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„Gift in schöner Verpackung“ – Kardinal Müllers harte Worte über LGBT sorgen für Empörung

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„Gift in schöner Verpackung“ – Kardinal Müllers harte Worte über LGBT sorgen für Empörung

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Essays · Sonntag, 08. März 2026 · Lesezeit 3:00
Der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, bezeichnet die LGBT-Bewegung in einem Interview aus dem Jahr 2022 als „Ideologie“, die dem christlichen Glauben „diametral widerspreche“. Auch die Regenbogenflagge kritisiert er scharf und vergleicht sie mit Symbolen antikirchlicher Ideologien. Diese Aussagen stoßen auf deutliche Kritik: Viele sehen darin eine abwertende Haltung gegenüber der LGBT-Community und einen Widerspruch zu christlichen Grundwerten wie Respekt, Nächstenliebe und Menschenwürde.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller lehnt die LGBT-Bewegung als antichristliche Ideologie ab. Ich finde, er sollte sich entschuldigen...


Kardinal Gerhard Ludwig Müller, geb. 1947 in Mainz, äußert sich hier in diesem oben verlinkten Short-Video abfällig über die LGBT-Community und über die Regenbogen-Flagge als Zeichen und Symbol der LGBT-Bewegung. Das gesamte Video entstammt aus einem Interview aus dem Jahr 2022 mit Martin Lohmann. Kardinal Müller spricht an dieser Stelle des Interviews über den synodalen Weg.

Kardinal Müller sagt in diesem Interview aus dem Jahr 2022 wörtlich:

"Aber auch den Laien im weltlichen Leben geht es ja ganz offenbar um etwas ganz Anderes, nämlich um irgendeine Agenda, die vom Ansatz her dem christlichen Glauben diametral widerspricht. Alles geht    nur um die LGBT-Ideologie. Anstatt das Kreuz Christi hochzuhalten, zieht man eine pseudo-Regenbogenfahne auf die Kirchen auf. Das ist, wie wenn man in früheren Zeiten die Flaggen von antikirchlichen Gruppierungen und Ideologien an der Kirche hochgezogen hat. [...]. Wir können nur Zeichen akzeptieren, die der christlichen Tradition entstammen und auch dem christlichen Glauben entsprechen. Das, was hier diese Fahne bedeutet, das ist sozusagen ein diametraler Widerspruch gegen das christliche Menschenbild. Das kann man nicht mit ein paar schönen Formen verschleiern.  Man möchte dem heutigen Menschen entgegen kommen. Was falsch ist, ist falsch. Und ein Gift, das zerstörerisch ist, wird nicht auch durch eine schöne Verpackung, ..."

Zitat Ende.

Martin Lohmann schließt den Satz von Kardinal Müller ab:

"...zum Vitaminsaft!"

Das obig Short-Video ist ein Collab aus dem Video:


"LOHMANN:direkt - mit Gerhard Kardinal Müller", hochgeladen am 07.12.2022.


Unglaublich, diese heuchlerische Doppelmoral dieses Kardinals.

Man kann an dieser Stelle Vieles vermuten. Ich erspare diese Peinlichkeit allerdings Kardinal Müller. Im Prinzip tut mir dieser Kirchenmensch leid, dass er es nötig hat, Homosexualität derartig "verdrängen" zu müssen. Hier liegen extrem viel Angst, Hass und Diskriminierung vor.

Aber wir wissen, wo viel Hass ist, ist die Liebe oftmals nicht weit weg, wie der römische Dichter Catull bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. in einem seiner Liebesgedichte an Lesbia formulierte:

"Ich hasse und ich liebe zugleich.
Warum ich dies mache, fragst du vielleicht.
Ich weiß es nicht, aber ich fühle es und leide Qualen."

Lateinisch:

odi et amo.
quare id faciam requiris.
nescio, sed fieri et excrucior

(Catull, carmen 85)

Diese katholischen Kleriker verdrängen ihre eigenen Gefühle.

Einige leben damit wie in einem Gefängnis.

Andere brechen aus diesem Gefängnis aus und stehen zu ihrer Identität und damit zu ihrer eigenen schwulen Sexualität.

Darüber hinaus zeigt Kardinal Müller, wie unchristlich er selbst denkt und eingestellt ist.

Das, was Kardinal Müller hier sagt, ist Menschen-verachtend.

Es muss eigentlich nicht mehr gesagt werden.

Wenn ich katholisch wäre, wäre ich schon längst aus dieser Kirche ausgetreten.

Alles, was ich noch zu dieser Thematik zu sagen habe, kann über folgenden Link eingesehen werden:


Rainer Langlitz


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