Fördern die mRNA-Impfstoffe das Krebswachstum und die Krebsentwicklung?
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · Mittwoch, 19. November 2025 · 32:15
Die mod-mRNA-Impfstoffe von Moderna und von Pfizer/BioNTech stehen gemäß Ergebnis einer Studie aus Mai 2024 (peer-reviewed mit Corrigendum aus Juni 2024) im Verdacht, Krebswachstum und die Krebsentwicklung zu fördern (siehe dazu Studie weiter unten im Text).
"Krebs - Kann die Corona-Impfung Krebs verursachen?"
Stand: 29.09.2021, 08:56 Uhr
Wir beantworten Ihre Fragen zum Impfen gegen das Coronavirus. Hier:
Krebs - Kann die Corona-Impfung Krebs verursachen?
Es gibt bisher keine Anhaltspunkte, dass die Impfung gegen Corona Krebs verursachen kann.
Krebs entsteht, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen. Dazu müssen in der DNA der Zelle bestimmte Sicherungsmechanismen ausgeschaltet werden.
Das kann entweder auf natürliche Weise passieren oder durch krebserregende Stoffe wie zum Beispiel Chemikalien oder Strahlung. Die dritte Möglichkeit ist der Einbau nicht-menschlicher DNA in die Erbinfomation der Zelle (etwa bei Retroviren).
Wenn dieser Einbau zufällig an der Stelle passiert, an der die Schutzgene sitzen, können die dadurch ausgeschaltet werden. Die bisher in der EU zugelassenen Impfstoffe arbeiten mit mRNA. Die hat eine andere Struktur als die DNA in unseren Körperzellen. Sie kann daher nicht "versehentlich" eingebaut werden und die Erbinfomation der menschlichen Zelle beschädigen.
Auch Vektor-Impfstoffe auf Basis von Adenoviren wie etwa der Impfstoff von Astrazeneca stehen laut Deutschem Krebsforschungszentrum nicht im Verdacht, Krebs zu verursachen."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Dann kam der sog. "Plasmid-Skandal" ans Tageslicht.
Was sind Plasmide?
Plasmide sind kleine, in der Regel ringförmige, autonom replizierende, doppelsträngige DNA-Moleküle, die in Bakterien und in Archaeen vorkommen können, aber nicht zum Bakterienchromosom (Kernäquivalent) zählen, also extrachromosomal vorliegen.
Zum Hintergrund:
Zitat aus mdr:
"mRNA-Impfstoffe gegen Corona: Wie DNA hineinkommen kann und was das bedeutet"
"Gegen Ende 2020 hat Pfizer/Biontech für die Herstellung des mRNA-Impfstoffes von „Prozess 1“ und „Prozess 2“ umgestellt. Eine der Änderungen, die von Prozess 1 zu Prozess 2 gemacht wurden, ist die Umstellung der DNA-Produktion von der PCR auf Plasmide in Bakterien. Der Vorteil davon ist: es ist nicht nur günstiger, sondern es ist im Prinzip auch besser. Die Bakterien, die man im Labor verwendet, sind angepasste E.Coli-Stämme (E.Coli kommt natürlicherweise u.a. im Darm vor). Diese E.Coli wurden so verändert, dass sie nicht toxisch sind und DNA fehlerfrei vervielfältigen. Im Ergebnis ist die von den Bakterien hergestellte DNA nicht nur günstiger, sondern auch qualitativ besser. Deswegen war es nachvollziehbar, dass Biontech auf diesen Prozess umgestellt hat."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Zu diesen Verunreinigungserkenntnissen in den Chargen der COVID-19-Impfstoffe gab es am 22.12.2023 ein Statement des Paul-Ehrlich-Instituts. Es weist explizit darauf hin, dass zwar Rest-DNA aus Zellen tierischen Ursprungs eine potentielle Tumorigenität beinhalten würden, dass aber bei der Herstellung von COVID-19-mRNA-Impfstoffen ausschließlich Plasmid-DNA bakteriellen Ursprungs eingesetzt worden sei. Eine Tumorigenität sei für DNA bakteriellen Ursprungs deswegen nicht gegeben.
Zitat aus dem PEI-Dokument vom 22. Dezember 2023:
"Für die Herstellung der COVID-19-mRNA-Impfstoffe dient ein Teil der Plasmid-DNA als Matrize (Template). Nach dem Umschreiben der relevanten DNA-Sequenz in mRNA wird die Plasmid-DNA dann mittels eines enzymatischen Verdaus mit DNAse zerkleinert und über den Aufreinigungsprozess unter Erhalt der aktiven Substanz (mRNA) abgereichert. Eine Plasmid-DNA-Restmenge ist aber in kleinen, als unschädlich geltenden Mengen unterhalb eines in der Zulassung festgelegten Grenzwerts vorhanden. Bis dato gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Nebenwirkungen in Verbindung mit DNA-Restmengen in den zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffen in Verbindung stehen könnten.
Das Paul-Ehrlich-Institut weist explizit darauf hin, dass bei der Herstellung von COVID-19-mRNA-Impfstoffen keine DNA aus Zellen tierischen Ursprungs eingesetzt werden. Es handelt sich ausschließlich um Plasmid-DNA bakteriellen Ursprungs. Mögliche Risikoaspekte, die bei Rest-DNA aus Zellen tierischen Ursprungs entstehen könnten, sind eine potenzielle Tumorigenität durch Übertragung von Vorläufer-Onkogene (Proto-Onkogene) und eine potenzielle Infektiosität der DNA durch Übertragung vollständiger funktioneller viraler Gene. Diese sind für DNA bakteriellen Ursprungs nicht gegeben.
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:

Und das PEI schreibt auf Seite 4:
Zitat:
"Jede Wirkstoffcharge des Impfstoffprodukts Comirnaty wird auf DNA-Restmengen untersucht und die Ergebnisse sind Teil des Chargenfreigabeprotokolls des Herstellers, das im Rahmen der amtlichen Chargenprüfung (OCABR) unabhängig behördlich geprüft wird. Für die staatliche Chargenfreigabe in Deutschland werden diese vom Hersteller mit festgelegter und validierter Methode erhobenen Untersuchungsdaten vom Paul-Ehrlich-Institut gegengeprüft, bevor eine staatliche Chargenfreigabe für Deutschland durch das Paul-Ehrlich-Institut erfolgt."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
a.a.O.

Auch der mdr behandelt am 15. Januar 2024 diesen "Verdacht" der Verunreinigungsproblematik der mRNA-Impfstoffe:
"mRNA-Impfstoffe gegen Corona: Wie DNA hineinkommen kann und was das bedeutet"
15. Januar 2024, 10:36 Uhr
Zitat aus mdr:
Dieser Verdacht kursiert seit Monaten in sozialen Netzwerken. Zwei Molekularbiologen haben sich mit den Vorwürfen beschäftigt und erklären Hintergründe.
In sozialen Netzwerken gibt es immer wieder Zweifel daran, dass die mRNA-Impfstoffe gegen Corona sicher sind. Unter anderem äußern Kritiker, das Vakzin von Biontech/Pfizer sei oberhalb der zulässigen Grenzwerte mit DNA verunreinigt, also genetischer Erbinformation, wie sie auch in menschlichen Zellen vorkommt. Wie kommt es zu den Vorwürfen? Und welche Folgen hätten DNA-Fragmente in der Impfung?"
Link und Quellenangabe:
Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse geben Anlass zu ernsten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Impfstoffs BNT162b2 und fordern einen sofortigen Stopp aller RNA-basierten Biologika, sofern diese Bedenken nicht ausgeräumt werden können."
Zitat Ende.
Artikel 144 der Geschäftsordnung
Gerald Hauser (PfE)
2. Hat die Kommission – z. B. im Rahmen von Europas Plan gegen den Krebs – unabhängige Studien zu diesen Hinweisen veranlasst oder plant sie entsprechende Initiativen?



Forschung wird eben mittlerweile auch unter Profitaspekten gesehen.
Dann mal "Gute Nacht" und:
"Schöne neue Welt" lässt grüßen:
Wir kommen der Akzeptanz der Gentechnologie (Aldous Huxlex) in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz langsam aber sicher immer näher.
[3] Ein Abstrakt ist eine kurze, prägnante Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie, die deren zentralen Inhalt wiedergibt, ohne zu interpretieren. Es dient als Übersicht und ermöglicht es Lesern, schnell den Gegenstand, die Methode, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen zu erfassen. Ein Abstrakt hilft dabei, die Relevanz der Arbeit zu beurteilen und zu entscheiden, ob eine genauere Lektüre des Volltextes sinnvoll ist. Es steht für sich alleine oder wird dem Gesamtdokument vorangestellt.
Ulrike Kämmerer und ihre Forschungsergebnisse bzgl. Verunreinigung von Impfstoff-Proben
Nun muss Frau (apl.) Prof. Dr. rer. hum. biol. Ulrike Kämmerer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Uniklinikum Würzburg, und ihre Forschung bzgl. möglicher DNA-Plasmid-Verunreinigungen der COVID-19-mRNA-Impfstoffe erwähnt werden:
Titel der Studienarbeit aus Dezember 2024:
"BioNTech RNA-Based COVID-19 Injections Contain Large Amounts Of Residual DNA Including An SV40 Promoter/Enhancer Sequence"[1]
"Die RNA-basierten COVID-19-Injektionen von BioNTech enthalten große Mengen an Rest-DNA, einschließlich einer SV40-Promotor-/Enhancer-Sequenz"
Ulrike Kämmerer1, Verena Schulz2, Klaus Steger3
Dezember 2024
"Abstrakt / Zusammenfassung
Hintergrund: BNT162b2-RNA-basierte COVID-19-Impfungen sind so konzipiert, dass sie menschliche Zellen transfizieren, um effizient Spike-Proteine für eine Immunantwort zu produzieren.
Methoden: Wir analysierten vier deutsche BNT162b2-Chargen mittels HEK293-Zellkultur, Immunhistochemie, ELISA, PCR und Massenspektrometrie.
Ergebnisse: Wir demonstrieren die erfolgreiche Transfektion von nukleosidmodifizierter mRNA (modRNA) in HEK293-Zellen und zeigen robuste Spike-Protein-Spiegel über mehrere Tage der Zellkultur. Die Sekretion in den Zellüberstand erfolgte überwiegend über extrazelluläre Vesikel, die mit Exosomen-Markern angereichert waren. Wir analysierten weiterhin den RNA- und DNA-Gehalt dieser Ampullen und identifizierten nach RNase-A-Verdau große Mengen an DNA in allen Chargen mit Konzentrationen von 32,7 ng bis 43,4 ng pro klinischer Dosis. Dies überschreitet bei Weitem die maximal zulässige Konzentration von 10 ng pro klinischer Dosis, die von internationalen Zulassungsbehörden festgelegt wurde. Genanalysen mit ausgewählten PCR-Primerpaaren zeigten, dass die verbleibende DNA nicht nur Fragmente der DNA-Matrizen, die für das Spike-Gen kodieren, sondern alle Gene des Plasmids, einschließlich des SV40-Promotors/Enhancers und des Antibiotikaresistenzgens, umfasst.
Aus der Conclusion (übersetzt aus dem Englischen):
"Wir haben gezeigt, dass die Transfektion der menschlichen Zelllinie HEK293 mit vier verschiedenen Chargen von BNT162b2 zur Produktion von Spike-Proteinen über mehrere Tage führt, welche über Exosomen in den Zellüberstand freigesetzt werden. Wir wiesen in allen Proben Rest-Plasmid-DNA in Konzentrationen nach, die den zulässigen EMA-Grenzwert von 0,33 ng dsDNA pro 1 mg RNA deutlich überschritten. Wir identifizierten alle Plasmidgene sowie die zwei Kopien des 72 bp großen SV40-Promotor-/Enhancer-Elements. Es konnte gezeigt werden, dass die DNA in die Zellen eindringt und dort persistiert. Bereits vor Beginn der staatlichen Impfkampagne wiesen Ärzte und Wissenschaftler darauf hin, dass durch die genbasierten Impfstoffe schwerwiegende Nebenwirkungen ausgelöst werden könnten. In der Zwischenzeit hat sich das Spektrum der unerwünschten Nebenwirkungen so stark erweitert, dass der Begriff „Spikeopathie“ geprägt wurde, um diesen neuen Krankheitskomplex zu bezeichnen [53]. Die Gefahren aller RNA-Biologika sind vierfach: Erstens löst modifizierte RNA (modRNA), die für ein fremdes Protein kodiert, schädliche Autoimmunreaktionen aus [54]. Zweitens sind die Lipidnanopartikel selbst hochtoxisch [55]. Drittens verändern verbleibende Plasmid-DNA und revers transkribierte mRNA Zellen genetisch. Viertens führt der Austausch von Uridin in natürlicher mRNA durch N1-Methylpseudouridin in synthetischer modRNA zu einer +1-Ribosomen-Frameshifting-Verschiebung, die eine unkontrollierte Produktion völlig fremder Proteine zur Folge hat [56]. Unsere Ergebnisse bestätigen und erweitern bereits veröffentlichte Berichte und geben Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Impfstoffs BNT162b2. Wir fordern einen sofortigen Stopp der Entwicklung aller RNA-basierten Biologika, bis diese Bedenken wissenschaftlich geklärt und überzeugend ausgeräumt sind."
Zitat Ende.
*Correspondence: Klaus.Steger@chiru.med.uni-giessen.de
1. University Hospital of Würzburg, Department of Obstetrics and Gynecology, Würzburg, Germany.
2. Independent Researcher, Passau, Germany.
3. Justus Liebig University, Giessen, Germany.
Link und Quellenangabe:
Dieser Befund von Ulrike Kämmerer ("Wir wiesen in allen Proben Rest-Plasmid-DNA in Konzentrationen nach, die den zulässigen EMA-Grenzwert von 0,33 ng dsDNA pro 1 mg RNA deutlich überschritten.") widerspricht der Darstellung des Paul-Ehrlich-Instituts vom 22. Dezember 2023, wo das PEI schreibt (siehe oben); (Zitat):
"Jede Wirkstoffcharge des Impfstoffprodukts Comirnaty wird auf DNA-Restmengen untersucht und die Ergebnisse sind Teil des Chargenfreigabeprotokolls des Herstellers, das im Rahmen der amtlichen Chargenprüfung (OCABR) unabhängig behördlich geprüft wird. Für die staatliche Chargenfreigabe in Deutschland werden diese vom Hersteller mit festgelegter und validierter Methode erhobenen Untersuchungsdaten vom Paul-Ehrlich-Institut gegengeprüft, bevor eine staatliche Chargenfreigabe für Deutschland durch das Paul-Ehrlich-Institut erfolgt."
"Jede Wirkstoffcharge des Impfstoffprodukts Comirnaty wird auf DNA-Restmengen untersucht und die Ergebnisse sind Teil des Chargenfreigabeprotokolls des Herstellers, das im Rahmen der amtlichen Chargenprüfung (OCABR) unabhängig behördlich geprüft wird. Für die staatliche Chargenfreigabe in Deutschland werden diese vom Hersteller mit festgelegter und validierter Methode erhobenen Untersuchungsdaten vom Paul-Ehrlich-Institut gegengeprüft, bevor eine staatliche Chargenfreigabe für Deutschland durch das Paul-Ehrlich-Institut erfolgt."
Zitat Ende.
Wie ist dieser Widerspruch zwischen der Kämmerer-Studie und dem PEI zu verstehen?
Es geht ja bei diesem Widerspruch um die Situation, dass das PEI zwar im Dezember 2023 sagt, alle Chargen würden vom PEI auf Unreinheit durch DNA-Restmengen kontrolliert und überprüft und trotzdem werden bei Untersuchungen durch Ulrike Kämmerer überhöhte Unreinheiten an DNA-Restmengen in allen untersuchten Proben nachgewiesen.
Hier ist ja deutlich eine Unstimmigkeit gegeben.
Das Deutsche Ärzteblatt schreibt dazu am 02. Januar 2024 (Zitat):
"Die Testung der Restmengen erfolge bewusst am Wirkstoff der COVID-19-mRNA-Impfstoffe (Drug Substance) und nicht am finalen Produkt (Drug Product). „Nur so sind mögliche Testinterferenzen durch Lipid-Nanopartikel (LNPs), die erst im finalen Produkt vorliegen, auszuschließen,“ erklärt das PEI."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Für mich wird an dieser Stelle immer fraglicher, in welcher Weise wir dann überhaupt dem Paul-Ehrlich-Institut vertrauen können, wenn nun feststeht, dass die Aussage des PEI vom 22. Dezember 2023 wenig bis keinen Wahrheitsgehalt hat.
Oder bedeutet dieser Widerspruch, dass vom Paul-Ehrlich-Institut etwa "schlampige" Arbeit verrichtet wird und die Qualitätsstandards nicht ausreichend sind?
Könnte man deswegen auch die Aussage des PEI infrage stellen, dass
a) bei der Herstellung der COVID-19-mRNA-Impfstoffe ausschließlich Plasmid-DNA bakteriellen Ursprungs eingesetzt wurde
b) diese bakterielle Plasmid-DNA nicht mit einer Tumorigenität assoziiert sei
?
Am 22. Mai 2025 wurde von Gerald Hauser[2] als Mitglied des Europäischen Parlaments eine schriftliche Anfrage an das Europäische Parlament gestellt:
"Möglicher Zusammenhang zwischen COVID-19-mRNA-Impfstoffen und aggressiven Krebserkrankungen („Turbokrebs“) im Kontext von Europas Plan gegen den Krebs"
22.5.2025
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002078/2025/rev.1 an die Kommission
Artikel 144 der Geschäftsordnung
Gerald Hauser (PfE)
Auch wenn der Begriff „Turbokrebs“ kein medizinisch oder wissenschaftlich definierter Begriff ist, wird er derzeit von den Ärzten verwendet, um die Andersartigkeit einiger Krebsverläufe zu beschreiben. In jüngster Zeit mehren sich internationale Berichte sowie Warnungen renommierter Onkologen über einen signifikanten Anstieg extrem aggressiver Krebserkrankungen („Turbokrebs“) – mit sehr schnell fortschreitendem Verlauf –, insbesondere bei Personen, die COVID-19-mRNA-Impfstoffe erhalten haben.[1] Dabei wird unter anderem auf das Vorhandensein von SV40-Sequenzen in bestimmten Impfstoffen hingewiesen – einem potenziell onkogenen Virusfragment.[2]
1. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen der Kommission derzeit zu einem möglichen Zusammenhang zwischen COVID-19-mRNA-Impfstoffen und dem vermehrten Auftreten besonders aggressiver Krebserkrankungen („Turbokrebs“) vor?
2. Hat die Kommission – z. B. im Rahmen von Europas Plan gegen den Krebs – unabhängige Studien zu diesen Hinweisen veranlasst oder plant sie entsprechende Initiativen?
3. Wird das mögliche Vorhandensein von SV40-Fragmenten in Impfstoffen derzeit von der Kommission, ihren Einrichtungen, Gremien, Ämtern oder Agenturen untersucht oder überwacht?
Eingang: 22.5.2025
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Antwort von Olivér Várhelyi im Namen der Europäischen Kommission
24.7.2025
Zitat:
"Es liegt keine wissenschaftliche Evidenz dafür vor, dass das Krebsaufkommen infolge der Impfung gegen COVID-19 zugenommen hat. Das vermehrte Auftreten von Krebserkrankungen wurde in erster Linie mit Lebensstilfaktoren in Verbindung gebracht.
Als Anfang Februar 2021 Europas Plan gegen den Krebs aufgelegt wurde[1], war für den ersten COVID-19-mRNA-Impfstoff gerade erst eine bedingte Zulassung erteilt worden. Daher sind Studien zum Zusammenhang zwischen COVID-19-mRNA-Impfstoffen und Krebserkrankungen nicht Gegenstand des Plans gegen den Krebs. Gestützt auf eine ausführliche Konsultation der Interessenträger wurde der Plan 2025 überprüft; dabei hat sich bestätigt, dass seine Ziele und Prioritäten weiterhin Gültigkeit haben[2].
Das Simian-Virus 40 (SV40) kommt auf natürliche Weise vor. Die Plasmid-Desoxyribonucleinsäure (DNA), die Ausgangsmaterial für Comirnaty ist, enthält ein nichtinfektiöses Fragment von SV40. Bei der Herstellung des Impfstoffs wird das Virus selbst nicht verwendet. Beim Herstellungsprozess werden diese Sequenz und andere Plasmid-DNA-Sequenzen aufgespalten und entfernt. Von den Fragmenten der SV40-Sequenz dürfen nur sehr geringe Mengen als Restverunreinigung vorhanden sein; auf diese wird routinemäßig untersucht. Es liegt keine wissenschaftliche Evidenz dafür vor, dass diese SV40-Fragmente als Insertionsmutagene wirken können.
Die Sicherheit der in der EU zugelassenen Arzneimittel und Impfstoffe wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) kontinuierlich überwacht und beaufsichtigt[3]. Die EMA koordiniert das Pharmakovigilanz-System der EU und betreibt Dienste und Prozesse zur Förderung der Pharmakovigilanz in der EU[4].
[1] Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat — Europas Plan gegen den Krebs (COM/2021/44 final)
[2] https://health.ec.europa.eu/publications/review-europes-beating-cancer-plan_en
[3] https://vaccination-info.europa.eu/de/meldung-von-nebenwirkungen
[4] https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory-overview/pharmacovigilance-overview."
Zitat Ende.
Bis 2023 war die Krebssterberate in Deutschland rückläufig:
Krebserkrankungen in Deutschland nehmen zu
04. Februar 2024, 21:02 Uhr
"In Deutschland erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages veröffentlicht hat. Seit 2002 ist die Zahl der jährlichen Krebstoten demnach von rund 210.000 auf etwa 231.500 im Jahr 2022 gestiegen.
Hauptgrund sei das höhere Durchschnittsalter der Bevölkerung.
Die häufigste krebsbedingte Todesursache war den Angaben zufolge wie in den Vorjahren Lungen- und Bronchialkrebs. Diese Krebsart sei 2022 für jeden fünften Krebstod verantwortlich gewesen. Auch Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs verursachten einen Großteil der Krebstode.
Seit 2002: Anteil der Krebstoten zurückgegangen
Insgesamt ist der Anteil der Krebspatientinnen und -patienten, die an der Krankheit sterben, in dem vom Statistischen Bundesamt ausgewerteten Zeitraum aber zurückgegangen. So sei 2002 noch jeder vierte Erkrankte (25 Prozent) an Krebs gestorben, 2022 nur noch 22 Prozent. Auch die Zahl der Menschen, die wegen Krebs im Krankenhaus behandelt wurden, ist demnach auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre gesunken. Das Statistische Bundesamt vermutet, dass die Entwicklung mit Verbesserungen bei Prävention,Vorsorge und Behandlung zusammenhängt.
Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums ist Krebs in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Jedes Jahr erkranken demnach etwa 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Mehr als fünf Millionen Deutsche lebten zudem mit Krebs oder hätten bereits eine Erkrankung hinter sich.
Auch weltweit mehr Krebserkrankungen
Auch weltweit ist die Zahl der Krebserkrankungen gestiegen. Wie die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) mitteilte, erhielten 2022 insgesamt 20 Millionen Menschen eine Krebsdiagnose. Bis 2050 rechne man mit 35 Millionen Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr. Das sei ein Anstieg um 77 Prozent."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Inwiefern stehen die die mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 von Moderna (Spikevax) und von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) im Verdacht, das Krebswachstum und die Krebsentwicklung zu fördern?
Titel der Studie: "Review: N1-methyl-pseudouridine (m1Ψ): Friend or foe of cancer?"
- Veröffentlicht im Mai 2024-
Übersetzung ins Deutsche:
"Bewertung: N1-Methyl-Pseudouridin (m1Ψ): Freund oder Feind von Krebs?“
Aus dem Abstrakt[3] der Studie: (Original-Text)
„Zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass diese Impfstoffe, wie viele andere, keine sterilisierende Immunität erzeugen, was die Menschen anfällig für wiederkehrende Infektionen macht. Darüber hinaus wurde entdeckt, dass die mRNA-Impfstoffe essentielle immunologische Signalwege hemmen und so die frühe Interferon-Signalübertragung . Im Rahmen der COVID-19-Impfung sorgt diese Hemmung für eine angemessene Spike-Proteinsynthese und eine reduzierte Immunaktivierung. Es werden Beweise dafür erbracht, dass die Zugabe von 100 % N1-Methyl-Pseudouridin (m1Ψ) zum mRNA-Impfstoff in einem Melanommodell das Krebswachstum und die Metastasierung stimulierte, während nicht modifizierte mRNA-Impfstoffe entgegengesetzte Ergebnisse induzierten, was darauf hindeutet, dass COVID-19-mRNA-Impfstoffe die Krebsentwicklung unterstützen könnten. Basierend auf diesen überzeugenden Beweisen schlagen wir vor, dass zukünftige klinische Studien für Krebs oder Infektionskrankheiten keine mRNA-Impfstoffe mit einer 100%igen m1Ψ-Modifikation verwenden sollten, sondern solche mit einem geringeren Prozentsatz an m1Ψ-Modifikationen, um eine Immunsuppression zu vermeiden.“
Aus dem Abstrakt[3] der Studie: (Original-Text)
„Mounting evidence indicates that these vaccines, like many others, do not generate sterilizing immunity, leaving people vulnerable to recurrent infections. Additionally, it has been discovered that the mRNA vaccines inhibit essential immunological pathways, thus impairing early interferon signaling. Within the framework of COVID-19 vaccination, this inhibition ensures an appropriate spike protein synthesis and a reduced immune activation. Evidence is provided that adding 100 % of N1-methyl-pseudouridine (m1Ψ) to the mRNA vaccine in a melanoma model stimulated cancer growth and metastasis, while non-modified mRNA vaccines induced opposite results, thus suggesting that COVID-19 mRNA vaccines could aid cancer development. Based on this compelling evidence, we suggest that future clinical trials for cancers or infectious diseases should not use mRNA vaccines with a 100 % m1Ψ modification, but rather ones with the lower percentage of m1Ψ modification to avoid immune suppression.“
Link und Quellenangaben zum Ort der Veröffentlichung der Studie:
National Institutes of Health
National Library of Medicine
-National Center for Biotechnology Information-
National Library of Medicine
-National Center for Biotechnology Information-
Wer sind die Autoren dieser Studie?
Alberto Rubio-Casillas
Regionalkrankenhaus Autlan, Gesundheitssekretariat, Autlan 48900, Jalisco, Mexiko
Biologie-Labor, Autlan Regional Preparatory School, Universität von Guadalajara, Autlan 48900, Jalisco, Mexiko
Korrespondenz mit: A. Rubio-Casillas, Regionalkrankenhaus Autlan, Gesundheitssekretariat, Autlan 48900, Jalisco, Mexiko.
E-Mail: alberto.rubio@sems.udg.mx
Weitere Informationen zu Alberto Rubio-Casillas:
Regionalkrankenhaus Autlan, Gesundheitssekretariat, Autlan 48900, Jalisco, Mexiko
Biologie-Labor, Autlan Regional Preparatory School, Universität von Guadalajara, Autlan 48900, Jalisco, Mexiko
Vladimir N. Uversky
Abteilung für Molekulare Medizin und USF Health Byrd Alzheimer's Research Institute, Morsani College of Medicine, University of South Florida, Tampa, FL 33612, USA
Labor für neue Methoden in der Biologie, Institut für biologische Instrumentierung der Russischen Akademie der Wissenschaften, Föderales Forschungszentrum „Puschchino Wissenschaftliches Zentrum für biologische Forschung der Russischen Akademie der Wissenschaften“, Puschino, Russland
Übereinstimmung mit: V.N. Uversky, Department of Molecular Medicine und USF Health Byrd Alzheimer's Research Institute, Morsani College of Medicine, University of South Florida, Tampa, FL 33612, USA.
E-Mail: vuversky@usf.edu
Weitere Informationen zu Vladimir N. Uversky:
Abteilung für Molekulare Medizin und USF Health Byrd Alzheimer's Research Institute, Morsani College of Medicine, University of South Florida, Tampa, FL 33612, USALabor für neue Methoden in der Biologie, Institut für biologische Instrumentierung der Russischen Akademie der Wissenschaften, Föderales Forschungszentrum „Puschchino Wissenschaftliches Zentrum für biologische Forschung der Russischen Akademie der Wissenschaften“, Puschino, Russland
Vgl. dazu auch Dr. med. Ute Krüger - Impfung gegen Covid-19: Beobachtungen einer Pathologin - 2. Ärztesymposium
Zum Inhalt des o. g. Videos (Zitat):
"Die schwedische Fachärztin für Pathologie Dr. Ute Krüger sprach am 18.09.2022 auf dem zweiten Ärzte-Symposium im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein über potenzielle Auswirkungen der Coronaimpfungen. Sie berichtete von ihren Beobachtungen in der klinischen Praxis, insbesondere mit dem Fokus auf ihr Schwerpunktgebiet der Brustkrebsforschung und -behandlung, in welchem sie nach Einführung der Impfungen besorgniserregende Entwicklungen feststellte. So zeigte sich in ihrem Institut eine Mehrung aggressiverer Tumoren, ein niedrigeres Erkrankungsalter ihrer Patientinnen sowie eine Häufung von Rezidiven (Wiedererkrankungen)."
"Die schwedische Fachärztin für Pathologie Dr. Ute Krüger sprach am 18.09.2022 auf dem zweiten Ärzte-Symposium im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein über potenzielle Auswirkungen der Coronaimpfungen. Sie berichtete von ihren Beobachtungen in der klinischen Praxis, insbesondere mit dem Fokus auf ihr Schwerpunktgebiet der Brustkrebsforschung und -behandlung, in welchem sie nach Einführung der Impfungen besorgniserregende Entwicklungen feststellte. So zeigte sich in ihrem Institut eine Mehrung aggressiverer Tumoren, ein niedrigeres Erkrankungsalter ihrer Patientinnen sowie eine Häufung von Rezidiven (Wiedererkrankungen)."
00:00 Vorstellung
00:45 Einleitung
03:29 Aggressivität
06:00 Multifokalität
07:12 Rezidive
08:55 Tumorheterogenität
10:20 Koinzidente Tumoren
11:33 Benigne Tumoren
13:06 Entzündungen
14:00 Ergänzendes

"Todesfälle aufgrund von Krebs in Deutschland bis 2023"
Veröffentlicht von Rainer Radtke, 27.08.2025
Zitat aus Statista (a.a.O.):
"2023 zählte das Statistische Bundesamt bundesweit 238.622 Tote aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen. Damit waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache und für nahezu jeden vierten Todesfall in diesem Jahr verantwortlich. Lediglich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben jährlich mehr Menschen in Deutschland.
Krebssterblichkeit sinkt
Dabei zeichnet eine steigende Zahl an Krebstoten – in den letzten zehn Jahren ein Plus von rund 3,4 Prozent – ein durchaus verzerrtes Bild der Krebssterblichkeit. Zwar kann nach wie vor nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Medizinischer Fortschritt sowie verbesserte Vorsorge und Früherkennung lassen die altersstandardisierte Krebssterblichkeit jedoch seit Jahrzehnten zurückgehen. Obwohl für den Einzelnen aufgrund einer steigenden Lebenserwartung das Risiko einer Krebsdiagnose steigt, sinkt also die Wahrscheinlichkeit an einer Krebserkrankung zu sterben.
Lungen- und Bronchialkrebs besonders tödlich
Allerdings sind die Prognosen nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig. So war Lungenkrebs unter Männern mit rund 26.600 Sterbefällen für mehr als ein Fünftel aller krebsbedingten Sterbefälle verantwortlich. Mit einer Mortalitätsrate von 37,4 je 100.000 Einwohner bietet Lungenkrebs für Männer die düstersten Aussichten. Für Frauen stellt Lungenkrebs ebenfalls das größte Risiko dar, gefolgt von Brustkrebs. Rund 18.500 Sterbefälle forderte diese Tumorart unter Frauen und das entspricht einem Anteil von mehr als 15 Prozent an allen Krebssterbefällen. Die Sterblichkeit belief sich auf durchschnittlich 21 (Brust) bzw. 22,4 (Lunge) Sterbefälle je 100.000 Einwohner."
Zitat Ende.

"Anzahl der Krebstodesfälle weltweit bis 2050"
Link und Quellenangabe:
Veröffentlicht von Rainer Radtke, 16.09.2025
Zitat aus Statista (a.a.O.):
"Die International Agency for Research on Cancer schätzt die Zahl der Krebstoten für das Jahr 2022 auf weltweit rund 9,74 Millionen. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen belief sich im selben Jahr auf rund 20 Millionen – Tendenz steigend. Laut Prognose könnte sich die Zahl der Krebstoten bis zum Jahr 2050 auf rund 18,5 Millionen erhöhen.
Gefährlichste Krebsart: Lungenkrebs
Mit rund 1,82 Millionen Toten forderte Lungenkrebs weltweit die meisten Menschenleben. Mit deutlichem Abstand folgen Darm- und Leberkrebs mit rund 904.000 bzw. 758.700 Toten. Zusammen mit Brust- und Magenkrebs waren diese fünf Krebsarten weltweit für rund die Hälfte aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich.
Geschlechterunterschiede
Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: während unter Männern Lungenkrebs die meisten Opfer forderte und mit einer Mortalitätsrate von 24,8 je 100.000 Einwohner auch die mit Abstand gefährlichste Krebsart darstellt, sterben weltweit die meisten Frauen an Brustkrebs. Mit rund 666.100 Toten war Brustkrebs für 15,4 Prozent der krebsbedingten Sterbefälle unter Frauen verantwortlich – gefolgt von Lungen- (13,5 Prozent) und Darmkrebs (9,4 Prozent). Die Brustkrebssterberate von Frauen belief sich auf durchschnittlich 12,7 Fälle je 100.000 Einwohner."
Zitat Ende.
Zitat Ende.

"Anzahl Krebsneuerkrankungen weltweit bis 2050"
Link und Quellenangabe:
Veröffentlicht von Rainer Radtke, 16.09.2025
Zitat aus Statista (a.a.O.):
"Die International Agency for Research on Cancer schätzt die Zahl der Krebsneuerkrankungen für das Jahr 2022 auf weltweit rund 20 Millionen. Die Zahl der Krebstodesfälle belief sich im selben Jahr auf knapp 10 Millionen – Tendenz steigend. Laut Prognose könnte sich die Zahl der Krebsneuerkrankungen bis zum Jahr 2040 auf rund 30,2 Millionen erhöhen.
Gefährlichste Krebsart: Lungenkrebs
Mit rund 1,82 Millionen Toten forderte Lungenkrebs weltweit die meisten Menschenleben. Mit deutlichem Abstand folgen Darm- und Leberkrebs mit rund 904.000 bzw. 758.700 Toten. Zusammen mit Brust- und Magenkrebs waren diese fünf Krebsarten weltweit für rund die Hälfte aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich.
Geschlechterunterschiede
Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: während unter Männern Lungenkrebs die meisten Opfer forderte und mit einer Mortalitätsrate von 24,8 je 100.000 Einwohner auch die mit Abstand gefährlichste Krebsart darstellt, sterben weltweit die meisten Frauen an Brustkrebs. Mit rund 666.100 Toten war Brustkrebs für 15,4 Prozent der krebsbedingten Sterbefälle unter Frauen verantwortlich – gefolgt von Lungen- (13,5 Prozent) und Darmkrebs (9,4 Prozent). Die Brustkrebssterberate von Frauen belief sich auf durchschnittlich 12,7 Fälle je 100.000 Einwohner."
Zitat Ende.
Zitat aus Euronews:
"Demnach könnten im Jahr 2050 rund 18,6 Millionen Menschen jährlich an Krebs sterben - ein Anstieg um etwa 75 Prozent im Vergleich zu 2023. Auch die Zahl der Neuerkrankungen wird laut Analyse stark wachsen: von 18,5 Millionen Fällen im Jahr 2023 auf voraussichtlich 30,5 Millionen im Jahr 2050, was einem Zuwachs von 61 Prozent entspricht."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
Was sagt die KI (Chat GPT) zur Studie (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38583833/)?
Wichtig: Die von dir verlinkte Publikation ist kein klinischer Nachweis, dass COVID-mRNA-Impfstoffe Krebs fördern. Sie ist ein Meinungs-/Hypothesenartikel (Review/Opinion), der Ergebnisse aus Tiermodellen, In-vitro-Systemen und theoretischen Mechanismen interpretiert.
1. „Die Impfstoffe erzeugen keine sterilisierende Immunität“
Das ist korrekt — aber nicht ungewöhnlich.
Keine der wichtigen COVID-Impfungen (auch nicht Vektor-, Protein- oder Totimpfstoffe) erzeugen eine sterilisierende Immunität.
Das ist normal:
Die meisten Atemwegsimpfstoffe verhindern schwere Verläufe, nicht aber jede Infektion.
Auch Grippeimpfstoffe, Keuchhustenimpfstoffe, viele RSV-Impfstoffe erzeugen keine sterilizing immunity.
Der Satz stimmt, ist aber trivial und keine negative Besonderheit von mRNA-Impfstoffen.
2. „mRNA-Impfstoffe hemmen frühe Interferon-Signalwege“
Teilweise richtig — aber kontextabhängig und nicht klinisch belegt.
Was stimmt:
Die mRNA in den COVID-Impfstoffen ist mit N1-Methylpseudouridin (m1Ψ) modifiziert.
Diese Modifikation reduziert die Aktivierung bestimmter angeborener Immunrezeptoren (TLR7/8).
Das ist Absicht, damit die mRNA nicht sofort abgebaut wird und genug Spike-Protein gebildet wird, um eine adaptive Immunantwort auszulösen.
Was nicht daraus folgt:
Es gibt keinen klinischen Beleg, dass diese Modifikation zu generalisierter Immunsuppression führt.
Interferon-Signalwege werden transient moduliert, aber nicht „abgeschaltet“.
Große Kohortenstudien zeigen keine erhöhte Krebs- oder Infektionsanfälligkeit nach mRNA-Impfungen.
Die Aussage klingt dramatisch, ist aber ein bekannter Mechanismus, der nicht als pathologische Immunsuppression gilt.
3. „Ein Melanom-Modell zeigte: 100 % m1Ψ stimulierte Tumorwachstum, unmodifizierte mRNA tat das Gegenteil.“
Hier muss man sehr genau unterscheiden:
Es handelt sich nicht um klinische Daten, sondern um:
Mäusemodelle
Tumorimplantationsmodelle, oft extrem künstlich
experimentelle mRNA, die nicht identisch mit den COVID-Impfstoffen ist
In-vitro-Ergebnisse, die nicht 1:1 auf Menschen übertragbar sind
Wichtig:
In Mausmodellen kann eine unzureichend immunstimulierende mRNA manchmal weniger Anti-Tumor-Immunaktivierung erzeugen → das sagt nichts über eine Krebs-fördernde Wirkung in Menschen aus.
Tumorbiologie in Mäusen ≠ Tumorbiologie in Menschen.
Krebsentwicklung ist multifaktoriell, nicht durch kurzfristige Interferon-Modulation erklärbar.
Was sagt die wissenschaftliche Realwelt?
Billionen mRNA-Dosen weltweit — ohne epidemiologisches Signal gesteigerter Krebsinzidenz.
Große Studien zu Krebsrisiken zeigen keine Erhöhung.
Manche Forschungsgruppen finden sogar Hinweise, dass mRNA-basierte Immunaktivierung Krebstherapien unterstützen kann.
Das Tiermodell ist wissenschaftlich interessant, aber keine Evidenz, dass COVID-mRNA-Impfstoffe Krebs fördern.
4. „COVID-mRNA-Impfstoffe könnten Krebsentwicklung unterstützen“
Diese Schlussfolgerung ist spekulativ, nicht belegt und wird von der Mehrheit der Onkologen und Immunologen nicht akzeptiert.
Warum?
Es gibt keine epidemiologischen Daten, die Krebsrisiko nach Impfung erhöhen.
Es gibt keine klinischen Daten, die zeigen, dass mRNA-Impfungen Tumorwachstum beschleunigen.
Krebsentwicklung dauert meist Jahre bis Jahrzehnte — die Impfstoffe existieren erst seit wenigen Jahren.
Der Mechanismus, der vorgeschlagen wird (Interferon-Suppression → Tumorwachstum), ist nicht durch Humanstudien bestätigt.
5. „Künftige mRNA-Impfstoffe sollten weniger m1Ψ enthalten“
Das ist ein legitimer wissenschaftlicher Vorschlag — aber kein Hinweis auf Gefahr.
Verschiedene mRNA-Modifikationen haben unterschiedliche Eigenschaften.
Es gibt aktive Forschung dazu, wie man mRNA-Impfstoffe optimieren kann, z. B. mit Teil-Entmodifikation, neuen Lipidkompositionen usw.
Das ist normale Impfstoffentwicklung, nicht ein Sicherheitsalarm.
Der Schluss ist nicht falsch, aber es ist ein Forschungsstatement, kein klinischer Befund.
Gesamtfazit
Die Aussagen aus der Publikation sind keine Hinweise auf tatsächliche klinische Krebsgefahren durch COVID-mRNA-Impfstoffe. Sie basieren auf:
Tiermodellen
Theoretischen Mechanismen
Ex-vivo-Daten
Spekulativen Interpretationen
Währenddessen zeigen:
große Kohortenstudien
Krebsregisterdaten
internationale Sicherheitsüberwachung
kein erhöhtes allgemeines Krebsrisiko nach mRNA-Impfungen.
Ende KI.
Ich finde, diese Analyse der KI bedenklich!
Ich habe gerade eben einen Hinweis auf dieses Video hier bekommen:
"Übersterblichkeit, Krebs und Alzheimer nach der Spikung - Neue statistische Daten alarmierend! 25"
Link zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=rX6Io6OhYaA
"Übersterblichkeit, Krebs und Alzheimer nach der Spikung - Neue statistische Daten alarmierend! 25"
Link zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=rX6Io6OhYaA
Darin enthalten ist eine Studie aus Japan:
"Increased Age-Adjusted Cancer Mortality After the Third mRNA-Lipid Nanoparticle Vaccine Dose During the COVID-19 Pandemic in Japan"
"Erhöhte altersbereinigte Krebssterblichkeit nach der dritten Dosis des mRNA-Lipid-Nanopartikel-Impfstoffs während der COVID-19-Pandemie in Japan"
Diese Studie wurde "retracted", was kritisch zu sehen ist:
KI:
Mein Gesamturteil (basierend auf den Expert:innen):
- Die Retraction erscheint nachvollziehbar: Die Hauptkritik liegt darin, dass die Verbindung „Impfung → mehr Krebstodesfälle“ nicht durch individuelle Daten (z. B. geimpft vs. ungeimpft) gestützt wird, sondern über einen rein deskriptiven Trendvergleich mit Prognosewerten.
- Gleichzeitig ist es nicht so, dass alle Expert:innen sagen: „Die gesamte Beobachtung ist falsch“ — einige sagen, dass es einen realen Trend geben könnte, aber dass dieser nicht zwingend durch die Impfung erklärt werden kann, und dass andere Faktoren untersucht werden müssen.
Ende KI.
Trotz besserer Hygiene, trotz besserer medizinischer Versorgung und obwohl immer mehr Nahrungsergänzungsmittel supplementiert werden (was positiv zu sehen ist) etc. gibt Statista Zahlen in Form einer Statistik heraus, dass die Entwicklung von Krebs bis 2050 extrem zunehmen wird, nachdem die Krebsinzidenzen bis ca. 2023 rückläufig waren.
Wer will hier also sagen, dass die Zunahme von Krebs-Inzidenzen nicht (!) in Korrelation zur weltweiten Impfung mit mRNA-Impfstoffen stehe?
Es wird sehr wahrscheinlich keine Studien geben, die belegen könnten, dass es eine Korrelation bzw. Kausalität zwischen mRNA-Impfstoffen und Krebsentwicklung gibt; und selbst, wenn es welche gibt (Japan-Studie), werden diese scheinbar zurückgewiesen ("retracted").
Dass hierzu die Pharmaindustrie im Zeitalter des Vakzinismus kein Interesse daran hat, dass hierzu geforscht wird, dürfte jedem klar sein. Die Forschung ist halt auch nicht mehr das, was es einmal war.
Wer will hier also sagen, dass die Zunahme von Krebs-Inzidenzen nicht (!) in Korrelation zur weltweiten Impfung mit mRNA-Impfstoffen stehe?
Dass es noch keine validen Studien mit möglicher kausalem Zusammenhang zu diesem Trend gibt, wundert mich nicht, denn dann müsste man ja evident-basiert zugeben, dass die mRNA-Impfstoffe schädlich sind, falls es zu diesem Ergebnis mit Kausalität käme. Dieses Ergebnis ist aber in keinster Weise im Zeitalter des Vakzinismus gewünscht. Außerdem ist das Phänomen Krebs scheinbar noch nicht so erschreckend, als dass man es für notwendig erachtet, hier an einer Kausalität zwischen Krebs und mRNA-Impfungen intensiver zu forschen.
Dass hierzu die Pharmaindustrie ohnehin im Zeitalter des Vakzinismus (Faszination an Impfungen als vermeintlicher Heilsbringer und als "Cash Cow"; EU, WHO, Bill Gates etc.) kein Interesse hat, dürfte jedem klar sein.
Ergo:
Es wird sehr wahrscheinlich keine Studien geben, die belegen könnten, dass es eine Korrelation bzw. Kausalität zwischen mRNA-Impfstoffen und Krebsentwicklung gibt; und selbst, wenn es welche gibt (Japan-Studie), werden diese scheinbar zurückgewiesen ("retracted").
Dass hierzu die Pharmaindustrie im Zeitalter des Vakzinismus kein Interesse daran hat, dass hierzu geforscht wird, dürfte jedem klar sein. Die Forschung ist halt auch nicht mehr das, was es einmal war.
Warum sage ich, dass es auch Manipulation im Bereich der Forschung gibt?
Hierzu ist die sog. Pusztai-Affäre aufschlussreich:
Man fragt sich auch, warum Grenzwerte für Diabetes und / oder Bluthochdruck herabgesetzt werden. Böse Zungen behaupten, dies werde gemacht, um den Profit der Pharmafirmen zu steigern.
Forschung wird eben mittlerweile auch unter Profitaspekten gesehen.
Man nimmt also Einfluss auf die Forschung: Alles, was den Profit steigert, ist willkommen. Ob es dabei immer und ausschließlich um die Förderung unserer Gesundheit geht, ist zu fragen.
Immerhin dauerte es 50 Jahre, bis die WHO auf die Idee kommt, den Nikotinkonsum gesundheitspolitisch aus guten Gründen zu untersagen.
Dazu noch ein paar Gedanken der KI:
Aber kommen wir zurück zum Thema "mRNA-Impfstoffe und Krebsentwicklung":
1. Wissenschaftliche Erkenntnis vs. politische Umsetzung
-
Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren gab es klinische Studien, die den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs eindeutig belegten.
-
Trotzdem dauerte es Jahrzehnte, bis Regierungen und internationale Organisationen konkrete Maßnahmen einleiteten.
Gründe:
-
Wirtschaftliche Interessen (Tabakindustrie, Steuereinnahmen)
-
Lobbyismus
-
Gesellschaftliche Akzeptanz – Rauchen war damals weit verbreitet und sozial etabliert
-
Politische Zurückhaltung: Politiker wollten nicht als bevormundend gelten
2. Die Rolle der WHO
-
Die WHO erkannte gesundheitspolitische Risiken, aber konkrete Empfehlungen gegen Tabak wurden erst spät und schrittweise erlassen:
-
1983: erstes WHO-Programm „Tobacco or Health“
-
2003: Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) – weltweit verbindlich
-
Fazit: Wissenschaftliche Evidenz existierte Jahrzehnte vor politischer Umsetzung.
3. Lehren für andere gesundheitliche Maßnahmen
-
Prävention braucht politische Entschlossenheit und gesellschaftliche Akzeptanz – sonst bleibt selbst eindeutige Evidenz lange wirkungslos.
-
Beispiele ähnlich wie beim Nikotin: Übergewicht, Alkohol, Luftverschmutzung – hier dauern politische Maßnahmen oft Jahrzehnte.
4. Verbindung zur Pandemie
-
Auch bei COVID-19 wurden wissenschaftliche Erkenntnisse (z. B. über Aerosolübertragung, Maskeneffekte) nicht sofort politisch umgesetzt.
-
Wie beim Tabak zeigt sich: Wissenschaft allein reicht nicht, Umsetzung hängt von Politik, Kommunikation und gesellschaftlicher Akzeptanz ab.
Ende KI.
Aber kommen wir zurück zum Thema "mRNA-Impfstoffe und Krebsentwicklung":
Man will herausgefunden haben, dass die mRNA-Impfstoffe förderlich im Kampf gegen Krebs seien.
Damit wird das Feld des gentechnologischen Vakzinismus vollends betreten werden.
Dann mal "Gute Nacht" und:
"Schöne neue Welt" lässt grüßen:
Wir kommen der Akzeptanz der Gentechnologie (Aldous Huxlex) in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz langsam aber sicher immer näher.
Mein Gesamt-Eindruck ist auch hier wieder:
Mein Gesamt-Eindruck ist auch hier wieder:
pecunia non olet - Geld stinkt nicht.
Zu gut deutsch:
"Für Geld machen manche Menschen bzw. profit-orientierte Menschen wenn nicht alles, so doch einiges!"
Als Beispiel, die diese These gut belegt, sei als Person erwähnt:
Martin Shkreli
Zitat aus Wikipedia:
"Martin Shkreli (* 17. März 1983 in Brooklyn, New York City; in sozialen Medien auch als „Pharma Bro“ bekannt) ist ein US-amerikanischer Hedgefondsmanager mit Schwerpunkt auf Medikamentengeschäfte. Er ist Co-Gründer des Fonds „MSMB Capital Management“ sowie Gründer und bis zum Dezember 2015 Vorsitzender der Schweizer „Turing Pharmaceuticals AG“ mit Sitz in Baar. Im November 2015 erwarb er die Mehrheit der „KaloBios Pharmaceuticals Inc“ und wurde deren Chief Executive Officer, wurde aber bereits am 20. Dezember wieder entlassen.[1] Außerdem ist er Co-Gründer und ehemaliger Vorsitzender des Fonds „Retrophin LLC“ (Limited Liability Company).
Shkreli wurde am 17. Dezember 2015 vor einem US-Bundesgericht wegen Betrugs im Zusammenhang mit seiner früheren Tätigkeit bei „Retrophin LLC“ angeklagt und 2017 für schuldig befunden. Das Strafmaß wurde Anfang März 2018 auf 7 Jahre Gefängnis festgelegt. Er wurde im Juni 2022 entlassen. [...]
Shkreli wurde als Sohn albanisch-kroatischer Einwanderer in einem Arbeiterviertel von Brooklyn geboren und begann seine Karriere an der Wall Street mit 17, während er noch am Baruch College studierte.[3] Gemäß Recherchen der New York Times startete er seinen ersten eigenen Hedgefonds, Elea Capital, 2006, wurde aber im Zusammenhang mit diesen Geschäften zwei Jahre später verurteilt, Schulden bei Lehman Brothers in Höhe von 2,3 Millionen Dollar zu begleichen, was er nicht tat.[3] Er eröffnete danach seinen nächsten Hedgefonds MSMB. 2011 gründete er mit Hilfe von Investoren Retrophin und kaufte mit diesem Unternehmen ältere, seltener verwendete Medikamente, um sie als teurere Spezialpräparate zu vertreiben. Der Aufsichtsrat entließ Shkreli 2014 als Vorsitzenden und wirft ihm in einer Klage vor, seine Pflichten gegenüber dem Unternehmen verletzt zu haben. Anschließend gründete Shkreli Turing Pharmaceuticals mit Mitarbeitern, die er von Retrophin mitgenommen hatte,[4] und mobilisierte 90 Millionen USD Wagniskapital, mit dem er für 55 Millionen USD die exklusiven US-Vermarktungsrechte an Daraprim von Impax Laboratories abkaufte.[3][5]
Daraprim
Im September 2015 wurde er in den USA in der Öffentlichkeit dafür kritisiert, die Preise für das Medikament Pyrimethamin (Markenname: Daraprim) von 13,50 USD auf 750 USD pro Tablette angehoben zu haben. Daraprim wird hauptsächlich bei Toxoplasmose eingesetzt, unter anderem bei Patienten mit Immundefekten wie AIDS. Obwohl das Medikament 62 Jahre alt und sein Patentschutz verfallen ist, hatte Shkrelis Unternehmen Turing Pharmaceuticals eine Monopolstellung inne, da es Zeit brauchen würde, bis andere Unternehmen die FDA-Zulassung bekommen, Produktion eines Pyrimethamin-Generikum aufnehmen und Vertriebsnetze aufbauen könnten.[6] Shkreli zog sich wegen der Aktion und wegen seiner Kommentare, in denen er seine Aktion mit den Spielregeln des Kapitalismus rechtfertigte, zahlreiche Kritiken in Presse und sozialen Netzwerken zu.[6]
Später ergänzte er seine Ausführungen in verschiedenen Interviews dahingehend, dass alle Anteilseigner von der Preiserhöhung profitieren würden, dann führte er in einem anderen Interview aus, dass er versuche, einen bedeutenden, erfolgreichen Medikamentenhersteller aufzubauen. Kein Unternehmen habe sich seit 70 Jahren um die Krankheit Toxoplasmose gekümmert und man könne nun mit den erwirtschafteten Profiten aus dem Daraprimverkauf an einem neuen, besseren Medikament forschen.[6]
Hillary Clinton äußerte sich ebenfalls kritisch und erklärte, sie wolle im Falle eines Wahlsiegs die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente für chronisch Kranke bei 250 Dollar pro Monat deckeln. Biotech-Papiere gaben daraufhin an US-Börsen massiv nach. Dies führte dazu, dass Shkreli auch den Unmut seiner eigenen Branche auf sich zog. Die Webseite CNNMoney nannte ihn daraufhin „den meistgehassten Mann in Amerika“.[7] Das Versprechen, das Medikament zu verbilligen, erfüllte er nicht,[8] lediglich die Abrechnungsmechanismen wurden im November 2015 so verändert, dass die Patientenzuzahlung und die Kosten für Krankenhäuser für das Medikament deutlich geringer, die Krankenkassenanteile jedoch entsprechend höher ausfallen.[9]
Benznidazol
Anfang Dezember 2015 wurde bekannt, dass sich Shkreli als neuer CEO der KaloBios Pharmaceuticals Inc für die USA die Rechte an Benznidazol, einem Mittel gegen die von Parasiten verbreitete Chagas-Krankheit, von Savant Neglected Diseases LLC verschafft hatte. Die Aktienmehrheit an KaloBios war kurz zuvor im November 2015 von einer Investorengruppe um Shkreli erworben worden.[10] Das Präparat hat derzeit keine Zulassung in den USA, wird aber frei vom Centers for Disease Control and Prevention auf „experimenteller Basis“ abgegeben, da es die Standardbehandlung in Südamerika ist. Öffentliche Kritik löste Shkreli mit der Investition und Äußerungen aus, dass seine Preisvorstellungen für das Medikament denen von Hepatitis-C-Medikamenten entsprächen, sollte Benznidazol von den Aufsichtsbehörden der Vereinigten Staaten zugelassen werden, was ihm auch für mindestens fünf Jahre das exklusive Verkaufsrecht brächte. Er würde somit für eine typische zweimonatige Behandlung zwischen 60.000 und 100.000 Dollar verlangen, während dieselbe Menge in Lateinamerika 50 bis 100 Dollar kostet."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Shkreli
Mein Gesamt-Eindruck ist auch hier wieder:
pecunia non olet - Geld stinkt nicht.
Zu gut deutsch:
"Für Geld machen manche Menschen bzw. profit-orientierte Menschen wenn nicht alles, so doch einiges!"
Als Beispiel, die diese These gut belegt, sei als Person erwähnt:
Martin Shkreli
Zitat aus Wikipedia:
"Martin Shkreli (* 17. März 1983 in Brooklyn, New York City; in sozialen Medien auch als „Pharma Bro“ bekannt) ist ein US-amerikanischer Hedgefondsmanager mit Schwerpunkt auf Medikamentengeschäfte. Er ist Co-Gründer des Fonds „MSMB Capital Management“ sowie Gründer und bis zum Dezember 2015 Vorsitzender der Schweizer „Turing Pharmaceuticals AG“ mit Sitz in Baar. Im November 2015 erwarb er die Mehrheit der „KaloBios Pharmaceuticals Inc“ und wurde deren Chief Executive Officer, wurde aber bereits am 20. Dezember wieder entlassen.[1] Außerdem ist er Co-Gründer und ehemaliger Vorsitzender des Fonds „Retrophin LLC“ (Limited Liability Company).
Shkreli wurde am 17. Dezember 2015 vor einem US-Bundesgericht wegen Betrugs im Zusammenhang mit seiner früheren Tätigkeit bei „Retrophin LLC“ angeklagt und 2017 für schuldig befunden. Das Strafmaß wurde Anfang März 2018 auf 7 Jahre Gefängnis festgelegt. Er wurde im Juni 2022 entlassen. [...]
Shkreli wurde als Sohn albanisch-kroatischer Einwanderer in einem Arbeiterviertel von Brooklyn geboren und begann seine Karriere an der Wall Street mit 17, während er noch am Baruch College studierte.[3] Gemäß Recherchen der New York Times startete er seinen ersten eigenen Hedgefonds, Elea Capital, 2006, wurde aber im Zusammenhang mit diesen Geschäften zwei Jahre später verurteilt, Schulden bei Lehman Brothers in Höhe von 2,3 Millionen Dollar zu begleichen, was er nicht tat.[3] Er eröffnete danach seinen nächsten Hedgefonds MSMB. 2011 gründete er mit Hilfe von Investoren Retrophin und kaufte mit diesem Unternehmen ältere, seltener verwendete Medikamente, um sie als teurere Spezialpräparate zu vertreiben. Der Aufsichtsrat entließ Shkreli 2014 als Vorsitzenden und wirft ihm in einer Klage vor, seine Pflichten gegenüber dem Unternehmen verletzt zu haben. Anschließend gründete Shkreli Turing Pharmaceuticals mit Mitarbeitern, die er von Retrophin mitgenommen hatte,[4] und mobilisierte 90 Millionen USD Wagniskapital, mit dem er für 55 Millionen USD die exklusiven US-Vermarktungsrechte an Daraprim von Impax Laboratories abkaufte.[3][5]
Daraprim
Im September 2015 wurde er in den USA in der Öffentlichkeit dafür kritisiert, die Preise für das Medikament Pyrimethamin (Markenname: Daraprim) von 13,50 USD auf 750 USD pro Tablette angehoben zu haben. Daraprim wird hauptsächlich bei Toxoplasmose eingesetzt, unter anderem bei Patienten mit Immundefekten wie AIDS. Obwohl das Medikament 62 Jahre alt und sein Patentschutz verfallen ist, hatte Shkrelis Unternehmen Turing Pharmaceuticals eine Monopolstellung inne, da es Zeit brauchen würde, bis andere Unternehmen die FDA-Zulassung bekommen, Produktion eines Pyrimethamin-Generikum aufnehmen und Vertriebsnetze aufbauen könnten.[6] Shkreli zog sich wegen der Aktion und wegen seiner Kommentare, in denen er seine Aktion mit den Spielregeln des Kapitalismus rechtfertigte, zahlreiche Kritiken in Presse und sozialen Netzwerken zu.[6]
Später ergänzte er seine Ausführungen in verschiedenen Interviews dahingehend, dass alle Anteilseigner von der Preiserhöhung profitieren würden, dann führte er in einem anderen Interview aus, dass er versuche, einen bedeutenden, erfolgreichen Medikamentenhersteller aufzubauen. Kein Unternehmen habe sich seit 70 Jahren um die Krankheit Toxoplasmose gekümmert und man könne nun mit den erwirtschafteten Profiten aus dem Daraprimverkauf an einem neuen, besseren Medikament forschen.[6]
Hillary Clinton äußerte sich ebenfalls kritisch und erklärte, sie wolle im Falle eines Wahlsiegs die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente für chronisch Kranke bei 250 Dollar pro Monat deckeln. Biotech-Papiere gaben daraufhin an US-Börsen massiv nach. Dies führte dazu, dass Shkreli auch den Unmut seiner eigenen Branche auf sich zog. Die Webseite CNNMoney nannte ihn daraufhin „den meistgehassten Mann in Amerika“.[7] Das Versprechen, das Medikament zu verbilligen, erfüllte er nicht,[8] lediglich die Abrechnungsmechanismen wurden im November 2015 so verändert, dass die Patientenzuzahlung und die Kosten für Krankenhäuser für das Medikament deutlich geringer, die Krankenkassenanteile jedoch entsprechend höher ausfallen.[9]
Benznidazol
Anfang Dezember 2015 wurde bekannt, dass sich Shkreli als neuer CEO der KaloBios Pharmaceuticals Inc für die USA die Rechte an Benznidazol, einem Mittel gegen die von Parasiten verbreitete Chagas-Krankheit, von Savant Neglected Diseases LLC verschafft hatte. Die Aktienmehrheit an KaloBios war kurz zuvor im November 2015 von einer Investorengruppe um Shkreli erworben worden.[10] Das Präparat hat derzeit keine Zulassung in den USA, wird aber frei vom Centers for Disease Control and Prevention auf „experimenteller Basis“ abgegeben, da es die Standardbehandlung in Südamerika ist. Öffentliche Kritik löste Shkreli mit der Investition und Äußerungen aus, dass seine Preisvorstellungen für das Medikament denen von Hepatitis-C-Medikamenten entsprächen, sollte Benznidazol von den Aufsichtsbehörden der Vereinigten Staaten zugelassen werden, was ihm auch für mindestens fünf Jahre das exklusive Verkaufsrecht brächte. Er würde somit für eine typische zweimonatige Behandlung zwischen 60.000 und 100.000 Dollar verlangen, während dieselbe Menge in Lateinamerika 50 bis 100 Dollar kostet."
Zitat Ende.
Link und Quellenangabe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Shkreli
Alles in allem sehr erschreckend, wie ich finde...
Rainer Langlitz
Rainer Langlitz
Anmerkungen:
[2] Gerald Hauser (* 30. September 1961 in St. Jakob in Defereggen, Osttirol) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ), ehemaliger Abgeordneter zum Nationalrat und ehemaliger Bürgermeister von St. Jakob in Defereggen. Seit dem 16. Juli 2024 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments.
[1] "Quantification of residual plasmid DNA and SV40 promoter-enhancer sequences in Pfizer/BioNTech and Moderna modRNA COVID-19 vaccines from Ontario, Canada"
"Quantifizierung von Rest-Plasmid-DNA- und SV40-Promotor-Hörer-Sequenzen in Pfizer/BioNTech- und Moderna-ModRNA-COVID-19-Impfstoffen aus Ontario, Kanada"
David J. Speicher1, Jessica Rose2, Kevin McKernan3
Online-Veröffentlichung am 06. September 2025.
Link und Quellenangabe:
[2] Gerald Hauser (* 30. September 1961 in St. Jakob in Defereggen, Osttirol) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ), ehemaliger Abgeordneter zum Nationalrat und ehemaliger Bürgermeister von St. Jakob in Defereggen. Seit dem 16. Juli 2024 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments.
[3] Ein Abstrakt ist eine kurze, prägnante Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie, die deren zentralen Inhalt wiedergibt, ohne zu interpretieren. Es dient als Übersicht und ermöglicht es Lesern, schnell den Gegenstand, die Methode, die wichtigsten Ergebnisse und die Schlussfolgerungen zu erfassen. Ein Abstrakt hilft dabei, die Relevanz der Arbeit zu beurteilen und zu entscheiden, ob eine genauere Lektüre des Volltextes sinnvoll ist. Es steht für sich alleine oder wird dem Gesamtdokument vorangestellt.
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