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Kontakbeschränkungen Ostern im März 2021 und andere sinnentleerte und willfährige beobachtete Maßnahmen aus der Corona-Zeit

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Kontakbeschränkungen Ostern im März 2021 und andere sinnentleerte und willfährige beobachtete Maßnahmen aus der Corona-Zeit

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · Freitag, 03. April 2026 · Lesezeit 10:00
Einleitung:

Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben das gesellschaftliche Leben in Deutschland tiefgreifend verändert. Besonders während Feiertagen wie Ostern 2021 wurden komplexe und teils schwer nachvollziehbare Regelungen beschlossen, die in der Bevölkerung auf Unverständnis und Kritik stießen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie konsistent, nachvollziehbar und verhältnismäßig die damaligen politischen Entscheidungen tatsächlich waren – und ob sie ausreichend erklärt und begründet wurden.


Hauptteil:

Zitat aus Statista:

"Das diesjährige Osterfest unterliegt den Kontaktbeschränkungen eines Beschlusses von Bund und Ländern. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis dieses Beschlusses, mit wem Sie dieses Jahr Ostern  in privaten Räumlichkeiten zusammen feiern dürfen. So kann ein Ehepaar  beispielsweise mit seinem Kind mit eigenem Haushalt, dessen Partner und  allen Enkelkindern feiern, sofern diese Enkel unter 14 Jahren alt sind.  Ein weiteres Kind mit eigenem Haushalt dürfte an der Feier jedoch nicht  teilnehmen. (siehe Feier-Variante 1). Ein Ehepaar mit zwei über 14-jährigen Kindern im Haushalt dürfte zwar das dritte Kind mit eigenem  Haushalt zu einer Feier einladen, dessen Partner könnte an der Feier  jedoch nicht teilnehmen, da die Personenzahl insgesamt auf fünf Personen  über 14 Jahren begrenzt ist. (siehe Feier-Variante 2). Die Regeln  gelten unabhängig vom Verwandtschaftsgrad der Personen zueinander, daher  können auch maximal fünf befreundete Personen aus maximal zwei  Haushalten miteinander feiern.

Zusätzlich zu den obigen  Beschränkungen privater Osterfeiern müssen beim Einkaufen und im ÖPNV  OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2 getragen werden. Arbeitgeber müssen Beschäftigten Homeoffice ermöglichen - überall dort, wo es möglich ist. Auf private Reisen und Besuche, die nicht notwendig  sind, soll verzichtet werden. Die kürzlich vereinbarte „Notbremse“ bei  gestiegenen Infektionszahlen sollen vor Ort konsequent umgesetzt werden, um dem Infektionsgeschehen Einhalt zu gebieten."

Zitat Ende.

Link und Quellenangabe:

https://de.statista.com/infografik/24491/kontaktbeschraenkungen-an-ostern-2021/

Gottesdienste waren jedoch erlaubt: Im März 2021 waren öffentliche Gottesdienste in Deutschland grundsätzlich weiterhin erlaubt, allerdings unter strengen Auflagen und Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie, was per se auch unlogisch ist.

Diese Maßnahme des Bund-Länder Beschlusses vom 23 März 2021 für Ostern war für meine Begriffe der Bevölkerung überhaupt nicht zu erklären und auch nicht praktikabel. Sie war willkürlich genau wie die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken - anfangs genügten ja angeblich Stoff-Fetzen, später wurde es dann zur Pflicht, eine FFP2-Maske zu verwenden, während selbst Ärzte wohl sicherlich eher selten oder sogar gar nicht jemals zuvor eine FFP2-Maske getragen haben, und wenn überhaupt, dann eine OP-Maske (!).

Angeblich schützt eine OP-Maske vor allem andere (Fremdschutz), während FFP2-Masken angeblich auch den Träger selbst schützen (Eigenschutz).

...erinnert mich irgendwie an die Propaganda, nach der auch die mRNA-Impfstoffe Fremdschutz gewähren sollten, was jedoch nun im Nachhinein geleugnet wird, nie behauptet worden zu sein.

Eine FFP2-Maske schützt stattdessen nur äußerst bedingt den Träger selbst - vor allem deshalb nur bedingt, weil die Masken in den meisten Fällen gar nicht zu 100 % korrekt getragen wurden (Aerosole können deswegen trotzdem leicht in die Atemwege kommen). Sie bieten einen gewissen Schutz, sind allerdings eher für Arbeiten mit viel Staub vorgesehen.

Eine sehr interessante Argumentation liefert hierzu ein Jurist, der Ärzte verteidigt, die Masken-Atteste ausgestellt haben und die deswegen von der deutschen Justiz belangt wurden - teilweise sogar mit Haftstrafe (!):

https://www.facebook.com/share/v/1BqCHXY4V6/

Dieses Referat jenes Juristen zeigt, wie willkürlich mit Ärzten, die Masken-Atteste ausstellten, umgegangen wurde. Der Jurist referiert, dass man seitens der Justiz Ärzte belangte, die Masken-Atteste ausstellten, ohne zu untersuchen. Doch dann ging man auch dazu über, Ärzte zu belangen, obwohl sie untersucht hatten - zwar mit einer sog. Bio-Resonanz-Methode. Aber hierzu verfügte die Justiz, diese Methode sei nicht angemessen. Mit anderen Worten: Die Justiz mischte sich auch in das Arzt-Patienten-Verhältnis ein: Den Alkohol-Konsum und das Konsumieren von (E-) Zigaretten und damit das Inhalieren von gefährlichem Rauch in Form von CO (Kohlenmonoxid) und anderen Giftstoffen gesteht die Justiz in einem Doppelstandard jedoch zu.

Der Punkt ist:

1.)  Ist dann zukünftig auch eine alternative Krebstherapie strafbar, wenn  der Arzt eine Chemo- oder Strahlentherapie nicht anwenden lässt, weil  der Patient das nicht will?

2.)  Dr. Walter Weber schrieb in seinem Attest nichts über den  Gesundheitszustand des Patienten, sondern er attestierte, dass die Maske  selbst schädigend sei. Dies betrachtet jedoch der Staat in Funktion der  Justiz als Missbrauch beim Ausstellen von Masken-Attesten.

Ich  bleibe dabei, dass dies ein bewusstes Schikanieren von Ärzten  darstellt( e ), um bestimmte Kritik an den Maßnahmen zu unterbinden.

Wenn man es recht bedenkt, greift der Staat hier in die Autonomie des Arztes ein und schreibt Patienten und dem behandelnden Arzt vor, was zur Gesunderhaltung beitragen soll. Gibt es nun ein Medizinstudium mit einem (!) standardisierten Staatsexamen oder gibt es hier verschiedene Standards? Und will man uns allen Ernstes sagen und weismachen, die FFP2-Maske hat etwas bewirkt, wenn man bedenkt, dass eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske erst im Januar 2021 eingeführt wurde (also ca. ein Jahr nach Ausbruch des Virus in Deutschland)?

Kurze Chronologie der Masken während der Corona-Zeit:

Januar–Februar 2020: Masken spielen im Alltag kaum eine Rolle. Behörden sagen teilweise: Masken seien für die Allgemeinbevölkerung nicht notwendig.

März 2020: Erste Diskussionen über Maskenpflicht. Die Bevölkerung beginnt teilweise freiwillig Stoffmasken zu tragen.

Anfang April 2020: Behörden empfehlen einfache Alltagsmasken („Community-Masken“).
 
Ziel: Fremdschutz (andere schützen).

April 2020: Erste Bundesländer führen Maskenpflicht ein.

Ende April / Anfang Mai 2020: bundesweite Maskenpflicht im Einzelhandel und ÖPNV; erlaubt sind:
 
  • Stoffmasken
  • einfache Gesichtsbedeckungen

Januar 2021: Einführung strengerer Regeln

Pflicht zu:
 
  • OP-Masken oder
  • FFP2-/KN95-Masken
   
Begründung:

  • bessere Filterleistung
  • zusätzlicher Eigenschutz
   
2022 schrittweise Lockerungen
2023 weitgehendes Ende der Maskenpflicht (auch im ÖPNV und Gesundheitsbereich)
Darüber hinaus muss zum Ausdruck gebracht werden, dass das Gefährdungspotential einer FFP2-Maske keineswegs nur hypothetisch ist bzw. war. Sogar die DGUV schreibt expressis verbis vor

(Zitat):

"Die geltende Arbeitsschutzregel empfiehlt für partikelfiltrierende Halbmasken ohne Ausatemventil eine Tragedauer von 75 Minuten mit einer anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten bei mittelschwerer Arbeit (nachträglich ergänzt am 3. Februar 2022)."

Link und Quellenangabe:


Stattdessen mussten die FFP2-Masken über mehrere Stunden im Flugzeug oder im ÖPNV getragen werden (und durften paradoxer Weise beim Essen und Trinken abgesetzt werden).
Genauso wie im Restaurant oder für die Politiker*innen im Bundestag:

Am Rednerpult durfte man sie absetzen. Am Sitzplatz musste man sie tragen - egal, ob krank oder nicht krank.

Genauso bedenklich fand ich die Maskenpflicht für den Aufenthalt im Freien (Fußgängerzonen, Wochenmärkte, auf Bahnhöfen und Bahnsteigen etc.).

Weiterhin wurde die Diskussion des CO2-Anstiegs durch die Verhinderung des Ausatmens von CO2 zu Unrecht abgewehrt. Ausnahmen wurden nur zugelassen bei schweren (!) Lungenerkrankungen wie z. B. COPD oder bei sehr hoher körperlicher Belastung, was für mich schwer nachvollziehbar ist/war.

Ich finde den Vorwurf berechtigt, dass die Maske auch ein Symbol darstellte, ob ich die Pandemie ernst nehme oder die Maßnahmen der Regierung kritisiere. Die Maske war insofern ein Symbol für das Akzeptieren der Gefährlichkeit des Virus.

Man sprach von einer "neuen Normalität" (Jens Spahn), und RKI-Chef Lothar Wieler sprach sogar im Oktober 2020 davon, dass die Pandemie-Maßnahmen (AHA Regeln) überhaupt NIE hinterfragt werden dürfen!
 

Was ist das für ein Verständnis von Mündigkeit, Wissenschaft und insofern von Diskurs?

So etwas gibt es in Diktaturen - und genau deswegen sprechen Kritiker pointiert auch von einer "Corona-Diktatur". Der Staat wurde übergriffig, und seine Behördenmitarbeiter willfährig.

Genau wie man seitens der Polizei einen Jugendlichen durch den Park in Hamburg jagte – wegen Verstoß gegen Corona-Regeln.

Link zum Video:


Oder dieses Video über Anselm Lenz:


Dort  ist zu sehen, wie eine Person namens Anselm Lenz brutal von der Polizei  niedergestreckt wird bei dem Versuch zu fliehen wegen Androhung von  Gewalt, nur weil Anselm Lenz keine Maske aufsetzen wollte. Er, Anselm  Lenz, wollte lediglich gesunden Sport in Form von Joggen treiben.  Braucht man für das Joggen nun zwingend eine Maske? Das war eine  rhetorische Frage!
Hier ist der Staat übergriffig und willfährig gegenüber Kritikern.

Auch der sogenannte R-Wert muss hier genannt werden, ein Wert, den die meisten aus der Bevölkerung überhaupt nicht einordnen konnten, den man aber glauben musste - sozusagen. Einfach gesagt:

Der R-Wert (Reproduktionszahl) gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt.

R > 1 → Die Krankheit breitet sich aus (z. B. 1 Person steckt 2 an)
R = 1 → Die Lage bleibt stabil
R < 1 → Die Ausbreitung geht zurück

Ein R-Wert von 3 bedeutet, dass eine infizierte Person im Schnitt drei weitere Menschen ansteckt.

Dass auch die damalige Kanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, diesen R-Wert ebenfalls nicht vermitteln konnte, zeigt dieses kurze Video:

https://www.youtube.com/watch?v=-9-ABIdVDkU

Wörtlich sagte Merkel in völlig unklarer Weise:

"Also von fünf Menschen steckt einer 2 an und 4 einen. Wenn wir 1,2 also jeder steckt 20 prozent mehr 1,2 an also von fünf Menschen steckt einer 2 an und 4 einen, dann kommen wir im Juli schon an die Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems. Bei 1,3 - das hört sich nicht viel an - wir kommen von 4, 5 Ansteckungen - drei bis fünf Ansteckungen - 1,3 sind wir im Juni an der Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems."

Hä??? Was, bitte?

So erklärt eine promovierte Physikerin im Mai 2020 den sog. "R-Wert" und die Notwendigkeit eines Lockdowns. Noch verwirrter und unverständlicher kann man es einer Bevölkerung nicht vermitteln. Ich glaube, sie hatte es selbst nicht verstanden, was sie vor laufender Kamera sagte.

Dieser Spruch aus der Bibel passt ja nun sowohl zu Ostern als auch zur Corona-Pandemie:

"...denn sie wissen nicht, was sie tun...!"

Unwissen wurde ja nun wirklich groß geschrieben während der Corona-Zeit, und das wird ja auch von allen Beteiligten konzediert (vgl. dazu den Psychologen Ralph Hertwig im Interview aus März 2020 (Zitat):

"Also wir müssen uns vorstellen, wir sind in einer Situation, in der die  Unsicherheit sehr groß ist. Das heißt, wir schwimmen alle, auch die  Wissenschaft, auch die Politik schwimmt ein Stück weit."

Zitat Ende.

Link und Quellenangabe:


Die Frage ist an dieser Stelle jedoch berechtigt:

War es Unwissen?

Ist man seitens der Politik in diese Situation (quasi unvorbereitet) hinein geschlittert?

Oder:

War das ganze Geschehen mehr oder weniger geplant und wurde es dann zum Jahreswechsel 2019/2020 nach dem Event2O1 in die Realität umgesetzt, ohne dass die Regierungen dieser Welt informiert wurden?

Mit anderen Worten war es eine Pandemie mit geänderten Kriterien der WHO seit 2009, auf die man tatsächlich nicht vorbereitet war seitens der Otto-Normal-Politiker oder war diese Corona-Zeit eben doch viele Jahre vorher geplant?

Diese Fragen sowie viele andere sind weiterhin zu diskutieren.

Vgl. dazu meinen Blogbeitrag vom 21. März 2026 mit dem Titel:

"Corona-Enquête im Bundestag: Zwischen Aufarbeitung, Streit und offenen Fragen"



Schlussteil:

Rückblickend bleibt festzuhalten, dass die Corona-Zeit von großer Unsicherheit, widersprüchlichen Einschätzungen und teils schwer verständlichen Maßnahmen geprägt war. Viele Entscheidungen wurden unter Zeitdruck getroffen – doch gerade deshalb wäre eine klare, transparente und nachvollziehbare Kommunikation umso wichtiger gewesen.

Bis heute sind zahlreiche Fragen offen geblieben, die einer sachlichen und ergebnisoffenen Aufarbeitung bedürfen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern um das grundlegende Vertrauen in politische Entscheidungen, wissenschaftliche Beratung und staatliches Handeln insgesamt.

Eine ehrliche Analyse der damaligen Ereignisse kann dazu beitragen, aus Fehlern zu lernen, zukünftige Krisen besser zu bewältigen und das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken. Entscheidend ist dabei, dass unterschiedliche Perspektiven zugelassen und kritisch geprüft werden – ohne vorschnelle Bewertungen, aber auch ohne das Ausblenden unbequemer Fragen.

Rainer Langlitz


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