Die Bratwurst-Impfkampagne weitet sich immer mehr zu einem weltweiten Skandal aus: Pfizer-Managerin konzediert fehlende Fremdschutz-Prüfung des mRNA-Impfstoffes

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Die Bratwurst-Impfkampagne weitet sich immer mehr zu einem weltweiten Skandal aus: Pfizer-Managerin konzediert fehlende Fremdschutz-Prüfung des mRNA-Impfstoffes

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · 13 November 2022
Die Bratwurst-Impfkampagne weitet sich immer mehr zu einem weltweiten Skandal aus: Pfizer-Managerin konzediert fehlende Fremdschutz-Prüfung des mRNA-Impfstoffes bei der Entwicklung und schweigt beharrlich bei der Anhörung im EU-Parlament

Am Freitag, dem 12. November 2021 (also 1 Tag nach Beginn der Narrenzeit) wurde ein großer Impf-Tag in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) gefeiert: Im neu eingerichteten Impf-Zentrum wurde jeder Pieks mit einer Bratwurst belohnt. Bürgermeister Dominic Herbst (Grüne) stand dabei selbst am Grill. (Vgl. dazu folgenden Link, hier).

Zunächst konzediere ich, dass die Anführung und die Rezitierung der Bratwurst in Verbindung mit der Impfkampagne zunächst etwas unseriös bzw. provokativ wirkt. Aber muss man nicht auch sagen, dass es mehr als verwunderlich ist, dass man mit einer Bratwurst-Party Werbung für einen Impfstoff in der Bevölkerung macht? Spätestens hier hätte doch jedem auffallen müssen, dass hier manipuliert wird in Form von übertriebener Werbung, die dadurch einen doch etwas anrüchigen und medizinisch unseriösen Touch erhält.

Am Montag, dem 10. Oktober 2022 stellte sich Pfizer-Managerin Janine Small den Fragen der EU-Parlamentarier. Dazu lesen wir auf der Seite von euractiv (Link, hier) (Zitat):

"Der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments für COVID (COVI-Ausschuss) hörte am Montag (10. Oktober) mehrere Pharmaunternehmen, darunter Pfizer, zu ihrer Rolle bei der Bewältigung der Pandemie an. Die Abgeordneten zeigten sich enttäuscht darüber, dass der CEO von Pfizer, Albert Bourla, der ursprünglich an der Anhörung teilnehmen und Fragen beantworten sollte, nicht anwesend war. Er wurde durch Janine Small, die Regionalpräsidentin des Konzerns für den Bereich Impfstoffe und internationale Industrieländer, ersetzt. Angesichts der Proteste der Abgeordneten im Saal sagte Small, dass sie Bourlas Abwesenheit „bedauere“, betonte  jedoch, dass sie die „beste Person“ sei, um die Fragen zu beantworten.
„Ich glaube, er ist absichtlich nicht gekommen, weil er sich den Kontroversen nicht stellen wollte“, sagte die französische Europaabgeordnete und COVI-Mitglied Véronique Trillet-Lenoir gegenüber EURACTIV Frankreich. Thema der Anhörung waren mehrere Kontroversen, allen voran die Undurchsichtigkeit der Verträge für den Kauf von COVID-19-Impfstoffen. Alle Fraktionen im EU-Parlament fordern, dass diese öffentlich gemacht werden sollen."

Zitat Ende.

Bitte lesen Sie dazu die weiteren Ausführungen in dem oben verlinkten Artikel.

Matthias Nikolaidis kommentiert am 15. Oktober 2022 in tichyseinblick.de diese Anhörung in der Headline eines Artikels (Link, hier) wie folgt (Zitat):

"Pfizer-Vertreterin: Es gab keinen Nachweis über Fremdschutz durch Biontech-Impfstoff"

Lesen Sie, bitte, auch diesen Artikel komplett nach.

Selbst die Welt kommentiert am 16.10.2022 in einem Artikel (Link, hier) von Tim Röhn (Ressortleiter Schwerpunktrecherche) diese Anhörung der Pfizer-Managerin auf folgende Weise:

"Es ist höchste Zeit für ehrliche Impf-Kommunikation"

Der Versuch von Pascal Siggelkow, Redaktion ARD-faktenfinder, macht diese Unstimmigkeit auch nicht besser. Pascal Siggelkow gelingt es m. E. nicht, diese Faktenlage zu entkräften:

So erscheint am 19. Oktober 2022 auf Tagesschau.de ein Artikel von Pascal Siggelkow mit der Überschrift "Fremdschutz durch Impfung war gegeben" (Link, hier).

Inwiefern gelingt es Pascal Siggelkow nicht, diese belastende Faktenlage zu entkräften?

Siggelkow schreibt:

"Dass zum Zeitpunkt der Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von BioNTech/Pfizer keine gesicherten Daten zum Schutz vor einer Übertragung des Virus durch einen Geimpften vorlagen, ist keineswegs eine Neuigkeit - auch wenn die zahlreichen Beiträge zu der Anhörung im EU-Parlament den Anschein erwecken. Im Protokoll von BioNTech/Pfizer zur ersten  Analyse der Phase-III-Studie, die im November 2020 erschienen und auch online einsehbar ist, ist von einer Untersuchung der Übertragung nicht die Rede."

Was will er damit bezwecken? Dass es keine Neuigkeit war, dass zum Zeitpunkt der Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von BioNTech/Pfizer keine gesicherten Daten zum Schutz vor einer Übertragung des Virus durch einen Geimpften vorlagen, macht die Sachlage doch keineswegs besser - im Gegenteil: Es muss hier sogar von Vertuschung die Rede sein.

Als zweiten Punkt bemängele ich an dem Artikel von Siggelkow:

Siggelkow schreibt und verweist auf das Paul-Ehrlich-Institut, indem er schreibt:

"Das Paul-Ehrlich-Institut teilt ebenfalls mit, dass in den  Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe das Ziel verfolgt wurde, die Wirksamkeit des Schutzes vor einer symptomatischen Infektion zu beweisen."

Ich meine also, nicht recht zu hören:

Es wurde das Ziel verfolgt zu beweisen (!)... Ja, und nun: Ist dieser Beweis nun gelungen oder nicht? Wurde das Ziel erreicht oder nicht?

Dann argumentiert Siggelkow weiter. Siggelkow schreibt:

"Dennoch gab es anhand der Studienergebnisse zu der Wirksamkeit der Impfstoffe bereits starke Indizien dafür, dass eine Impfung auch vor einer Weitergabe des Virus schützen kann."

Aha: "Kann" bzw. "Können" beschreibt eine Potentialität, also eine bestimmte Form der Wahrscheinlichkeit, keineswegs jedoch eine Evidenz bzw. einen Beweis.

Wenn es also nur um ein "Kann" ging, wieso wurde dann um den mRNA-Impfstoff derartig Werbung gemacht, wie z. B. mit der Lächerlichkeit einer Bratwurst-Party am Impftag (siehe dazu als Beispiel oben NDR, Link, hier)? Einen Impfstoff-Willigen mit einer Bratwurst zu "belohnen" und mit einer Bratwurst einen Anreiz für eine Impfung zu schaffen, entbehrt für mich jeglicher medizinischer Seriosität.

Siggelkow schreibt dann direkt im nächsten Satz - möglicherweise als Begründung für den Satz zuvor:

"
Denn bei der Alphavariante, die zum Zeitpunkt der Impfzulassung vorherrschte, zeigten die beiden mRNA-Vakzine von BioNTech/Pfizer und  Moderna einen Schutz vor einer symptomatischen Infektion von mehr als 90 Prozent."

Dieser Begründungsversuch ist für mich keine (!) Begründung, denn inhaltlich bezieht sich dieser Satz auf den Selbstschutz der Impfung, nicht aber auf einen möglichen Fremdschutz!

Schließlich führt Siggelkow als Begründung für den nicht gegebenen Fremdschutz die verschiedenen Mutationen des Corona-Virus an. Siggelkow schreibt:

"Varianten sorgen für mehr Impfdurchbrüche. Mit dem Aufkommen der neuen Varianten veränderte sich das Bild. Denn sie sorgten dafür, dass auch bereits Genesene und Geimpfte sich mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit auch weitere Male anstecken können."

An dieser Stelle frage ich mich wirklich:

Welches Wissen zu den Corona-Viren, das durchaus lange vor der Impf-Kampagne und vor der Impfstoffentwicklung vorhanden war, wurde eigentlich von BioNTech/Pfizer verwendet? Denn man wusste doch oder man hätte seitens BioNTech/Pfizer davon ausgehen müssen (!), dass es zu Mutationen des Corona-Virus kommen würde.

Für mich ist dieser Artikel von Pascal Siggelkow alles andere als überzeugend.

Alles in allem weitet sich - wie bereits bei der Schweinegrippe 2009 - die ganze Impfkampagne und sogar die Impfstoff-Entwicklung mehr und mehr zu einem Riesen-Skandal aus.

Rainer Langlitz





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