Immer mehr Ärzte steigen aus Impfkampagne aus

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Immer mehr Ärzte steigen aus Impfkampagne aus

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · 19 September 2021
Immer mehr Ärzte steigen aus Impfkampagne aus

Scheinbar steigen immer mehr Ärzte mit ihren Praxen aus der Impfkampagne aus - so auch Dr. med. Johannes Weiffenbach (Link zur Praxis von Dr. med. Johannes Weiffenbach, hier), wie in einem Artikel der Südthüringischen Rundschau (Link, hier) vom 16. August 2021 zu lesen ist.

Dr. med. Weiffenbach hatte diesen Ausstieg für seine Patientinnen und Patienten auf seiner Homepage veröffentlicht.

Zitiert wird dieser Mediziner mit dem lateinischen Satz, der als Argument gegen die Impfkampagne steht: "primum nil nocere" (primum non nocere - zuerst nicht schaden) - interpretiert in etwa mit dem folgenden:

Der Nutzen einer medizinischen Aktion oder eines medizinischen Eingriffes muss höher sein als das Risiko desselben.

Laut unten genanntem Zeitungsartikel sind mittlerweile mehr als 20.000 Arztpraxen aus der Impfkampagne zu COVID-19 ausgestiegen.

Allerdings berichtet jener Zeitungsartikel auch davon, dass am 17. August 2021 der Eintrag auf der oben genannten Homepage jedes Arztes wieder entfernt worden ist.

Wie erklärt sich das?

Wurde Dr. med. Johannes Weiffenbach bedroht? Wir wissen ja, dass Ärzte, die sich der Impfung gegen COVID-19 verweigern, zu Unrecht damit bedroht werden, ihre Zulassung als Arzt entzogen zu bekommen.

Oder war es ca. sechs Wochen nach Veröffentlichung vom 05. Juli 2021 schlichtweg allen Patientinnen und Patienten dieser Praxis bekannt, dass jener Arzt nicht mehr gegen COVID-19 impfen wird?

In dem Schreiben von Dr. med. Johannes Weiffenbach an seine Patientinnen und Patienten war lt. Zeitungsartikel zu lesen (Zitat):

"Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

aus medizinischen Gründen habe ich mich nach langem, innerlichem Kampf entschlossen, bis auf Weiteres aus der Covid-19-Impfkampagne auszusteigen.

Für jedes ärztliche Handeln gilt der Leitsatz „primum nil nocere“ – „zuallererst nicht schaden“. Das bedeutet: Der potentielle Nutzen einer medizinischen Maßnahme muss immer größer sein als das potentielle Risiko. Der Nutzen einer Covid-Impfung für die ursprünglich als Priorität 1 und Priorität 2 bezeichneten, schwer kranken oder alten Patienten ist aller Wahrscheinlichkeit nach höher als das Risiko der Impfungen. Daher haben diese Patienten von uns ein Impfangebot erhalten und die begonnenen Impfzyklen werden wir auch abschließen.

Meiner Einschätzung nach ist für alle anderen Patienten das Verhältnis von Nutzen zu Risiko anhand der aktuellen Daten nicht mehr so klar zu benennen. Auf der einen Seite steht hier das Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung. Statistisch gesehen haben jüngere Menschen ein geringes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf. Das Risiko steigt mit Alter und Vorerkrankungen. Die schweren Verläufe zu verhindern, ist das Ziel der Covid-19-Impfungen – ob sie auch sogenannte Long-Covid-Syndrome verhindern, ist bisher nicht ausreichend untersucht.

Dem gegenüber steht die Sicherheit der verfügbaren Impfstoffe. Alle Impfstoffe haben nur eine bedingte Zulassung, da bis dato Sicherheit und Wirksamkeit nicht in ausreichendem Maße nachgewiesen werden konnten. Technologisch beschreiten alle aktuell zugelassenen Impfstoffe neue Wege, deren Sicherheit kurz- wie langfristig mangels Zeit noch nicht bewiesen werden konnte. Konsequent formuliert handelt es sich daher bei der aktuellen Impfkampagne um eine riesige Studie, an der alle Impfwilligen als Probanden teilnehmen.

Mindestens kurzfristig zeigen die neuen Impfstoffe ein Nebenwirkungsprofil, welches wir zu anderen Zeiten als Ärzte nicht toleriert hätten. Fast täglich habe ich seit Öffnung der Impfungen für junge Menschen Patienten mit Symptomen vor mir, die kurz nach der Impfung aufgetreten sind (z.B. Fieber, Schmerzen, Übelkeit, Hautausschläge, Lymphknotenschwellungen, Gefühlsstörungen, Autoimmunerkrankungen). Dies hat auch schon zu Krankenhauseinweisungen geführt. Gott sei Dank habe ich die potentiell tödlichen Erkrankungen (wie z.B. Herzmuskelentzündungen und Blutgerinnsel), die aktuell mit den Impfstoffen in Verbindung gebracht werden, in meiner Praxis bisher nicht sehen müssen.

Wir können zu diesem Zeitpunkt noch keine ausreichenden Daten über die langfristige Sicherheit der Impfstoffe haben, denn für diese Beurteilung benötigt man Zeit, die sich auch durch viel Geld oder eine hohe Probandenzahl nicht ersetzen lässt. Auch zur Fertilität bei Frau und Mann und zu möglichen Folgen für das ungeborene Leben ist die Datenlage lückenhaft. Das macht die Gegenüberstellung von Nutzen und Risiko nahezu unmöglich. Bei anderen Impfungen (z.B. Tetanus, Masern oder FSME) ist uns dies durch den langjährigen Einsatz und das Wissen um die gute kurz- und langfristige Verträglichkeit möglich. Deshalb empfehle ich Ihnen diese Impfungen entsprechend der STIKO-Impfempfehlungen auch weiterhin.

Es besteht die Gefahr, dass ich Ihnen durch die Covid-19-Impfung kurzfristig schade. Ob ich Ihnen auch langfristig schade, kann Ihnen aktuell niemand sagen. Ob ich Ihnen langfristig mit der Impfung nutze, ebenfalls nicht.

Ich kann es daher mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, weiter zu impfen. Gestatten Sie mir deshalb bitte, Ihnen „zuallererst nicht zu schaden“!

Ich freue mich, wenn Sie mir weiterhin Ihr Vertrauen schenken und danke Ihnen!

Ihr Dr. J. Weiffenbach

Stand: 05.07.2021"

Zitat Ende.


Rainer Langlitz


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