Von der Gefährlichkeit eines religiösen Homophobie-Ideologen namens Olaf Latzel und von der Ungefährlichkeit eines renommierten Wissenschaftlers namens Sucharit Bhakdi: ein Vergleich zweier Menschen des öffentlichen Lebens

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Von der Gefährlichkeit eines religiösen Homophobie-Ideologen namens Olaf Latzel und von der Ungefährlichkeit eines renommierten Wissenschaftlers namens Sucharit Bhakdi: ein Vergleich zweier Menschen des öffentlichen Lebens

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · 14 September 2022
Von der Gefährlichkeit eines religiösen Homophobie-Ideologen namens Olaf Latzel und von der Ungefährlichkeit eines renommierten Wissenschaftlers namens Sucharit Bhakdi: ein Vergleich zweier Menschen des öffentlichen Lebens

Zunächst lässt sich jeweils über beide Personen (Olaf Latzel und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi) bei Wikipedia einiges nachlesen.

Zu Olaf Latzel (Link, hier).

Zu Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (Link, hier).

Beide Männer (Olaf Latzel und Sucharit Bhakdi) sind angeklagt wegen Volksverhetzung (Latzel steht derzeit in einem Revisionsverfahren durch das Oberlandesgericht Bremen).

So soll sich der evangelische Pfarrer, Olaf Latzel, in öffentlicher Weise gegenüber Homosexuellen geäußert haben: "Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day. Der ganze Genderdreck ist ein Angriff auf Gottes Schöpfungsordnung, ist teuflisch und satanisch." Die Staatsanwaltschaft hat zurecht gegen den vom Landgericht Bremen ausgesprochenen Freispruch Latzels vom Vorwurf der Volksverhetzung Revision beantragt. Das Oberlandesgericht prüft nun diesen Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft.

Bhakdi stand bisher noch nicht in Bezug auf die Anklage durch die Generalstaatsanwaltschaft vor Gericht wegen seiner Aussage, die angeblich Antisemitismus beinhalten soll.

Es ist aus meiner Sicht absurd, einen Mann wie Prof. Dr. Sucharit Bhakdi als Antisemit bzw. als Volksverhetzer zu bezeichnen und ihn sogar vor ein Gericht zu zerren! (Vgl. dazu folgendes YouTube-Video, Link, hier). Er, Bhakdi, hat leider Gottes im Zorn gesprochen, weil sich die Israelis derartig leichtfertig jenem mRNA-Impfstoff hingegeben haben und diesen Impfstoff so toll fanden.

Nun hört man ja zurecht (!) fast überall von der Skepsis jenem Impfstoff gegenüber. Bhakdi hat also zurecht vor jenem Corona-Impfstoff gewarnt. Bhakdi ist ein absolut ehrenhafter Wissenschaftler und deutscher Staatsbürger. Wer Bhakdis Aussage im Zusammenhang mit jenem Corona-Impfstoff mit Antisemitismus in Verbindung bringt, muß die Frage beantworten, ob jener mRNA-Impfstoff tatsächlich absolut ungefährlich ist. Wenn es wahr ist, dass jener mRNA-Impfstoff verstärkt Thrombosen und in Folge dessen Schlaganfälle sowie Karditiden (Myokarditis und Perikarditis) und div. andere entzündliche Prozesse bis hin zu Autoimmunerkrankungen auslöst und verursacht, dann hat Prof. Bhakdi doch nichts Anderes als die Wahrheit gesagt.

Seine Aussage in Bezug auf Israel und die Anwendung jenes mRNA-Impfstoffes in Israel hat Bhakdi im Eifer des Gefechts, emotional und leider zornentbrannt geäußert. Daraus allerdings Antisemitismus abzuleiten und diesen ihm zu unterstellen, halte ich für absurd. Es scheint vielmehr darum zu gehen, Corona-Kritiker mundtot zu machen. Es handelt sich in diesem Fall um eine Diffamierungs- und Diskreditierungskampagne gegen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. Außerdem ist er bekennender Buddhist und als solcher toleranter und respektvoller als manch Politiker im deutschen Bundestag. Diesen ehrenwerten Menschen, Prof. Bhakdi, vor ein Gericht zu ziehen und ihm auch noch seinen Professorentitel wegnehmen zu wollen, grenzt an Impertinenz und öffnet der Willkür, jemanden zu denunzieren, Tür und Angel.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Bhakdi im Eifer des Gefechts sich so in seiner Äußerung verhalten hat. Meine Anerkennung und meine Hochachtung bekommt dieser Wissenschaftler weiterhin von mir.

Anders sieht es m. E. mit Olaf Latzel aus:

Er, Latzel, ist ideologisch von seiner Homophobie und von seinem inneren Hass gegen Schwule und Lesben vergiftet. Latzel ist ideologisch vernarrt und kann sich davon nicht distanzieren. Als Pfarrer und damit als öffentlich auftretender Redner ist er in seiner homophoben und hassorientierten Haltung Schwulen und Lesben gegenüber, die er auch noch mit der Bibel rechtfertigt, durchaus eine Gefahr hinsichtlich der Verhetzung des Volkes.

Bhakdi dagegen ist objektiver Wissenschaftler und hat lediglich im Zorn agiert und sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen.

Bhakdi ist in jedem Fall freizusprechen, sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen.

Latzel dagegen ist für mein Dafürhalten zu verurteilen, weil er sich von seiner Ideologie nicht distanziert und dazu sogar noch mit der Bibel argumentiert und diese für wichtiger ansieht als das deutsche Grundgesetz.

Hierin liegen immense und meilenweite Unterschiede in der Beurteilung dieser beiden Personen (Latzel und Prof. Dr. Bhakdi).

Rainer Langlitz


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