigem Kalender eine gute Woche später) sicher sein. Etwa seit dem 13. Jahrhundert wird der Mai in Europa mit Maifeiern, -umgängen und -ritten gefeiert, in vielen Gegenden Deutschlands und Österreichs ist das Aufstellen oft imposanter Maibäume gewachsenes Brauchtum; länger schon existierten Feste wie Beltane oder Walpurgisnacht.
Link und Quellenangabe:
Benannt ist dieser Monat – so die Zeugnisse einer Reihe lateinischer Autoren – nach der römischen Göttin Maia, welcher der Flamen Volcanalis am ersten Tag dieses Monats ein Opfer darbrachte. Das Zustandekommen der Gleichsetzung dieser – laut Gellius – altverehrten Göttin „Maia Vulcani“ (wohl als „Frau des Vulcanus“ zu denken) mit der Göttin Bona Dea und Terra – nach Macrobius – oder einer Plejade und der Mutter des Hermes/Mercurius ist unklar; doch gilt die etymologische Zuordnung zur Wortwurzel *mag (und damit zu Wachstum und Vermehrung) als sicher.[2] Damit ist der mensis Maius in das ursprüngliche römische Bauernjahr eingeordnet. Einen lediglich lokal verehrten Gott „Maius, qui est Iuppiter“ kennt Macrobius. Zur Regierungszeit Kaiser Neros wurde der Monat in Claudius umbenannt, einer der Namen des Kaisers, der sich allerdings nicht durchsetzte.[3] Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Lucius, wiederum einer seiner Namen, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.[4]
Im vorjulianischen römischen Kalender war der Maius der dritte Monat, im julianischen Kalender der fünfte, jeweils mit 31 Tagen.
Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Marienbrauchtum im Mai), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.
Der Mai beginnt mit demselben Wochentag wie der Januar des Folgejahres, aber kein anderer Monat desselben Jahres beginnt mit demselben Wochentag wie der Mai.
Der erste Mai ist der internationale Feiertag (in Deutschland: gesetzlicher Feiertag) der Arbeiterbewegung. Am zweiten Sonntag im Mai ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag.
Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte. Mit „Wonne“ im heutigen Begriffszusammenhang hat der alte Monatsname also eigentlich nichts zu tun. Doch findet sich dieses Missverständnis schon zu Beginn der Neuzeit und des Neuhochdeutschen. Laut Deutsches Wörterbuch der Brüder Grimm s. v. WONNEMONAT erklärt Basilius Faber 1587 [sic!]: „maius, der may, a frondibus Carolus Magnus den wonnemonat, id est mensem amoenitatis olim nuncupavit“ („maius, der may, nach dem Laub benannte einst Karl der Große den wonnemonat, d. h. den Monat der Lieblichkeit“). Ebenso erhielt der Mai die Bezeichnung Blumenmond wegen der Hauptblütezeit der meisten Pflanzen. Nach alter Überlieferung darf man sich der zunehmenden Wärme erst nach den so genannten Eisheiligen vom 11. Mai bis zum 15. Mai (nach heutigem Kalender eine gute Woche später) sicher sein. Etwa seit dem 13. Jahrhundert wird der Mai in Europa mit Maifeiern, -umgängen und -ritten gefeiert, in vielen Gegenden Deutschlands und Österreichs ist das Aufstellen oft imposanter Maibäume gewachsenes Brauchtum; länger schon existierten Feste wie Beltane oder Walpurgisnacht.
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Juni
Der Juni (früher auch Brachmonat) ist der sechste Monat des Jahres im gregorianischen Kalender.
Er hat 30 Tage und enthält den Tag der Sonnenwende (21. Juni, abhängig von der Himmelsmechanik auch am 20. oder 22. Juni möglich), der auf der Nordhalbkugel der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres ist; auf der Südhalbkugel ist er dagegen der kürzeste Tag mit der längsten Nacht des Jahres.
Im römischen Kalender war der Iunius ursprünglich der vierte Monat und hatte 29 Tage. Benannt ist er nach der römischen Göttin Juno, der Gattin des Göttervaters Jupiter, Göttin der Ehe und Beschützerin von Rom. Zur Regierungszeit Kaiser Neros wurde der Monat in Germanicus umbenannt, einen der Namen des Kaisers, was sich allerdings nicht durchsetzte.[1] Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Aelius nach einem von dessen Namen; auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers rückgängig gemacht.[2]
Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond. In der Zweifelderwirtschaft und der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters begann in diesem Monat die Bearbeitung der Brache. In Gärtnerkreisen spricht man auch vom Rosenmonat, da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht; aus diesem Grund wurde der Juni früher auch Rosenmond genannt.[3]
Um in der mündlichen Kommunikation eine Verwechslung mit dem ähnlich klingenden Monatsnamen Juli zu vermeiden, wird der Juni – insbesondere im Telefongespräch oder auch beim Diktat – häufig auch als „Juno“ ([ˈjuːno] oder [juˈnoː]) gesprochen. Aus gleichem Grund wird umgekehrt der Juli oftmals als „Julei“ ([juˈlai] oder [ˈjuːlai]) artikuliert.
Kein anderer Monat des laufenden Kalenderjahres beginnt mit demselben Wochentag wie der Juni. Der Februar des Folgejahres hingegen beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des laufenden Jahres.
Link und Quellenangabe:
Er hat 30 Tage und enthält den Tag der Sonnenwende (21. Juni, abhängig von der Himmelsmechanik auch am 20. oder 22. Juni möglich), der auf der Nordhalbkugel der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres ist; auf der Südhalbkugel ist er dagegen der kürzeste Tag mit der längsten Nacht des Jahres.
Im römischen Kalender war der Iunius ursprünglich der vierte Monat und hatte 29 Tage. Benannt ist er nach der römischen Göttin Juno, der Gattin des Göttervaters Jupiter, Göttin der Ehe und Beschützerin von Rom. Zur Regierungszeit Kaiser Neros wurde der Monat in Germanicus umbenannt, einen der Namen des Kaisers, was sich allerdings nicht durchsetzte.[1] Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Aelius nach einem von dessen Namen; auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers rückgängig gemacht.[2]
Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond. In der Zweifelderwirtschaft und der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters begann in diesem Monat die Bearbeitung der Brache. In Gärtnerkreisen spricht man auch vom Rosenmonat, da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht; aus diesem Grund wurde der Juni früher auch Rosenmond genannt.[3]
Um in der mündlichen Kommunikation eine Verwechslung mit dem ähnlich klingenden Monatsnamen Juli zu vermeiden, wird der Juni – insbesondere im Telefongespräch oder auch beim Diktat – häufig auch als „Juno“ ([ˈjuːno] oder [juˈnoː]) gesprochen. Aus gleichem Grund wird umgekehrt der Juli oftmals als „Julei“ ([juˈlai] oder [ˈjuːlai]) artikuliert.
Kein anderer Monat des laufenden Kalenderjahres beginnt mit demselben Wochentag wie der Juni. Der Februar des Folgejahres hingegen beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Juni des laufenden Jahres.
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Juli
Der Juli ist der siebte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender.
Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Staatsmann Julius Caesar benannt, auf den die Kalenderänderung des Jahres 46 v. Chr. zurückgeht (siehe römischer Kalender, julianischer Kalender). Unter Kaiser Commodus wurde der Name des Monats in Aurelius geändert, einen seiner eigenen Namen. Nach dem Tod des Kaisers erhielt der Monat seinen alten Namen zurück.
Der alte deutsche Name ist Heuet oder Heuert oder auch Heumonat genannt, da im Juli die erste Heu-Mahd eingebracht wird. Andere alte Namen für den Juli sind Bären- oder Honigmonat, wobei Letzteres, besonders in der Form Honigmond, auch den Monat nach der Hochzeit, die Flitterwochen bezeichnet.
Im römischen Kalender, dessen Jahr mit dem März begann, war der Iulius ursprünglich der fünfte Monat und hatte vor seiner Umbenennung im Jahre 44 v. Chr. (vom Konsul Marcus Antonius eingebrachte Lex Antonia de mense Quintili „über den Monat Quintilis“) den Namen Quintilis zu lat. quintus „der fünfte“. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Namen und Zählung entfiel. Bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („7ber“) wird dies manchmal übersehen.
Zur Vermeidung einer Verwechslung mit dem ähnlich klingenden Monatsnamen Juni wird der Juli – insbesondere im Telefongespräch oder auch beim Diktat – häufig auch als „Julei“ ([juˈlai] oder [ˈjuːlai]) gesprochen. Aus gleichem Grund wird umgekehrt der Juni oftmals als „Juno“ ([ˈjuːno] oder [juˈnoː]) artikuliert.
Link und Quellenangabe:
Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Staatsmann Julius Caesar benannt, auf den die Kalenderänderung des Jahres 46 v. Chr. zurückgeht (siehe römischer Kalender, julianischer Kalender). Unter Kaiser Commodus wurde der Name des Monats in Aurelius geändert, einen seiner eigenen Namen. Nach dem Tod des Kaisers erhielt der Monat seinen alten Namen zurück.
Der alte deutsche Name ist Heuet oder Heuert oder auch Heumonat genannt, da im Juli die erste Heu-Mahd eingebracht wird. Andere alte Namen für den Juli sind Bären- oder Honigmonat, wobei Letzteres, besonders in der Form Honigmond, auch den Monat nach der Hochzeit, die Flitterwochen bezeichnet.
Im römischen Kalender, dessen Jahr mit dem März begann, war der Iulius ursprünglich der fünfte Monat und hatte vor seiner Umbenennung im Jahre 44 v. Chr. (vom Konsul Marcus Antonius eingebrachte Lex Antonia de mense Quintili „über den Monat Quintilis“) den Namen Quintilis zu lat. quintus „der fünfte“. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Namen und Zählung entfiel. Bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („7ber“) wird dies manchmal übersehen.
Zur Vermeidung einer Verwechslung mit dem ähnlich klingenden Monatsnamen Juni wird der Juli – insbesondere im Telefongespräch oder auch beim Diktat – häufig auch als „Julei“ ([juˈlai] oder [ˈjuːlai]) gesprochen. Aus gleichem Grund wird umgekehrt der Juni oftmals als „Juno“ ([ˈjuːno] oder [juˈnoː]) artikuliert.
Link und Quellenangabe:

August
Der August (Betonung auf zweiter Silbe [aʊ̯ˈɡʊst]; Erntemonat, Ährenmonat, Sichelmonat, Ernting; lateinisch augustus) ist der achte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender.
Der August hat 31 Tage und wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hatte. Unter Kaiser Commodus (Kaiser von 180 bis 192) wurde der Name des Monats ihm zu Ehren vorübergehend in Commodus geändert, nach dem Tod des Kaisers erhielt der Monat seinen alten Namen zurück.[1]
Im römischen Kalender war der Augustus ursprünglich der sechste Monat und hatte vor seiner Umbenennung den Namen Sextilis (lat. sextus ‚der sechste‘), ausgehend vom Jahresbeginn im März. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Amtsantritt der römischen Konsuln und damit zugleich der Beginn des Kalenderjahres allerdings auf den 1. Januar verlegt, doch blieben die alten Monatsnamen üblich (siehe auch September oder November).
Der Sextil hatte ursprünglich 29 Tage und bekam erst durch Julius Caesars Kalenderreform 31 Tage. Die Reihenfolge der Tagesanzahl der folgenden Monate September, Oktober, November und Dezember (31 und 30 Tage) wurde umgekehrt, da andernfalls drei Monate (Juli bis September) mit je 31 Tagen unmittelbar aufeinander gefolgt wären. Unter Augustus, dem Begründer des römischen Kaisertums, wurde der Monat Sextilis dann in Augustus umbenannt. Da dieser Kaiser über Jahrhunderte hinweg Bezugspunkt aller römischen Herrscher blieb, die zudem bis ins 7. Jahrhundert den Titel Augustus trugen, setzte sich diese Umbenennung mit der Zeit durch. Die oft zu hörende Behauptung, der Monat August wäre in Caesars ursprünglichem Reformkalender nur 30 Tage lang gewesen und wäre nur deshalb auf 31 Tage verlängert worden, um dem nach Julius Caesar benannten Monat Juli nicht nachzustehen, hat sich als Legende erwiesen.
Der August beginnt in Schaltjahren stets mit dem gleichen Wochentag wie der Februar. In Gemeinjahren beginnt jedoch kein anderer Monat mit demselben Wochentag wie der August. Der männliche Vorname August wird im Gegensatz zum Monatsnamen auf der ersten Silbe betont.
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Der August hat 31 Tage und wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hatte. Unter Kaiser Commodus (Kaiser von 180 bis 192) wurde der Name des Monats ihm zu Ehren vorübergehend in Commodus geändert, nach dem Tod des Kaisers erhielt der Monat seinen alten Namen zurück.[1]
Im römischen Kalender war der Augustus ursprünglich der sechste Monat und hatte vor seiner Umbenennung den Namen Sextilis (lat. sextus ‚der sechste‘), ausgehend vom Jahresbeginn im März. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Amtsantritt der römischen Konsuln und damit zugleich der Beginn des Kalenderjahres allerdings auf den 1. Januar verlegt, doch blieben die alten Monatsnamen üblich (siehe auch September oder November).
Der Sextil hatte ursprünglich 29 Tage und bekam erst durch Julius Caesars Kalenderreform 31 Tage. Die Reihenfolge der Tagesanzahl der folgenden Monate September, Oktober, November und Dezember (31 und 30 Tage) wurde umgekehrt, da andernfalls drei Monate (Juli bis September) mit je 31 Tagen unmittelbar aufeinander gefolgt wären. Unter Augustus, dem Begründer des römischen Kaisertums, wurde der Monat Sextilis dann in Augustus umbenannt. Da dieser Kaiser über Jahrhunderte hinweg Bezugspunkt aller römischen Herrscher blieb, die zudem bis ins 7. Jahrhundert den Titel Augustus trugen, setzte sich diese Umbenennung mit der Zeit durch. Die oft zu hörende Behauptung, der Monat August wäre in Caesars ursprünglichem Reformkalender nur 30 Tage lang gewesen und wäre nur deshalb auf 31 Tage verlängert worden, um dem nach Julius Caesar benannten Monat Juli nicht nachzustehen, hat sich als Legende erwiesen.
Der August beginnt in Schaltjahren stets mit dem gleichen Wochentag wie der Februar. In Gemeinjahren beginnt jedoch kein anderer Monat mit demselben Wochentag wie der August. Der männliche Vorname August wird im Gegensatz zum Monatsnamen auf der ersten Silbe betont.
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September
Der September ist der neunte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender und hat 30 Tage.
Am 22. oder 23. September ist die Tagundnachtgleiche: die Sonne steht in der Äquatorebene der Erde und geht an diesem Tag genau im Osten auf und genau im Westen unter. An einem dieser zwei Tage beginnt, astronomisch gesehen, auf der Nordhalbkugel der Herbst bzw. auf der Südhalbkugel der Frühling.
Historische deutsche Namen für den September sind Scheiding, Herbstmond, Herbsting, Holzmonat und Engelmonat.
Im römischen Kalender war der September ursprünglich der siebte Monat (lat. septem = sieben). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Amtsantritt der Konsuln und damit Jahresbeginn allerdings vom 1. März auf den 1. Januar vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („9ber“ und „7ber“) übersehen.
Der September beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Dezember.
In der römischen Provinz Kleinasien galt der September als erster Monat des Jahres, weil da Kaiser Augustus Geburtstag hatte (Eine kuriose Marginalie der Weltgeschichte: Diese lokale Tradition wurde später im Byzantinischen Reich übernommen und galt auch in Russland bis 1700; erst danach schloss man sich den allgemeinen Regeln für den Jahresbeginn an).[1] Als der Senat vorschlug, den September zu Ehren des Kaisers Tiberius ebenfalls umzubenennen (wie zuvor den Juli nach Julius Caesar und den August nach Augustus), lehnte Tiberius mit der Frage ab, was denn dann mit dem dreizehnten Caesar sei.[2] Als man später vorschlug, der Monat September solle wiederum nach ihm in Tiberius und der Monat Oktober nach seiner Mutter Livia Drusilla in Livius umbenannt werden,[3] lehnte Tiberius erneut ab, um diesmal nicht eine Gleichrangigkeit mit seiner Mutter akzeptieren zu müssen.
Caligula benannte im Jahr 37 den September dann nach seinem Vater in Germanicus um. Damit erreichte der Kaiser, dass sich sein vollständiger Name Gaius Caesar Augustus Germanicus in der Monatsfolge (Gaius)–Julius–Augustus–Germanicus widerspiegelte. Diese vorgetäuschte Ehrung des berühmten Feldherrn hatte freilich nicht Bestand, denn nach Caligulas Tod erhielt der September seinen alten Namen zurück.[4] Zur Regierungszeit Kaiser Domitians wurde der Monat erneut in Germanicus umbenannt, was sich abermals nicht durchsetzte.[5] Zum Regierungsantritt von Antoninus Pius schlug der Senat diesmal eine Umbenennung in Antoninus vor, doch lehnte der Kaiser ab.[6] Unter Commodus hieß hingegen der September Augustus und der August wurde ihm zu Ehren in Commodus umbenannt.[7] Und schließlich wollte 275 der Senat den September in Tacitus umbenennen (Geburtsmonat von Kaiser Tacitus), was sich aber wie all die anderen Umbenennungen nicht durchsetzte.
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Am 22. oder 23. September ist die Tagundnachtgleiche: die Sonne steht in der Äquatorebene der Erde und geht an diesem Tag genau im Osten auf und genau im Westen unter. An einem dieser zwei Tage beginnt, astronomisch gesehen, auf der Nordhalbkugel der Herbst bzw. auf der Südhalbkugel der Frühling.
Historische deutsche Namen für den September sind Scheiding, Herbstmond, Herbsting, Holzmonat und Engelmonat.
Im römischen Kalender war der September ursprünglich der siebte Monat (lat. septem = sieben). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Amtsantritt der Konsuln und damit Jahresbeginn allerdings vom 1. März auf den 1. Januar vorverlegt, so dass die Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („9ber“ und „7ber“) übersehen.
Der September beginnt mit dem gleichen Wochentag wie der Dezember.
In der römischen Provinz Kleinasien galt der September als erster Monat des Jahres, weil da Kaiser Augustus Geburtstag hatte (Eine kuriose Marginalie der Weltgeschichte: Diese lokale Tradition wurde später im Byzantinischen Reich übernommen und galt auch in Russland bis 1700; erst danach schloss man sich den allgemeinen Regeln für den Jahresbeginn an).[1] Als der Senat vorschlug, den September zu Ehren des Kaisers Tiberius ebenfalls umzubenennen (wie zuvor den Juli nach Julius Caesar und den August nach Augustus), lehnte Tiberius mit der Frage ab, was denn dann mit dem dreizehnten Caesar sei.[2] Als man später vorschlug, der Monat September solle wiederum nach ihm in Tiberius und der Monat Oktober nach seiner Mutter Livia Drusilla in Livius umbenannt werden,[3] lehnte Tiberius erneut ab, um diesmal nicht eine Gleichrangigkeit mit seiner Mutter akzeptieren zu müssen.
Caligula benannte im Jahr 37 den September dann nach seinem Vater in Germanicus um. Damit erreichte der Kaiser, dass sich sein vollständiger Name Gaius Caesar Augustus Germanicus in der Monatsfolge (Gaius)–Julius–Augustus–Germanicus widerspiegelte. Diese vorgetäuschte Ehrung des berühmten Feldherrn hatte freilich nicht Bestand, denn nach Caligulas Tod erhielt der September seinen alten Namen zurück.[4] Zur Regierungszeit Kaiser Domitians wurde der Monat erneut in Germanicus umbenannt, was sich abermals nicht durchsetzte.[5] Zum Regierungsantritt von Antoninus Pius schlug der Senat diesmal eine Umbenennung in Antoninus vor, doch lehnte der Kaiser ab.[6] Unter Commodus hieß hingegen der September Augustus und der August wurde ihm zu Ehren in Commodus umbenannt.[7] Und schließlich wollte 275 der Senat den September in Tacitus umbenennen (Geburtsmonat von Kaiser Tacitus), was sich aber wie all die anderen Umbenennungen nicht durchsetzte.
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Oktober
Der Oktober ist der zehnte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage. Im Mittelalter galt der Oktober als heiliger Monat, in dem man bevorzugt heiratete; auch Könige heiraten meistens im Oktober. In den Ländern, in denen im Oktober die Zeit von Sommerzeit auf Normalzeit umgestellt wird, ist der Oktober der längste Monat des Jahres. Der Oktober beginnt außer in Schaltjahren mit demselben Wochentag wie der Januar.
Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (von lateinisch octo „acht“). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die Namens- und Zählbeziehung entfiel. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („10ber“ & „8ber“) übersehen. Zur Regierungszeit Kaiser Tiberius schlug der Senat vor, den Oktober nach seiner Mutter Livia Drusilla in Livius umzubenennen, dies lehnte der Kaiser allerdings ab, um nicht eine Gleichrangigkeit mit seiner Mutter akzeptieren zu müssen. Zur Regierungszeit Kaiser Domitian wurde der Monat dann in Domitianus umbenannt, das sich aber im Gegensatz zu Juli und August nicht durchsetzte. Zum Beginn der Regierungszeit des Antoninus Pius schlug der Senat wiederum vor, den Oktober nach dem Namen seiner Frau Annia Galeria Faustina in Faustinus umzubenennen, der Kaiser lehnte allerdings ab. Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Hercule(u)s, nach dem griechischen Halbgott Herakles, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.
Andere urdeutsche Namen sind Weinmonat – dieser Name soll bereits von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung hin – oder der altdeutsche Name Gilbhart, der sich aus gilb für die Gelbfärbung des Laubes und hart für viel zusammensetzt. Auch den Namen Laubrost, benannt nach dem wie Rost bzw. Eisen(III)-oxid herunterfallenden Herbstlaub, gab es. Allgemein wird er wegen des Beginns der Verfärbung der Laubblätter häufig als Goldener Oktober bezeichnet. In der Jägersprache wird der Oktober auch Dachsmond genannt.
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Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (von lateinisch octo „acht“). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die Namens- und Zählbeziehung entfiel. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben („10ber“ & „8ber“) übersehen. Zur Regierungszeit Kaiser Tiberius schlug der Senat vor, den Oktober nach seiner Mutter Livia Drusilla in Livius umzubenennen, dies lehnte der Kaiser allerdings ab, um nicht eine Gleichrangigkeit mit seiner Mutter akzeptieren zu müssen. Zur Regierungszeit Kaiser Domitian wurde der Monat dann in Domitianus umbenannt, das sich aber im Gegensatz zu Juli und August nicht durchsetzte. Zum Beginn der Regierungszeit des Antoninus Pius schlug der Senat wiederum vor, den Oktober nach dem Namen seiner Frau Annia Galeria Faustina in Faustinus umzubenennen, der Kaiser lehnte allerdings ab. Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Hercule(u)s, nach dem griechischen Halbgott Herakles, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.
Andere urdeutsche Namen sind Weinmonat – dieser Name soll bereits von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung hin – oder der altdeutsche Name Gilbhart, der sich aus gilb für die Gelbfärbung des Laubes und hart für viel zusammensetzt. Auch den Namen Laubrost, benannt nach dem wie Rost bzw. Eisen(III)-oxid herunterfallenden Herbstlaub, gab es. Allgemein wird er wegen des Beginns der Verfärbung der Laubblätter häufig als Goldener Oktober bezeichnet. In der Jägersprache wird der Oktober auch Dachsmond genannt.
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November
Der November ist der elfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Der November beginnt mit demselben Wochentag wie der März und außer in Schaltjahren auch wie der Februar.
Ältere deutsche Namen für die lateinische Bezeichnung November sind Herbstmonat (althochdeutsch herbistmānōth wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen als Übersetzung für lateinisch novembrem eingeführt), Wintermonat (ahd. wintarmānōth)[1], Wolfmonat (mhd. wolfmānōt)[2], seit der Neuzeit Nebelmonat, Nebelmond, Nebelung u. Ä., daneben auch Laubriss, Laubrost, Gilbhart, Windmonat und Windmond.[3] Aufgrund der zahlreichen Anlässe des Totengedenkens trägt der November auch die Bezeichnung Trauermonat.
In den Niederlanden wurde der Monat auch Schlachtmond (slachtmaand) genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war. Ferner hat man Jagdmond (jachtmaand), Blutmonat (bloedmaand) oder andere Ausdrücke verwendet.[4]
Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung der früher oft verwendeten lateinischen Datumsangaben vergessen. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Romanus umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er aber wieder seinen alten Namen zurück.
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Ältere deutsche Namen für die lateinische Bezeichnung November sind Herbstmonat (althochdeutsch herbistmānōth wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen als Übersetzung für lateinisch novembrem eingeführt), Wintermonat (ahd. wintarmānōth)[1], Wolfmonat (mhd. wolfmānōt)[2], seit der Neuzeit Nebelmonat, Nebelmond, Nebelung u. Ä., daneben auch Laubriss, Laubrost, Gilbhart, Windmonat und Windmond.[3] Aufgrund der zahlreichen Anlässe des Totengedenkens trägt der November auch die Bezeichnung Trauermonat.
In den Niederlanden wurde der Monat auch Schlachtmond (slachtmaand) genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war. Ferner hat man Jagdmond (jachtmaand), Blutmonat (bloedmaand) oder andere Ausdrücke verwendet.[4]
Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung der früher oft verwendeten lateinischen Datumsangaben vergessen. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Romanus umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er aber wieder seinen alten Namen zurück.
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Dezember
Der Dezember ist der zwölfte und letzte Monat des Jahres des gregorianischen Kalenders und hat 31 Tage.
Im römischen Kalender war der December der zehnte Monat (lateinisch decem = zehn) des 354-tägigen Mondkalenders. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Namen und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben faktisch übersehen. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Exsuperatorius umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.
Am 21. oder 22. Dezember ist der Tag der Sonnenwende. Die Sonne steht genau über dem Wendekreis des Steinbocks am südlichen Breitengrad von 23° 26,3′. Dieser Tag ist auf der Nordhalbkugel der kürzeste im Jahr, die Nacht ist die längste, auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt.
Ein alter deutscher Name des Dezembers ist Julmond.
Der Name kommt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende. Andere Namen für Dezember sind Christmonat, da Weihnachten – das Christfest – im Dezember gefeiert wird, oder auch Heilmond, da „Christus das Heil bringt“. Letztere Namen kamen erst nach der Umwidmung des Julfestes im Zuge der Christianisierung auf.
Das christliche Kirchenjahr beginnt abweichend von der normalen Kalenderzählung mit dem ersten Adventsonntag. Dieser kann Ende November oder Anfang Dezember sein, je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.
Der Dezember beginnt immer mit demselben Wochentag wie der September.
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr werden umgangssprachlich oft als „zwischen den Jahren“ bezeichnet.
Ist der 29., 30. oder 31. Dezember ein Montag, werden die Tage ab Montag der ersten Kalenderwoche des Folgejahres zugerechnet. In diesem Fall endet die letzte Kalenderwoche des Jahres nach der DIN-Norm mit dem letzten Sonntag des Dezembers. Ein solches Jahr hat dann immer 52 Kalenderwochen.
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Im römischen Kalender war der December der zehnte Monat (lateinisch decem = zehn) des 354-tägigen Mondkalenders. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Namen und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung früher verwendeter lateinischer Datumsangaben faktisch übersehen. Unter Kaiser Commodus wurde der Monat in Exsuperatorius umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings wieder seinen alten Namen zurück.
Am 21. oder 22. Dezember ist der Tag der Sonnenwende. Die Sonne steht genau über dem Wendekreis des Steinbocks am südlichen Breitengrad von 23° 26,3′. Dieser Tag ist auf der Nordhalbkugel der kürzeste im Jahr, die Nacht ist die längste, auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt.
Ein alter deutscher Name des Dezembers ist Julmond.
Der Name kommt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende. Andere Namen für Dezember sind Christmonat, da Weihnachten – das Christfest – im Dezember gefeiert wird, oder auch Heilmond, da „Christus das Heil bringt“. Letztere Namen kamen erst nach der Umwidmung des Julfestes im Zuge der Christianisierung auf.
Das christliche Kirchenjahr beginnt abweichend von der normalen Kalenderzählung mit dem ersten Adventsonntag. Dieser kann Ende November oder Anfang Dezember sein, je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.
Der Dezember beginnt immer mit demselben Wochentag wie der September.
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr werden umgangssprachlich oft als „zwischen den Jahren“ bezeichnet.
Ist der 29., 30. oder 31. Dezember ein Montag, werden die Tage ab Montag der ersten Kalenderwoche des Folgejahres zugerechnet. In diesem Fall endet die letzte Kalenderwoche des Jahres nach der DIN-Norm mit dem letzten Sonntag des Dezembers. Ein solches Jahr hat dann immer 52 Kalenderwochen.
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