Europa - Quo vadis? Wohin steuern Deutschland, Europa und die Welt? Mit welchen Krisen, Gefahren und Katastrophen werden wir zukünftig konfrontiert sein? Vom möglichen Anfang des Endes unseres Systems

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Europa - Quo vadis? Wohin steuern Deutschland, Europa und die Welt? Mit welchen Krisen, Gefahren und Katastrophen werden wir zukünftig konfrontiert sein? Vom möglichen Anfang des Endes unseres Systems

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · 28 November 2022
Europa - Quo vadis? Wohin steuern Deutschland, Europa und die Welt? Mit welchen Krisen, Gefahren und Katastrophen werden wir zukünftig konfrontiert sein? Vom möglichen Anfang des Endes unseres Systems

Niemand weiß, wie die Welt in 50 oder 100 Jahren aussehen wird. Was wir jedoch relativ sicher voraussagen können, ist, dass unser System, in dem wir leben, immer problematischer wird.

Natürlich ist es so, dass die Welt und wir Menschen schon immer Vernichtung in Form von Naturkatastrophen, Kriegen und Seuchen ausgesetzt waren:

Liste von...

  • Kriegen (Link zu Wikipedia, hier)
  • Naturkatastrophen (Link zu Wikipedia, hier)
  • Seuchen, Epidemien und Pandemien (Link zu Wikipedia, hier)

Dennoch leben viele Menschen hier in Deutschland und in weiten Teilen Europas bzw. der westlichen Welt so, als wäre nichts passiert oder als würde nichts passieren.

  • Wir feiern die WM 2022.
  • Wir fahren weiterhin in Urlaub in alle möglichen Länder.
  • Wir leben weiterhin den Konsumrausch - auch nun zu Weihnachten 2022.

Ich will niemandem sein Vergnügen, seinen Spaß und seine Freude nehmen.

Manch einem mag meine folgende Form der Erörterung auch zu pauschal / zu allgemein erscheinen.

Aber schauen wir uns doch einmal etwas näher an, was wirklich allein in den letzten beiden Jahren passiert ist:

1.) Wir sind im März 2020 von einer Virus-Pandemie heimgesucht worden und von unseren Regierungen weltweit gegängelt worden.

2.) Vom 14. auf den 15. Juli 2021 ereignete sich eine Flutkatastrophe mitten im Ahrtal von Deutschland.

3.) Am 24. Februar 2022 beginnt der Machthaber Russlands, Wladimir Putin, nach monatelanger Aufrüstung und Mobilmachung an der Ostgrenze zur Ukraine, einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

4.) Energie wird knapp.

5.) Inflation treibt die Preise in die Höhe.

Die meisten Menschen haben wohl nicht damit gerechnet, dass diese oben fünf erwähnten Ereignisse wirklich passieren könnten. Aber sie sind eingetreten. Die Politik hatte zu reagieren. Bis heute hat die Politik nicht die richtigen Möglichkeiten der Prävention für solche Ereignisse, ja sie konnten nicht verhindert werden. Man ging "schlafwandelnd" in diese Abfolge von Ereignissen hinein, und bei der Lösung dieser Probleme stammeln die Politiker vor sich hin - der eine mehr, der andere weniger.

Man möchte auch nicht ständig die Kassandra-Rolle übernehmen und damit vor drohender Gefahr warnen.

Aber dennoch scheint es mir immer wichtiger zu werden, um ganz konkret vor einer neu drohenden Gefahr gewappnet zu sein, denn die Politik und die Regierung scheinen erst dann zu reagieren, wenn bestimmte Dinge eingetreten sind und sich bestimmte Gefahren und Situationen realisiert haben.

Worum geht es?

Es geht konkret um die drohende Gefahr des sogenannten "Blackouts".

Den Begriff "Blackout" kennen wir eigentlich von einem mentalen, kurzfristigen Gedankenabriss, der zu einer kurzfristigen Verwirrung innerhalb einer bestimmten Person führt.

Dieser Begriff "Blackout" wurde aber auch gewählt für einen flächendeckenden Stromausfall. Ein Blackout beschreibt also nicht nur einen kurzfristigen und nur regionalen Stromausfall, sondern einen Strom- und Energieausfall für eine komplette Infrastruktur in einem ganzen Land - wenn nicht sogar in einem internationalen Bereich wie z. B. in ganz Europa.

Mir macht es nun doch wieder etwas Sorge, wenn ich bestimmte Berichte dazu in den Medienkanälen höre und verfolge.

Jeder Mensch kann sich ja nun selbst informieren.

Aber inwiefern klärt denn unsere eigene Bundesregierung alle Menschen ordnungsgemäß vor dieser realen und drohenden Gefahr auf?

Nichts scheint mehr undenkbar - auch in Europa und in Deutschland:

  • Krisen noch und noch (Bankenkrise, Flüchtlingskrise, Corona-Krise, Energiekrise...)
  • Naturkatastrophen
  • Krieg bzw. Bürgerkrieg

Deswegen werde ich nun auch dazu übergehen, mir einen für ca. zehn Tage ausreichenden Notvorrat anzulegen, so dass ich eine gefährliche Notsituation zehn Tage lang überbrücken und überstehen kann:

  • Trinkwasser
  • Nahrung, die ich nicht erwärmen muss
  • Teelichter
  • Streichhölzer
  • Warme Decken
  • Medikamente
  • Batterien
  • Bargeld

Der ein oder andere mag sich nun darüber amüsieren und diese Gefahr möglicherweise belächeln und herunterspielen.

Das muss jede/r für sich entscheiden.

Wir fühlen uns stellenweise zu sicher in einer Welt, die schon immer von Vernichtung geprägt war.

Wir haben viele Sicherheitvorkehrungen erschaffen, um dem frühzeitigen Tod auszuweichen:

Bau von Häusern und sogar von Bunkern zum Schutz vor dem Abwurf von Bomben.

Als weitere Beispiele von Schutzmaßnahmen seien genannt:

  • Regenschirme
  • Kondome beim Geschlechtsverkehr
  • Helm und Gurt beim Straßenverkehr
  • (Gas-) Masken
  • Kleidung, Schuhe
  • Impfungen, Medikamente und Therapien

Siehe dazu meinen Blogbeitrag mit dem Titel "Der Mensch und seine Schutzmaßnahmen in Politik, Gesellschaft und Medizin: eine beispielhafte Übersicht mit Valuation" vom 21. Oktober 2021 (Link, hier).

Die Frage in der Überschrift dieses Aufsatzes ist aus meiner Sicht mehr als berechtigt.

Die Politiker und deren Berater*innen stehen vor einem immer größer werdenden Scherbenhaufen:

Dass der Konflikt zwischen der sogenannten Ostmacht (Russland) und den Westmächten wieder aufflackern könnte, damit haben wohl die wenigsten Politiker*innen gerechnet.

Umso mehr verschwindet bei mir leider immer stärker das Vertrauen in den Schutz durch die Politik.

Könnte es sein, dass unser System - um es so allgemein wie möglich zu halten - an einen Endpunkt gelangt ist und wir selbst es an die Wand gefahren haben?

Könnte es sein, dass unser "System" von vornherein zum Scheitern verurteilt war, ohne dass wir es antizipieren konnten?

Und könnte es sein, dass die Menschheit - um erneut so allgemein wie möglich zu sprechen - nun in extremer Weise umsteuern möchte, indem sie Begriffe verwendet wie den des "Great Resets"?

Die Vernunft war scheinbar einmal im 17./18. Jahrhundert mit Immanuel Kant in Deutschland bzw. in Europa angesiedelt. Ich will damit zwar nicht sagen, dass in Europa intelligentere Menschen beheimatet sind als in anderen Regionen dieser Welt. Das Gegenteil könnte eher der Fall sein, denn was ist von Europa aus (in Auszügen) bereits in diese Welt gegangen an Positivem und an Negativem?

  • Die Wiege der Antike liegt in Griechenland und damit in Europa.
  • Das Christentum breitete sich von Rom und damit von Europa aus aus.
  • Zwei Weltkriege gingen von Europa aus.
  • Auch die Kernenergie (Link zu Wikipedia, hier), das Automobil (Link zu Wikipedia, hier) und die Pharmazie (Link zu Wikipedia, hier), die der Menschheit zum Segen und zum Fluch zugleich geworden sind, wurden meines Wissens nach von Europäern und in Europa entwickelt.



Fazit:

Gingen nun von Europa eher Glück und damit ein Gelingen aus oder wurde von Europäern und Europa eher das Unglück und ein Misslingen in die Welt gebracht?

Diese Frage könnte und müsste prinzipiell einmal in analytischer Weise philosophisch diskutiert werden.

Dennoch:

Bei aller philosophischer Analyse und Diskussion scheint nun zukünftig das Überleben des Menschen auf dem Spiel zu stehen.

Und wie agiert und reagiert die Politik entsprechend?

Denn die Zeit der Krise(n) wird sehr wahrscheinlich nicht bei jener Energiekrise stehenbleiben.

Welche Krisen zukünftig auf uns konkret zukommen werden, kann wohl noch niemand genau vorhersagen.

Und schon gar nicht können wir unser "System" derartig abrupt ändern und neu ordnen.

Auch diese Maßnahme würde zu einem erheblichen Widerstand in den einzelnen Bevölkerungsschichten führen.

Was wir derzeitig erkennen, ist ein gesteigerter Klimaaktivismus auf der Grundlage von vermehrt einsetzenden Waldbränden und Überschwemmungen bei gleichzeitigem Abschmelzen der Polkappen (Arktis und Antarktis) und einem damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels in Verbindung mit einer ansteigenden Temperatur auf diesem Planeten Erde.

Diese Form der Klimaveränderung wird auch Auswirkungen haben auf die Landwirtschaft und damit auf die Erzeugung und das Vorhandensein von ganz alltäglichen Nahrungsmitteln wie Brot und Obst.

Dazu kommen die Problematiken des Artensterbens und eines Rückgangs der Biodiversität, der Umweltverschmutzung (Link zu Wikipedia, hier) und einer nie da gewesenen Müllproblematik, die ebenfalls menschenverursacht sind.

Dass schon lange über die Problematik des Kapitalismus diskutiert wird, ist darüber hinaus auch nichts Neues.

Es ließe sich also abschließend die folgende Frage an Europa und stellvertretend für alle Menschen und für die gesamte Welt stellen:

Europa, quo vadis? - Europa, wohin wird das führen? Wer weiß, wie das noch werden wird?  

Letzten Endes könnte sogar die Frage nach dem Wesen des Menschen gestellt werden, der schon so viel Leid und Elend in und über diese Welt gebracht hat.

Vgl. dazu meinen Ausatz "Was ist der Mensch?" vom 10. Mai 2020 (Link, hier)

Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst [...]? So fragt schon der Beter in Psalm 8 Vers 5 innerhalb der hebräischen Bibel.

So möchte man in der Tat kein Mensch sein, der ewig in dieser Welt bleiben muss.

Ewig in diesem System bleiben zu müssen, würde sicherlich eine Verdammnis des Menschen bedeuten angesichts der Veränderungen, die der Mensch bewirkt hat.

Gott sei Dank - mag der ein oder andere an dieser Stelle feststellen - muss der Mensch nicht ewig auf dieser Welt verharren.

Gott sei Dank hat Gott dem Menschen an dieser Stelle keine Sisyphusarbeit auferlegt.

Keineswegs soll uns dieser Gedanke aber zu einem Verhalten "Nach mir die Sintflut..." verleiten, denn wir wissen auch nicht, wie das "Danach" (sc. nach unserem Tod) sein wird.

Es wird dabei bleiben, dass von jedem Menschen ein angemessenes ethisches Verhalten abverlangt wird und dass wir das System, in dem wir leben, überdenken und überarbeiten müssen.


Rainer Langlitz





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