9/11 oder die Frage: Wem kann ich noch vertrauen?

Direkt zum Seiteninhalt

9/11 oder die Frage: Wem kann ich noch vertrauen?

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · 9 September 2021
9/11 oder die Frage: Wem kann ich noch vertrauen?

Am 11. September 2021 jährt sich zum zwanzigsten Mal der Terroranschlag vom 11. September 2001 (Link zu Wikipedia zu 9/11, hier).

Menschen ist mittlerweile Vieles bis hin zu Alles zuzutrauen, oder?

Ein Holocaust wurde innerhalb der Menschheitsfamilie durchgeführt.

Zwei Weltkriege fanden statt.

Zwei Atombomben wurden bereits abgeworfen.

Wie perfide können einzelne Gruppen der Menschheit sein und wozu sind sie in der Lage?

Es gibt den Satz:

„Der Zweck heiligt die Mittel!“

„US-Präsident Joe Biden hat das Justizministerium und andere Behörden angewiesen, die Freigabe geheimer Dokumente zu den Terroranschlägen vom 11. September zu prüfen. Eine Verordnung verpflichte Justizminister Merrick Garland, entsprechende Dokumente im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Anschlägen innerhalb der kommenden sechs Monate zu veröffentlichen, teilte Biden mit.“, wie über folgenden Link (hier) bei Tagesschau.de vom 03. September 2021zu lesen ist.
 
Was war denn nun der eigentliche Zweck dieses Terroranschlags vom 11. September 2001 (9/11)?  Was ist die Wahrheit zu 9/11? Wird die Wahrheit zu 9/11 jemals ans Tageslicht kommen?

Und vor allem: Wem kann man in dieser Welt in diesen Tagen wirklich mit einem guten Gefühl noch vertrauen?
 
Im Groben gibt es zwei Theorien zu diesem Anschlag:
 
Die erstere Theorie geht davon aus, dass es sich um einen islamistischen Terroranschlag handelt.

Die zweite Theorie geht davon aus, dass die US-amerikanische Regierung selbst hinter jenem Angriff stand bzw. steht.

Die erstere Theorie gilt landläufig als die am meisten angenommene Theorie.
 
Die zweite Theorie gilt landläufig als Verschwörungstheorie.
 
Vieles scheint für Theorie 1 (islamistischer Terroranschlag) zu sprechen.
 
Vieles scheint aber auch für Theorie 2 zu sprechen.
 
Paul Schreyer (Link zu Wikipedia, Artikel "Paul Schreyer", hier) hat am 07. September 2016 in einem Aufsatz auf den „Nachdenkseiten“ folgende acht Punkte mit folgenden Überschriften erörternd dargestellt, die für Theorie 2 sprechen:
 

1.    Die offizielle Darstellung der Planung der Anschläge basiert auf Folterverhören
 
2.    Der Nato-Bündnisfall wurde ohne Beweise erklärt – und gilt bis heute
 
3.    Börsenwetten weisen auf die Täter – Aufklärung: Fehlanzeige
 
4.    Die Finanzierung der Anschläge wurde laut 9/11 Commission Report überhaupt nicht untersucht
 
5.    Während der Anschläge fand zeitgleich ein Militärmanöver statt, bei dem eine Flugzeugentführung „geprobt“ werden sollte
 
6.    Al Qaida wurde vor 9/11 durch US-Geheimdienste unterwandert
 
7.    Die Bildung einer Schattenregierung unmittelbar nach 9/11 wurde nicht untersucht
 
8.    Die offiziellen Theorien zur Steuerung der Flugzeuge und zum Einsturz der Türme erscheinen nicht schlüssig
 

Ich zitiere an dieser Stelle „eine andere Perspektive“ zu 9/11 von Paul Schreyer (Zitat):
 
„Zugegeben, die hier vorgestellte Sichtweise ist wesentlich komplizierter, vielschichtiger und schwerer fassbar als die offizielle Darstellung von 9/11. Während dort 19 junge Männer ganz einfach in blindem Hass, angestachelt vom Terrorfürst Bin Laden, mit entführten Flugzeugen Hochhäuser in Schutt und Asche legten, haben in der hier vorgestellten Perspektive erfahrene und hochspezialisierte Fachleute aus der Geheimdienst- und Militärhierarchie des Westens mit großem Geschick einen tatsächlichen Entführungsplan der Al Qaida unterwandert und als Tarnung für einen tödlichen Angriff auf das eigene Land benutzt, um damit einen Anlass für Krieg und Eskalation zu schaffen, sowie im weiteren Sinn für eine radikale Machtausweitung der Exekutive und ein Zurückdrängen demokratischer Prinzipien.
 
So gesehen gleicht 9/11 einem Putsch, in mancher Hinsicht ähnlich dem deutschen Reichstagsbrand von 1933, um den bis heute ein ganz ähnlicher Historikerstreit geführt wird. Offiziell aber markieren die Anschläge vom 11. September 2001 weiterhin den Beginn einer Dekade des islamistischen Terrorismus, einer globalen Gefahr, die den Westen und seine Freiheiten bedroht. Der Leser mag entscheiden, welche Sicht ihm schlüssiger erscheint. Den vorgeschlagenen Perspektivwechsel aber kann man vielleicht auch ganz einfach auf den konkreten Tatablauf in New York zuspitzen: So gesehen ist die Frage nicht, ob die Türme nach den Einschlägen in jedem Fall zusammengebrochen wären. Entscheidend ist vielmehr die Art des Zusammenbruchs – teilweise mit Freifallbeschleunigung, symmetrisch in den eigenen Grundriss. Ebenso lautet die eigentliche Frage nicht, ob die Entführer entschlossen waren, die Gebäude zu treffen oder nicht. Der Punkt ist wiederum die Art des Anflugs – nicht in leichter gerader Linie mit beherrschbarer Geschwindigkeit, sondern in maximal schnellen und präzisen Kurven. Somit könnte die Erklärung am Ende schlicht lauten: Die Bewegungen der anfliegenden Flugzeuge und der fallenden Türme enthüllen die Technologie, die dahinter steckt. In dieser Sichtweise beantwortet sich auch die Frage nach dem ultimativen Beweis, dem sprichwörtlichen „rauchenden Colt“, sehr einfach: 9/11 selbst ist dieser rauchende Colt. Nur dass die Rauchwolken so gigantisch waren, dass kaum noch jemand klar sehen konnte.“
 
Zitat Ende.

Paul Schreyer geht also davon aus, dass „erfahrene und hochspezialisierte Fachleute aus der Geheimdienst- und Militärhierarchie des Westens mit großem Geschick einen tatsächlichen Entführungsplan der Al Qaida unterwandert und als Tarnung für einen tödlichen Angriff auf das eigene Land benutzt [haben], um damit einen Anlass für Krieg und Eskalation zu schaffen, sowie im weiteren Sinn für eine radikale Machtausweitung der Exekutive und ein Zurückdrängen demokratischer Prinzipien.“

Paul Schreyer kommt innerhalb seines Aufsatzes zu folgendem Fazit (Zitat):

Was bleibt, ist ein ebenso knappes wie weitreichendes Fazit: Die offizielle 9/11 Commission hat die Anschläge vom 11. September 2001 schlicht nicht aufgeklärt. Stattdessen hat sie eine Story präsentiert, die nur solange schlüssig erscheint, wie entscheidende Teile weggelassen werden. Der Psychologe und Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld spricht in diesem Zusammenhang von einer „Gesetzmäßigkeit des Psychischen“: „Ein Sinnzusammenhang von Fakten lässt sich durch eine fragmentierte Darbietung gleichsam unsichtbar machen. (…) Sobald jedoch bei einer Fragmentierung von Informationen die Ursache der Fragmentierung erkennbar wird, haben wir keine Schwierigkeiten, den Bedeutungszusammenhang zu erkennen.“ „Fragmentierung“ bedeutet Aufspaltung oder Zerstückelung. Mausfeld meint, dass absichtsvoll gesetzte Informationslücken einen Zusammenhang verschleiern können. Der „9/11 Commission Report“ als Hauptdokument der offiziellen Sicht auf die Anschläge ist in hohem Maße fragmentiert – sprich: voller Lücken. Es fehlen dort nicht bloß einzelne Fakten, die für das Verständnis der Anschläge wichtig sind, sondern, wie beschrieben, ganze Themenkomplexe: die Finanzierung der Anschläge, die Militärübungen am Tattag, die verdeckte Schaffung eines Ausnahmezustands mit Bildung einer Schattenregierung am Tattag, die Unterwanderung von Al Qaida durch US-Geheimdienste vor 9/11 etc. Die Fragmentierung bzw. Zerstückelung des Berichtes ist so umfassend, dass die Leerstellen durch eine neue Erzählung aufgefüllt werden mussten, damit sich überhaupt ein Sinn ergab. Diese neu geschaffene Erzählung basiert ihrerseits, wie erwähnt, auf Folterverhören und ist damit als Fiktion kenntlich.
 
Die einzelnen Auslassungen des Berichtes sind nicht zufällig, sondern geradezu zwingend nötig, da das vollständige Bild einen Blick auf andere Täterkreise ermöglicht. Um in der Sprache von Professor Mausfeld zu bleiben: Wird einem diese „Ursache der Fragmentierung“ bewusst, dann fällt es auch leicht, „den Bedeutungszusammenhang zu erkennen“. Am Ende wird dabei noch etwas anderes klar: Die Anschläge von 9/11 waren nicht bloß ein schrecklicher und menschenverachtender Terroranschlag mit tausenden Todesopfern, sondern zugleich eine psychologische Operation, eine „Gehirnwäsche“ von Millionen von Menschen in aller Welt. Von deren krankhaften und zerstörerischen Folgen kann sich die Gesellschaft erst dann erholen, wenn sie ein Bewusstsein darüber erlangt, wie die Deutung von 9/11 manipulativ gesteuert wurde. Auch wenn es banal klingen mag: Die Wahrheit muss offen und vollständig auf den Tisch. Ohne eine ehrliche Aufarbeitung der Täuschungen und Manipulationen rund um 9/11 wird die Politik weiter im Nebel stochern – sowohl, was den Terrorismus angeht, als auch mit Blick auf die eigene „Moral“ und „unsere Werte“.“

Zitat Ende.

Ja, das Internet ist voll von Meldungen gemäß Theorie 1 (9/11 war ein islamistischer Terroranschlag).

Paul Schreyer sieht die Dinge jedoch im Zusammenhang und geht als investigativer Journalist den Spuren nach.
 
Das Komplizierte ist oftmals das Unbeliebte.
 
Das Einfache ist aber nicht unbedingt immer die Wahrheit.
 
Bestimmte Weltanschauungen, die sich im Laufe unserer Menschheitsgeschichte entwickelt haben, tragen dazu bei, dass das Vertrauen in- oder zueinander immer mehr in Mitleidenschaft gerät. Beispiele hierfür sind:
 
· Kapitalismus
 
· Kommunismus
 
· Religiöser Fanatismus im Christentum und im Islam
 
· Militarismus, Imperialismus und Kolonialismus

Der Kapitalismus und der Geld- und Profitwahn haben nun eine „Drei-Klassen-Gesellschaft“ hervorgebracht: Bestimmte Showmaster, Stars, Musiker, Sportler und CEO’s schwimmen im Geld, während immer mehr Menschen von Staatssubventionen abhängig werden. Eine Revolution ist nicht denkbar, weil der breite Teil der Gesellschaft im Kapitalismus gut versorgt ist. Anders sieht es schon im Kommunismus aus. Dort werden Menschenrechte unterdrückt und beschnitten. Es wird mit den Mitteln der Kontrolle Druck ausgeübt. Nicht selten steht die Bereitschaft zur Lüge im Mittelpunkt des Kommunismus. Der Mauerbau, die STASI, aber auch ungeklärte Giftanschläge auf Menschen wie Alexej Nawalnyj sind bekannt. Fanatismus durch Religion sehen wir sowohl im Christentum als auch im Islam: das Machtspiel zwischen Kaisern und Päpsten, die Gegenreformation, der Dreißigjährige Krieg, Kreuzzüge, Menschenverbrennungen sowie eine doppelbödige Sexualmoral auf der Seite des Christentums - Dschihad, Taliban und Islamischer Staat auf der anderen Seite. Der Hang des Menschen zum Militarismus, Imperialismus und Kolonialismus muss sicherlich nicht näher erläutert werden: Kriege zu allen Zeiten, Überfall auf reiche, friedlich zusammenlebende Völker und die Ungleichheit an einem Lebensstandard von Menschen auf diesem Globus…Hinzu kommen ein Mangel an sozialer Kompetenz, ein Mangel an Aufrichtigkeit sowie ein Hang zum Hass, zum Neid, zur Missgunst.
 
All diese Aspekte bedingen es sicherlich, dass das gegenseitige Vertrauen nicht zugenommen, sondern eher abgenommen hat.

Wird die Wahrheit zu 9/11 jemals ans Tageslicht kommen?

Und: Wem kann man in dieser Welt in diesen Tagen wirklich noch mit einem guten Gefühl vertrauen?

Kannst Du morgens mit einem guten Gefühl in den Spiegel schauen?

Selbst-Reflexion, In-Sich-Gehen und die Frage an mich selbst, wie ich mich selbst sehe, wäre ein Anfang, denn:

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Sich selbst dabei erkennen, wäre ein Anfang.




Rainer Langlitz


Es gibt noch keine Rezension.
0
0
0
0
0

Zurück zum Seiteninhalt