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Ungewissheit als Motor von Misstrauen und Macht - Wie können wir dieses Problem unserer Ungewissheit (Dilemma durch offizielle und alternative Medien am Beispiel eines Posts von Dr. Markus Krall vom 01. Oktober 2025) lösen?

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Ungewissheit als Motor von Misstrauen und Macht - Wie können wir dieses Problem unserer Ungewissheit (Dilemma durch offizielle und alternative Medien am Beispiel eines Posts von Dr. Markus Krall vom 01. Oktober 2025) lösen?

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · Freitag, 03. Oktober 2025 · Lesezeit 12:45
Ungewissheiten prägen das politische und gesellschaftliche Leben seit jeher. Besonders bei einschneidenden Ereignissen, die starke Emotionen hervorrufen, entsteht ein Spannungsfeld zwischen Fakten, Interpretationen und Narrativen.

Wir leben in einer Welt, in der Informationen im Überfluss vorhanden sind, aber deren Wahrheitsgehalt und Absichten oft schwer einzuschätzen sind. Für uns normale Bürgerinnen und Bürger ergibt sich daraus tatsächlich ein Dilemma: Wem soll man glauben? Wem können wir vertrauen? Den offiziellen Medien wie dem ÖRR (ARD, ZDF), privaten Medien wie der FR, FAZ, NZZ, WELT, n-tv, etc.? Welchen Wahrheitsgehalt haben dabei alternative Medien, von denen es ja mittlerweile eine ganze Reihe gibt seit geraumer Zeit?

Vier Beispiele aus jüngerer Geschichte – die Mondlandung (1), die Terroranschläge vom 11. September (2), die Corona-Pandemie (3) und der Drohneneinsatz im aktuellen Kriegsgeschehen (4) – zeigen, wie unterschiedlich Ungewissheit wirkt, aber auch, wie ähnlich ihre Folgen sind.

Was wird / wurde hier bei diesen vier Ereignissen in den offiziellen Medien bzw. in den alternativen Medien gesagt?

1.) Die Mondlandung von Astronauten (1969 ff.):

Offiziell: Die USA landeten 1969 mit Apollo 11 erstmals Menschen auf dem Mond. Mehrere Missionen folgten, wissenschaftlich und technisch gut dokumentiert. Fotos, Videos, Mondgestein und unabhängige Messungen gelten als Belege.

Alternativ: Die Mondlandung sei ein Fake, inszeniert in Filmstudios, um den Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion zu gewinnen. Argumente: „Fehlende Sterne auf Fotos“, „wehende Flagge im Vakuum“, „unrealistische Technik“.

 
Die sog. "Mondlandung" von 1969 war ein wissenschaftlich-technisches Großereignis. Doch gerade ihre mediale Inszenierung ließ Raum für Zweifel. Verschwörungstheorien, die eine Inszenierung unterstellten, haben sich bis heute gehalten. Sie zeigen, dass Ungewissheit nicht immer aus fehlenden Informationen entsteht, sondern auch aus Misstrauen gegenüber Institutionen und dem Bedürfnis nach alternativen Deutungen.

  • Ungewissheit: Verschwörungstheorien behaupten, die Mondlandung sei inszeniert gewesen.
  •  
  • Folge: Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen (NASA, US-Regierung), Polarisierung zwischen Wissenschaftsgläubigen und Skeptikern.
  •  
  • Ergebnis: Hier zeigt sich, wie sehr wissenschaftlich-technische Großereignisse auch Projektionsflächen für Zweifel und Misstrauen sind.

2.) 9/11 und die Bekämpfung von Terrorismus (2001 ff.):

Offiziell: Terroristen der Organisation al-Qaida kaperten Passagierflugzeuge und verübten die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Folge: „Krieg gegen den Terror“, Militäreinsätze (Afghanistan, Irak), Ausbau von Überwachung.

Alternativ: 9/11 sei ein „inside job“ oder zumindest von US-Geheimdiensten zugelassen, um Vorwände für Kriege im Nahen Osten zu schaffen. Argumente: Ungereimtheiten beim Einsturz der Türme, mögliche Sprengladungen, wirtschaftliche/politische Profite.

 
Nach den Anschlägen des 11. September 2001 entstand Unsicherheit über die Täter, die Hintermänner und die beste Form der Reaktion. Diese Ungewissheit wurde politisch instrumentalisiert, um weitreichende Sicherheitsgesetze zu erlassen und militärische Interventionen zu legitimieren. So wurde Angst zum politischen Werkzeug – und Kritik oder Zweifel konnten leicht als mangelnde Loyalität abgetan werden.

  • Ungewissheit: Offizielle Berichte werden von einigen angezweifelt („inside job“-Theorien). Gleichzeitig war lange unklar, wie effektiv „Krieg gegen den Terror“ wirklich ist.
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  • Folge: Massive Einschränkungen von Bürgerrechten (Patriot Act, Überwachung), militärische Interventionen (Afghanistan, Irak), die wiederum Kritik und Zweifel hervorriefen.
  •  
  • Ergebnis: Angst und Unsicherheit wurden politisch genutzt, um sicherheitsstaatliche Maßnahmen durchzusetzen.

 
3.) Corona und die Bekämpfung eines Virus (ab 2020):

Offiziell: Ein neuartiges Coronavirus löste eine Pandemie aus. Maßnahmen wie Lockdowns, Maskenpflicht und Impfungen sollten die Ausbreitung stoppen und Leben retten. Politik orientierte sich an wissenschaftlichen Empfehlungen, auch wenn Erkenntnisse sich laufend veränderten.

Alternativ: Das Virus sei harmloser als behauptet oder gar eine Erfindung. Die Maßnahmen seien überzogen oder dienten als Mittel zur Kontrolle (z. B. „Great Reset“, „Pharma-Lobby“). Impfungen wurden als gefährlich oder Teil einer gezielten Manipulation dargestellt.

Die Corona-Pandemie offenbarte damit ein anderes Muster. Hier bestand die Ungewissheit vor allem in wissenschaftlichen Fragen, die sich in Echtzeit klärten: Wie gefährlich ist das Virus? Welche Maßnahmen helfen? Welche Nebenwirkungen haben Impfstoffe? Diese Unsicherheiten führten zu gesellschaftlicher Spaltung und einer Vertrauenskrise, die durch Fake News und Verschwörungstheorien verstärkt wurde. Politik und Wissenschaft mussten Entscheidungen treffen, bevor gesicherte Erkenntnisse vorlagen – und zahlten dafür einen hohen Preis an Glaubwürdigkeit.

  • Ungewissheit: Anfangs Unsicherheit über Gefährlichkeit, Übertragungswege, Schutzmaßnahmen, Impfungen.
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  • Folge: Polarisierung der Gesellschaft, Vertrauenskrise in Politik und Wissenschaft, Aufstieg von Fake News und Verschwörungsmythen.
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  • Ergebnis: Die Pandemie zeigt, wie schwierig es ist, in Echtzeit mit unsicherem Wissen Politik zu machen – und wie leicht Unsicherheit gesellschaftlich gespalten wird.

4.) Drohnen als Anlass für den Kampf gegen Russland (aktueller Kontext, Ukrainekrieg):

Offiziell (westliche Sicht): Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Drohnen werden als Verteidigungsmittel der Ukraine oder als Mittel westlicher Unterstützung gesehen. Russische Drohnenangriffe auf zivile Ziele gelten als Beleg für Kriegsverbrechen.

Offiziell (russische Sicht): Russland verteidige sich gegen eine westliche Einkreisung. Drohnenangriffe auf russisches Territorium würden als westliche Provokationen oder ukrainische „Terrorakte“ dargestellt.

Alternativ: Beide Seiten würden Desinformation betreiben. Unklarheit über Drohnenangriffe sei ein Mittel, um Eskalationen zu rechtfertigen. Manche alternative Stimmen sehen den Drohneneinsatz als „Vorwand“ für NATO-Einmischung oder als Inszenierung zur Stimmungsmache.

Im Kontext des Krieges gegen Russland spielen Drohnen eine neue Rolle. Hier geht es weniger um offene Informationslücken als um bewusst geschaffene Unklarheit: Propaganda, Desinformation und das Verschleiern von Urheberschaften sind Teil der modernen Kriegsführung. Ungewissheit wird so zur strategischen Ressource, um Feindbilder zu konstruieren und Eskalationen zu rechtfertigen.

  • Ungewissheit: Unklarheiten über den Einsatz von Drohnen (z. B. Herkunft, Urheber bestimmter Angriffe). Propaganda spielt eine große Rolle.
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  • Folge: Jede Seite nutzt die Unsicherheit für politische Narrative („Verteidigung“ vs. „Angriff“), Eskalationsrisiken steigen.
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  • Ergebnis: Moderne Kriegsführung wird von Desinformation und Unklarheiten begleitet, wodurch Fakten und Deutung zunehmend verschwimmen.

 
In allen vier Fällen zeigt sich: Ungewissheit schafft nicht nur Orientierungslosigkeit, sondern wird auch gezielt genutzt – von Staaten, Medien oder Bewegungen. Sie schwächt Vertrauen, öffnet den Raum für Verschwörungstheorien und ermöglicht politische Instrumentalisierung. Der Umgang mit Ungewissheit ist damit nicht nur eine Frage von Information, sondern auch von Macht.

Angeregt zu diesem Blogartikel wurde ich u. a. auch durch einen Post von Dr. Markus Krall (Dipl.-Volkswirt; im Folgenden: "Krall") bei Facebook. Krall veröffentlichte in diesem oben beschriebenen Zusammenhang am 01. Oktober 2025 um 21:01 Uhr auf seinem Facebook-Profil folgenden Post (Zitat):

"Zur Lage. Die Kriegstreiber laufen Amok in Deutschland und Europa. Herr Kiesewetter, einer ihrer schlimmsten Vertreter, möchte den "Spannungsfall" ausrufen lassen, eine Art Vorstufe zum Kriegszustand und damit auch zum Ausnahmezustand, der es der Regierung des unfähigen Lügenkanzlers Merz erlauben würde, sich quasi diktatorische Vollmachten zu verschaffen, die Opposition auszuschalten und die Demokratie, die Meinungsfreiheit und den Rechtsstaat final zu suspendieren. Herr Merz schwafelt davon, dass wir nicht mehr im Frieden sind mit Russland und versucht so, die Kriegshetze weiter anzufachen.



Um das zu begründen, werden angebliche russische "Provokationen" mit Drohnen und Kampfflugzeugen über der Ostsee herangezogen. Alles, was diesbezüglich bisher behauptet wurde, hat sich als False Flag, als inszeniertes Kriegstheater erwiesen, von der Regierung und/oder ihren ausländischen Komplizen in Kiew, Warschau, Paris und London veranstaltetes Propagandafeuer. Beweise für die angeblichen Provokationen Russlands werden dem Volk natürlich nicht vorgelegt, denn es gibt sie gar nicht. Wo genauer hingeschaut wird, stellt sich heraus: Es handelt sich um Ukrainische False Flag Aktionen, um Drohnen, die mit Klebeband zusammengeschustert wurden aus den Teilen abgestürzter russischer Drohnen in der Ukraine, um Falschnachrichten, wie zum Beispiel im Fall des zerstörten Wohnhauses in Polen, für das in Wahrheit eine von einer polnischen F-16 abgefeuerte Rakete verantwortlich war.

Auch über der Ostsee können wir die Lügenschleudern in Aktion sehen. Dort wurde behauptet, die russischen Kampfjets hätten 12 Minuten lang über Estland den NATO-Luftraum verletzt. Das war mitnichten der Fall. In Wahrheit haben die russischen Jets einen Bereich über der Ostsee durchquert, den [durch] Estland einseitig und ohne völkerrechtliche Grundlage zu estnischen Hoheitsgebiet erklärt worden war, was Russland natürlich nicht anerkennt. Es ist Russlands Recht, diese Gebiete zu überfliegen, ebenso wie es das Recht der USA ist, im südchinesischen Meer umstrittene Seegebiete zu befahren, die von China einseitig zu seinem Hoheitsgebiet erklärt werden. Die USA machen da auch, ohne dass sich jemand darüber echauffiert, außer China vielleicht, aber die reden dann nicht dummdreist von einem Kriegsakt.

Es geht mit dieser Kriegshetze und Vorbereitung eines Krieges für unsere neue feudale Nomenklatura darum, mehrere Ziele gleichzeitig zu erreichen:

1. Ablenkung des Volkes von dem totalen wirtschaftspolitischen Versagen der politischen Klasse Deutschlands und Europas.

2. Ablenkung des Volkes von den Verbrechen derselben politischen Klasse, von ihrer Korruption, ihrer Selbstbereicherung und ihrem systematischen Diebstahl am Volk mit Hilfe von Konstruktionen wie den NGOs, den "Klimahilfen" und weiteren Pipelines, mit denen Unmengen an Geld des Steuerzahlers erst in der ganzen Welt verteilt und dann zum Teil als Kickbacks auf Offshore-Konten der Politiker in Dubai, Panama, Kiew und anderen Plätzen zurücktransferiert wird.
Man erkennt das unter anderem daran, dass die Ukraine mittlerweile die größte Geldwaschmaschine der Welt geworden ist. Die Hilfen aus den USA und der EU werden schamlos für korrupten Diebstahl abgezweigt mit der Folge, dass es nirgendwo mehr superteure Autos gibt als in Kiew, außer vielleicht noch in Dubai.

3. Ablenkung von den immer sichtbarer werdenden katastrophalen Folgen der Corona-Verbrechen, die selbst das direkte Resultat der Korruption und der giergetriebenen Kollision zwischen Politikern und Pharmamafia gewesen ist. Wenn den Leuten in vollem Umfang klar wird, was die Impfung Millionen Menschen angetan hat, dann darf der Rechtsstaat nicht mehr existieren, denn dann würden Handschellen klicken und das würde für viele der Täter Lebenslänglich bedeuten, denn sie wußten was sie tun. Ohne Krieg landen diese Leute im Knast.

4. Ablösung des korrupten Klimabeutezuges durch den neuen Rüstungsbeutezug. Ohne Krieg lassen sich 5% des Bruttoinlandsproduktes für Rüstung nicht dauerhaft abgreifen, das sind 240 Milliarden pro Jahr. Es wird ausgegeben bei den Rüstungskonzernen, einem Militär-industriellen Komplex, der wie kein anderer Industriezweig das Spiel von Erpressung, Bestechung, Vorteilsnahme und Korruption beherrscht, außer vielleicht die Pharmamafia. Aber die war ja schon da und hat kassiert auf Kosten von Leben und Gesundheit von Millionen.

5. Installation des Ausnahmezustandes und damit Aushebelung des demokratischen Rechtsstaates und aller Grundrechte, vom Recht auf feie Rede bis hin zum Recht auf Leben, denn die Jugend des Landes soll auf Schlachtfeldern verheizt werden, damit einige wenige reich werden.

Diese Situation ist Bedrohung und Chance zugleich. Sie ist eine direkte Bedrohung unserer Rechte, unserer Existenz, unserer Zivilisation, ja sogar der Existenz der Menschheit als Ganzes. Sie ist eine Chance zu beweisen, dass wir bereit und in der Lage sind, diesem Angriff auf alles was menschlich und gut ist unseren unbedingten Widerstand entgegenzustellen. Es muss den Politikern klar sein, dass, wenn sie versuchen, unter diesen fadenscheinigen Vorwänden, eine Kriegsdiktatur zu installieren, dass dies den Artikel 20,4 GG auslösen wird und dass sie im Kriegsfall nicht sicherer sein werden, als das Volk, welches sie dem Risiko eines atomaren Krieges aussetzen.
Diese Leute sind vollkommen gewissenlos. Das einzige, was sie zur Raison bringen wird, ist die Ansage des Widerstands, zivil, demokratisch, rechtsstaatlich und effizient."

Zitat Ende.

Link zum Facebook-Profil von Dr. Markus Krall:


Dieser Post hat zum Stand 03. Oktober 2025 (18:40 Uhr) ca. 6.000 Likes.

Was fand ich also bei diesem Post von Krall so "interessant" in Bezug auf den Kontext dieses Blogartikels von mir?

Krall hält die in letzter Zeit gesichteten Drohnen für westliche Propaganda. Er sagt, die Drohnen stammten von der Ukraine selbst (siehe Absatz 2 des Textes von Krall). Auch die Aufregung über die angebliche Lufthoheitsverletzung über Estland durch russische Kampfjets hält Krall für westliche Propaganda: Russland stehe zu 100% das Recht zu, über diesen Luftraum zu fliegen, der (Zitat:) [durch] "Estland einseitig und ohne völkerrechtliche Grundlage zu estnischen Hoheitsgebiet erklärt worden war, was Russland natürlich nicht anerkennt. Es ist Russlands Recht, diese Gebiete zu überfliegen, ebenso wie es das Recht der USA ist, im südchinesischen Meer umstrittene Seegebiete zu befahren, die von China einseitig zu seinem Hoheitsgebiet erklärt werden. Die USA machen da auch, ohne dass sich jemand darüber echauffiert, außer China vielleicht, aber die reden dann nicht dummdreist von einem Kriegsakt." (Zitat Ende).

Hieraus folgt für mich also die Frage:

Wem können wir (noch) vertrauen? Den offiziellen Medien wie dem ÖRR (ARD, ZDF), privaten Medien wie der FR, FAZ, NZZ, WELT, n-tv, etc.? Und welchen Wahrheitsgehalt haben dabei alternative Medien, von denen es ja mittlerweile eine ganze Reihe gibt seit geraumer Zeit?

Wie können wir dieses Problem unserer Ungewissheit (Dilemma durch offizielle und alternative Medien) lösen?

Wir kommen aus dem Dilemma nicht durch „absolute Gewissheit“, sondern durch kritisches Denken + Vielfalt der Quellen + Reflexion der eigenen Emotionen heraus. Wahrheit ist nicht immer sofort eindeutig, aber man kann sich schrittweise annähern – und dadurch manipulativen Botschaften die Wirkung nehmen.

Folgende Methoden bieten sich ggf. hierbei an:

1. Quellen prüfen – nicht nur Inhalte
Nicht nur schauen, was gesagt wird, sondern wer es sagt. Ist es ein etablierter Journalismus, eine offizielle Behörde, eine wissenschaftliche Publikation – oder ein unbekannter Blog/Youtube-Kanal ohne Nachweise? Glaubwürdigkeit ergibt sich weniger aus einzelnen Aussagen als aus Transparenz, Überprüfbarkeit und Reputation.

2. Mehrere Perspektiven vergleichen
Ein einzelner Artikel oder ein einzelnes Video liefert selten die ganze Wahrheit. Wer sich bewusst mehrere Quellen anschaut (z. B. verschiedene Tageszeitungen, internationale Medien, Fachportale), erkennt Muster und Widersprüche. So lassen sich übertriebene oder tendenziöse Darstellungen leichter erkennen.

3. Auf Argumentation und Belege achten
Werden Daten, Studien, Quellen genannt – oder nur Behauptungen? Seriöse Informationen halten es aus, wenn man sie hinterfragt. Fake News versuchen oft, emotional zu überrumpeln, statt sachlich zu überzeugen.

4. Emotionen reflektieren
Fake News wirken oft, weil sie Angst, Wut oder Empörung ansprechen. Ein inneres Warnsignal: Wenn mich eine Nachricht extrem aufregt oder sofortiges Handeln verlangt, lohnt es sich erst recht, zweimal nachzuschauen.

5. Medienkompetenz stärken
Heute ist Informationsprüfung so wichtig wie Lesen und Schreiben. Angebote zur „digitalen Bildung“ (z. B. Faktencheck-Seiten, Kurse, Schulungen) helfen, die eigene Urteilskraft zu schärfen.

6. Demokratischen Diskurs pflegen
Nicht jede Gegenthese ist gleich eine „Verschwörung“. Es ist wichtig, offen über Zweifel reden zu können – aber dabei unterscheiden zu lernen zwischen kritischer Nachfrage und reiner Desinformation. Das geht am besten im Gespräch, im Austausch, nicht in Filterblasen (eine Filterblase ist das Phänomen, dass Algorithmen auf Plattformen wie sozialen Netzwerken und Suchmaschinen dem Nutzer hauptsächlich Informationen anzeigen, die seinen bisherigen Vorlieben und Meinungen entsprechen. Dabei werden Informationen, die widersprüchlich oder z den eigenen Interessen unpassend sind, herausgefiltert. Dies kann zu einer verzerrten Weltsicht, einer Stärkung der eigenen Meinung und einer Anfälligkeit für Manipulation führen.).

Rainer Langlitz


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