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Buchbesprechung: "Infektionen verstehen – statt fürchten: Von Mythen, Wahn und Wirklichkeit"

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Buchbesprechung: "Infektionen verstehen – statt fürchten: Von Mythen, Wahn und Wirklichkeit"

Rainer Langlitz
Veröffentlicht von Rainer Langlitz in Gesundheit · Freitag, 12. Dezember 2025 · Lesezeit 21:45
Buchbesprechung:

"Infektionen verstehen – statt fürchten: Von Mythen, Wahn und Wirklichkeit"
von: Dr. Sucharit Bhakdi · Dr. Karin Reiß · Dr. Claus Köhnlein

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In diesem Buch erklären die Autoren biologisch, wie Bakterien, Viren und Impfstoffe funktionieren. Es geht darum, grundsätzliche Zusammenhänge verständlich zu machen – z. B. was eine Infektion ist, wie sie sich ausbreitet und welche Rolle das Immunsystem spielt.

Folgende Passagen habe ich mir aus diesem Buch markiert (die folgenden Seitenangaben beziehen sich auf das E-Book):

Seite 14:

Zitat:

"Eine Infektion bedeutet das Eindringen und die Vermehrung eines Krankheitserregers in unserem Körper.

Eine Infektionskrankheit liegt erst dann vor, wenn Symptome dadurch ausgelöst werden. Viele Infektionen finden ohne Erkrankung statt.

Die meisten Viren, Bakterien und Pilze sind keine Infektionserreger."

Zitat Ende.


Seite 37:

Zitat:

"Die Glaubwürdigkeit einer Impfempfehlung ruht auf drei Säulen, die alle felsenfest stehen müssen:

1. Wirksamkeit
2. Sicherheit
3. Notwendigkeit"

Zitat Ende.

Seite 46:

Zitat:

"Bei einer natürlichen Atemwegsinfektion mit Coronaviren ist die Ausbreitung der Viren begrenzt. Bei der Impfung kann die Information für die Vireneiweiße in alle Zellen des Körpers gelangen. Damit können auch überall im Körper Probleme entstehen."

Zitat Ende.

Seite 46ff

Zitat:

"Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass bei der Impfstoffherstellung statt der natürlichen mRNA-Bausteine ein künstlicher Baustein verwendet wurde. Die entstehende mRNA ist also nicht körpereigen, sie ist unnatürlich und unverändert. Fachleute sprechen von modifizierter RNA oder kurz modRNA. Und diese modRNA hat zwei fatale Fremdeigenschaften. Erstens wird sie – anders als mRNA – nicht effizient zerstört, das heißt, sie ist langlebig. Tatsächlich wurden die Spikes viele Wochen lang nach der Spritze noch in Gefäßen gefunden. Und im Gewebe von Geimpften wurden Spikes in praktisch allen Organen, auch im Gehirn, teils noch Monate nach der Spritze nachgewiesen. […] Dieser fremde Baustein bedingt, dass die modRNA immer wieder fehlerhaft ausgelesen wird. Dies führt zur Bildung von völlig fremdartigen, naturfernen und potenziell gefahrvollen Eiweißen im menschlichen Körper."

Zitat Ende.

S. 47 ff

Zitat:

"Es hieß doch aber immer, es wären genügend Daten erhoben worden, die die Sicherheit und Wirkung des Impfstoffes belegten?

Nein. Das war eben nicht der Fall, und das war dem RKI auch klar. So kann man im Protokoll des RKI-Covid-19-Krisenstabs vom 27.4.2020 unter dem Punkt >>Allgemein Konzept Covid-19 Impfen<< unter Punkt 2 lesen:

1. Vorbereitung der Einführung einer Impfung.
2. Es werden mehrere Impfstoffe kommen, die im Schnelldurchgang entwickelt und geprüft wurden.
3. Relevante Daten werden erst PostMarketing erhoben. (PostMarketing bedeutet nach Einführung der Impfstoffe).

Wahnsinn. Heißt das, relevante Daten zur Wirkung und Sicherheit sollten erst bei den geimpften Menschen selbst erhoben werden?

Nagel auf den Kopf getroffen."

Zitat Ende.

S. 69

1. Grundsätzlich ist eine Impfung nur dann sinnvoll, wenn wir es mit einer Infektion zu tun haben, die schwere Erkrankungen auslöst. Gegen Tetanus und Diphterie zu impfen ist sinnvoll, gegen Schnupfen impfen zu wollen, wäre hingegen töricht.

2. Die meisten Viren gelangen über die Luftwege oder den Magen-Darm-Trakt in den Körper. Impfungen regen die Bildung von Antikörpern an, die im Blut  kreisen und kaum an Schleimhautoberflächen gelangen. Wo sie nicht sind, können sie nichts ausrichten. Daher kann von Impfungen nicht erwartet werden, dass sie jemals Atemwegs- oder Darminfektionen verhindern können. Allenfalls könnten sie die weitere Ausbreitung der Viren im Körper reduzieren. Anders ist es, wenn ein Virus nicht über die Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt in den Körper gelangt. Dann können Antikörper tatsächlich dafür entscheidend sein, seine Ausbreitung zu verhindern."

Zitat Ende.

S. 73

Zitat:

"[...] wir kommen zum Kernproblem von Impfungen: Wenn ein Virus nicht ernsthaft krank macht, was nutzt es, die Infektion verhindern zu wollen? Wo keine Gefahr ist, kann auch keine gebannt werden!"

Zitat Ende.

Seite 100-101:

Zitat:

"Ursprünglich (sc. vor 2009) mussten nämlich drei Bedingungen erfüllt sein, bevor man von einer Pandemie sprach:

1. Der Erreger musste neu sein.
2. Die Ausbreitung über die Kontinente musste rasch sein.
3. Der Krankheitsverlauf musste schwer sein."

Seite 103-104:

Zitat:

"Als die Zahl der wirklich schweren Verläufe und Todesfälle tatsächlich gezählt wurde, stießen die Experten auf ein Problem: Die schwer kranken Patienten konnten dank Antibiotika und moderner Therapiemaßnahmen ganz anders versorgt werden als früher. Viel ernster noch: Die große Mehrzahl der Erkrankungen verlief überraschend milde, nicht schlimmer als eine fieberhafte Erkältung. Definitionsgemäß war der Ausbruch der Schweinegrippe also keine Pandemie, und so drohten all die Mühen und Hoffnungen, die die Experten in tage- und nächtelanger Arbeit für die Vorbereitung des Schlachtplans aufgebracht hatten, umsonst gewesen zu sein.

Es gab aber doch eine Pandemie, daran erinnert sich jeder!

Ja, dank eines Geniestreichs der WHO [...]: Am 10. Mai hat die WHO die Definition einer Pandemie einfach geändert: Von nun an hieß es, >>eine Pandemie kann einen schweren oder (!) einen milden Verlauf nehmen.<<"

Zitat Ende.

Auf Seite 113 verweisen die Autoren auf das Buch von Markus Schlöffel, Die RKI-Protokolle.

Zitat:

"Jeder kann nun nachlesen, dass die Coronamaßnahmen ohne jegliche medizinisch-wissenschaftliche Grundlage, sondern allein auf politische Anordnung ersonnen und verhängt wurden. Eine echte Pandemie, einen medizinischen Notstand, hat es nie gegeben - und Politiker und Behörden wussten Bescheid. Die Menschen wurden hier wie überall belogen und betrogen Die Medizinwissenschaft hat den evidenzbasierten Weg verlassen und sich der Politik untergeordnet. Und unsere Justiz hat versagt. Die Gerichte haben sich bei ihren Entscheidungen immer wieder auf das RKI bezogen und damit direkt auf die evidenzlosen Anweisungen der Politik. Das Exzellente am Buch von Markus Schlöffel: Er geht die Schlüsselthemen einzeln durch und zitiert die jeweils relevanten Passagen aus den RKI-Protokollen. Alles ist also von behördlicher Seite selbst vollumfänglich belegt."

Zitat Ende.

Seite 116-117:

Zitat:

"Es gibt einen Bericht von über 500 Seiten des US-Repräsentantenhauses, in dem alle verbrecherischen Vorgänge aufgedeckt und offengelegt wurden. Die wichtigen Spieler sind dabei namentlich aufgeführt. Der Bericht wurde im Dezember 2024 veröffentlicht."

Zitat Ende.

Seite 118:

Zitat:

"Robert F. Kennedy Jr. hat ja ein interessantes Buch über das gesamte mafiöse Kartell geschrieben. Auf dem Bucheinband lesen wir den Titel Das wahre Gesicht des Dr. Fauci und darunter das Resümee: Bill Gates, die Pharmaindustrie und der globale Krieg gegen Demokratie und Gesundheit.

Ja. Das Buch beschreibt, wie Anthony Fauci, der längjährige Direktor des NIAID, das Schreckgespenst Aids in die Welt gesetzt hat und wie er und sein Kartell dadurch zu Macht und Geld gekommen sind. Seine >>Erfahrungen<< flossen in die Planung und Umsetzung der Covid-19-Pandemie ein.

Wie soll man das verstehen? War denn Aids auch keine echte Pandemie? Und inwiefern gibt es Ähnlichkeiten?

Das schauen wir uns im nächsten Kapitel an."

Zitat Ende.

Seite 119:

Zum Thema HIV. Die Autoren zählen sich nicht zu den Aidsleugnern. Dennoch:

Zitat:

"Da sind wir bei einer Kernfrage: Die lautet, kann das HI-Virus alleine zu den typischen Aidserkrankungen führen (Virushypothese)? Oder kann es sein, dass es zusätzlich bestimmte Begleitumstände braucht, wie eine Schwächung des Immunsystems zum Beispiel durch Einnahme von Medikamenten oder Drogen oder Koinfektionen mit anderen Krankheitserregern? Der klassische Beweis für die Virushypothese würde in der Wissenschaft mit einem Tiermodell erbracht werden. Tiere werden mit HIV infiziert, bekommen ähnliche Symptome wie der Mensch und sterben. Damit wäre die Sache klar. Das funktioniert aber nicht, denn es gibt kein entsprechendes Tiermodell. Schimpansen sind zwar leicht zu infizieren, entwickeln aber in der Regel keinerlei Krankheitssymptome. Für mich gibt es viele Gründe anzunehmen, dass das Virus alleine in der Regel nicht ausreicht."

Zitat Ende.

Seite 122-123:

Zitat:

"Es wurde relativ schnell klar, dass die Virushypothese nicht belegt ist. Peter Duesberg, der Hauptkritiker der Virushypothese, hielt einen Vortrag mit dem Titel >>An old epidemic under a new name<<. Gemeint war damit, dass man den altbekannten Epidemien der Armutskrankheiten jetzt einfach einen neuen Namen verpasst hatte - und zwar Aids."

Zitat Ende.

Auf Seite 127 gehen die Autoren auf das oberste Gebot für Ärzte gemäß dem Hippokratischen Eid ein, das da scheinbar lautet:

>>primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare<<  -  also:

>>Erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen.<<

Auf den Seiten 155-156 gehen die Autoren darauf ein, wann der Einsatz von Antibiotika überhaupt erst Sinn macht.

Abschließende Kapitel:

"Viel gelernt - aber wozu das alles?"

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang den Hinweis der Autoren, den man sonst nicht an vielen Stellen findet:

Das Verhältnis von LDL zu HDL sollte unter 2,5 liegen.

Zitat aus Seite 249-250:

"Ein LDL:HDL-Quotient von unter 2.5 ist hierbei anzustreben. Der Gesamtcholesterinwert ist dabei von nachrangiger Bedeutung."

Zitat Ende.

Auf den Seiten 255-256 f. schreiben die Autoren:

Es gibt (Zitat) "in Friedenszeiten nur fünf Krankheiten, die für eine wesentliche Verkürzung des Lebens verantwortlich sind:

1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
2. Krebs
3. Diabetes
4. Neurologische Erkrankungen
5. Infektionen

Es ist bestens bekannt, dass Übergewicht und Rauchen die wichtigsten treibenden Kräfte hinter der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und vielen Tumoren sind."

Zitat Ende.

Abschließend schreiben die Autoren auf  Seite 258 (Zitat):

"In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern ein langes, gesundes und glückliches Leben!

Der 6-Punkte-Plan für ein gesundes langes Leben:

1. Verzichten Sie auf Zigaretten.

2. Achten Sie darauf, dass Ihr Blutdruck nicht zu hoch ist. Er sollte unter 130/85 liegen.

3. Sorgen Sie dafür, dass nicht nur Ihr Gesamtcholesterinwert stimmt, sondern auch, dass der LDL/HDL-Quotient unter 2.5 liegt.

4. Halten Sie Maß in Bezug auf Energieaufnahme und Energieverbrauch. Ein BMI unter 23 ist ein guter Richtwert.

5. Kontrollieren Sie Ihren Blutzucker. Der Wert sollte bei Erwachsenen im nüchternen Zustand unter 100 mg/dl liegen.

6. Nutzen Sie die Macht des Wissens aus diesem Buch."

Zitat Ende.

Und damit schließen die Autoren ihre Ausführungen.

Es folgen Endnoten.

Zum Buch selbst heißt es (Zitat):

"
Infektionen sind Teil des Lebens.
Gefährlich wird es erst, wenn Politik, Medien und Pharmaindustrie sie instrumentalisieren.

In Infektionen verstehen - statt fürchten  liefern zwei profilierte Mediziner und eine Naturwissenschaftlerin  einen fundierten, kritischen und allgemein verständlichen Blick auf die  Welt der Infektionskrankheiten und Impfungen. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi,  Prof. Dr. Karina Reiß und Dr. Claus Köhnlein analysieren nicht nur die  biologische Wirkweise von Bakterien, Viren und Impfstoffen, sondern  hinterfragen auch die politische, mediale und wirtschaftliche Dimension,  die die moderne Infektionsmedizin geprägt hat. Zudem nehmen sie  explizit Stellung zur Coronapandemie, zu früheren »Pseudopandemien« wie  der Schweinegrippe und zu systemischen Problemen im Umgang mit Krankheit  und Angst.

Wissenschaftlich fundiert und allgemein verständlich

Dieses  Buch räumt auf - mit Mythen, Alarmismus und mediengetriebenem  Aktionismus rund um Infektionen und Impfstoffe. Ein zentrales Anliegen  ist die Entdramatisierung des Themas Infektionen. Leser erfahren, warum  viele Mikroben harmlos oder sogar nützlich sind - und wie mit Angst  bewusst Politik gemacht wird.

Aufklärung statt Panikmache - Eigenverantwortung statt Zwang

Die  Autoren beleuchten Risiken und Nebenwirkungen auch klassischer  Impfstoffe - nicht nur der mRNA-Impfungen - und fordern einen  faktenbasierten, individuellen Umgang mit Impfentscheidungen - immer  freiwillig. Sie bieten Aufklärung statt Zwang, informieren sachlich und  ermutigen zu individueller Risiko-Nutzen-Abwägung.

Das Buch legt  offen, wie Medien, Politik und Pharmaindustrie bei vergangenen und  aktuellen »Pandemien« zusammenspielen - mit oft fatalen Folgen für  Bevölkerung und Gesundheitssystem.

Drei Stimmen - ein starkes Team!

Mit  Bhakdi, Reiß und Köhnlein schreiben drei profilierte, fachlich  versierte Stimmen der Medizin beziehungsweise Naturwissenschaft, die  jahrzehntelange Erfahrung und kritisches Denken vereinen - authentisch,  unabhängig und mutig.

Eine Kombination aus medizinischer Aufklärung, gesellschaftlicher Relevanz und verständlicher Sprache macht Infektionen verstehen - statt fürchten  zu einem besonderen Buch für alle, die sich nicht mit einfachen  Antworten zufriedengeben. Es bietet faktenbasiertes Wissen,  medienkritische Analyse und konkrete Orientierungshilfe für  selbstbestimmte Gesundheitsentscheidungen.

Ein  Buch für alle, die verstehen wollen, statt blind zu glauben. Für  Menschen, die sich nicht länger von Angst regieren lassen - sondern von  Wissen leiten."


Was ich mir noch gewünscht hätte:

Die Autoren geben ihren Leserinnen und Lesern zwar einen 6-Punkte-Plan für ein gesundes und langes Leben mit auf den Weg. So verweisen die Autoren in diesem Zusammenhang von Infektionen auch auf die Wichtigkeit von Vitamin C und D - so auf den Seiten 72-73 oder auch auf Seite 97-98, wo diese schreiben:

Zitat:

"Ich schwöre aus eigener Erfahrung auf eine hohe Dosis Vitamin C - 1 Gramm pro Tag - , auch wenn die Wirkung nicht mit Daten belegt worden ist. Warum nicht belegt? Dazu müssten sehr viele Freiwillige über sehr viele Jahre in Studien eingebunden werden. Erst dann bekämen wir verlässliche Informationen darüber, ob die Einnahme von Vitamin C die Häufigkeit und Dauer von Erkältungen beeinflussen kann. Solche Studien sind bislang aber nie durchgeführt worden. Insider-Information: Ich habe seit dem Beginn der Einnahme von Vitamin C vor 40 Jahren keine Erkältung mehr gehabt."

Zitat Ende.

Auf Zigaretten zu verzichten, sollte wirklich jedem Menschen einleuchten, wenn ihm Gesundheit wichtig ist.

Wie jedoch ein hoher Blutdruck, ein LDL:HDL-Quotient unter 2.5 bzw. ein BMI unter 23 erreicht werden kann bzw. ein Diabetes verhindert / vermieden werden kann, darauf gehen die Autoren nicht ein.

Deswegen füge ich an dieser Stelle ergänzend folgende Informationen an:


Zum Punkt Blutdruck unter 130/85:

Hilfreich für einen Blutdruck unter 130/85 sind:

Viel Wasser trinken. Faustregel: Pro 25 kg Körpergewicht 1 Liter Wasser pro Tag trinken
D. h. bei 100 kg Körpergewicht bitte 4 Liter Wasser pro Tag trinken.

Außerdem hat sich die Aminosäure L-Arginin dabei erwiesen, für einen guten Blutdruck sorgen zu können.

Vgl. dazu meinen Aufsatz vom 16. Februar 2025:

"Bluthochdruck und NO-Verbindungen in L-Arginin"


Zum Punkt "LDL-HDL-Quotient unter 2.5:

Wie ist der Zusammenhang von Triglyceriden, Cholesterin und Fettsäuren?

🧬 1. Fettsäuren – die Grundbausteine
Fettsäuren sind lange Kohlenwasserstoffketten, die in deinem Körper als:
  • Energiequelle
  • Bausteine für Zellmembranen
  • Bestandteile komplexerer Lipide
genutzt werden.

Es gibt:
  • gesättigte Fettsäuren
  • ungesättigte Fettsäuren (einfach/mehrfach)
  • essentielle Fettsäuren (z. B. Omega-3, Omega-6)

Fettsäuren sind der „Rohstoff“, aus dem dein Körper andere Fettarten herstellen kann.

🧪 2. Triglyceride – Speicherform von Fettsäuren
Ein Triglycerid besteht aus:

➡️ Glycerin
+
➡️ 3 Fettsäuren

Triglyceride sind die Hauptspeicherform von Energie in Fettzellen.

Wenn du Fett isst oder wenn dein Körper Zucker in Fett umwandelt, werden Fettsäuren zu Triglyceriden verpackt.

Funktion:
  • Energiespeicher
  • Transportform im Blut (u. a. in VLDL, Chylomikronen)

Wichtig: Hohe Triglyceridwerte im Blut können ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.

🧱 3. Cholesterin – kein Fett, aber ein Lipid
Chemisch ist Cholesterin kein Fett, sondern ein Steroidhormon-Vorläufer.

Es besteht nicht aus Fettsäuren – hat aber trotzdem mit ihnen zu tun.

Cholesterin ist Baustein für:
  • Zellmembranen
  • Gallensäuren
  • Vitamin D
  • Steroidhormone (z. B. Östrogen, Testosteron, Cortisol)

Der Körper stellt 80–90 % des Cholesterins selbst her – primär aus Acetyl-CoA, das wiederum aus Fettsäuren oder Glukose stammt.

🔗 Wie hängen Triglyceride, Fettsäuren und Cholesterin zusammen?

Gemeinsamer Stoffwechsel

Alle drei laufen im Stoffwechsel über gemeinsame Zwischenstufen, vor allem Acetyl-CoA.

Fettsäuren → Triglyceride

Fettsäuren werden zu Triglyceriden verestert.

Fettsäuren → Cholesterin

Fettsäuren können zu Acetyl-CoA abgebaut werden, aus dem der Körper Cholesterin synthetisiert.

Transport im Blut über Lipoproteine

Da Fette wasserunlöslich sind, transportiert der Körper sowohl:
  • Triglyceride
  • Cholesterin

mithilfe von Lipoproteinen:
  • VLDL → transportiert Triglyceride aus der Leber
  • LDL → transportiert Cholesterin zu Geweben
  • HDL → transportiert Cholesterin zur Leber zurück

Wechselwirkungen bei Blutfetten

Hohe Triglyceride gehen oft mit niedrigem HDL und kleinen dichten LDL-Partikeln einher – ein ungünstiges Muster (atherogen).

Insulin spielt eine zentrale Rolle
  • Hohe Insulinspiegel fördern Triglyceridbildung (Lipogenese)
  • Insulin hemmt die Fettsäurenfreisetzung aus Fettzellen
  • Niedriges Insulin (z. B. Fasten) → Triglyceride werden gespalten → Fettsäuren werden freigesetzt

Bekanntlich sollte der LDL-Cholesterinwert < 150 mg/dl sein, während der HDL-Cholesterinwert folgendermaßen sein sollte: > 35 mg/dl

Omega-3-Fettsäuren können das LDL/HDL-Verhältnis positiv beeinflussen, hauptsächlich durch eine starke Senkung der Triglyceride und eine mögliche Erhöhung des HDL-Cholesterins (des „guten“ Cholesterins). Bei manchen Menschen können sie auch das LDL-Cholesterin leicht erhöhen, aber oft führt dies zu größeren, weniger schädlichen LDL-Partikeln, was insgesamt vorteilhaft für die Herzgesundheit ist, besonders bei erhöhten Ausgangswerten

(Zitat):

"Laut Definition sind Omega-3-Fettsäuren mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Besonders wichtig ist Alpha-Linolensäure (ALA), denn der Körper kann sie nicht selbst bilden. Sie muss daher über die Ernährung aufgenommen werden. Deshalb wird sie als essenzielle Fettsäure – also lebenswichtige Fettsäure – bezeichnet. Daneben gibt es noch weitere Omega-3-Fettsäuren. Die zwei bedeutendsten sind Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure  (DHA). Beide kann der Körper theoretisch selbst herstellen, meistens  reicht dies jedoch nicht aus, um den Tagesbedarf zu decken.

Omega-3-Fettsäuren sind Fettbausteine. Sie sind in Lebensmitteln  natürlicherweise in komplexen Fetten (wie Triglyceriden) enthalten. Im  Darm werden sie durch die Verdauung aus den Fetten gelöst. Danach  erfolgt die Aufnahme im Darm und die Omega-3-Fettsäuren gelangen in den  Blutkreislauf. Sie dienen dem Körper als Bausteine für wichtige Stoffe,  wie Zellmembranen.
ALA muss immer über die Ernährung aufgenommen werden. EPA und DHA  dagegen kann der Körper selbst herstellen. Dazu baut er ALA um.  Allerdings funktioniert dieser Umbau nicht effektiv und ist darüber  hinaus von vielen anderen Faktoren abhängig. Zum Beispiel kann eine  ungünstige Ernährung den Stoffwechsel hemmen. Besonders problematisch  sind ungesunde Fette mit viel Omega-6-Fettsäuren (Arachidonsäure) oder  Cholesterin. Daher ist es einfacher und kontrollierbarer, EPA und DHA in  ausreichenden Mengen mit der Nahrung aufzunehmen."

Zitat Ende.


Um den LDL:HDL-Quotienten nun positiv zu beeinflussen sollte man deswegen Omega-3-Fettsäuren in die Ernährung einbauen - als Alternative auch als Supplement (Nahrungsergänzung).

Zum Punkt BMI unter 23:

Wie lässt sich das erreichen?

1. Kalorienbedarf verstehen – aber ohne streng zu zählen
Um Körpergewicht zu reduzieren, braucht es ein moderates Kaloriendefizit.
Schon 300–500 kcal pro Tag weniger reichen meist aus.
Das erreichst du durch:
  • größenangepasste Portionen
  • weniger hochverarbeitete Lebensmittel
  • statt zu „snacken“ lieber richtige Mahlzeiten
  • mehr eiweißreiche und ballaststoffreiche Nahrungsmittel (machen länger satt)

2. Ernährung, die das Abnehmen erleichtert
🍽️ Mahlzeiten-Prinzip (einfach & wirksam)
Jede Mahlzeit sollte idealerweise enthalten:
  • 1/2 Gemüse oder Salat
  • 1/4 Eiweiß (Fisch, Hülsenfrüchte, Tofu, Joghurt, Eier, mageres Fleisch)
  • 1/4 komplexe Kohlenhydrate (Vollkorn, Kartoffeln, Hülsenfrüchte)
Gute Alltagsstrategien:
  • ungesüßte Getränke statt Softdrinks
  • 1–2 Obstportionen täglich
  • abends eher eiweiß- statt kohlenhydratreich (falls du damit gut zurechtkommst)
  • weniger Alkohol (verhindert Fettabbau)

3. Bewegung, die realistisch und wirksam ist
Du musst nicht extrem viel Sport machen.

Entscheidend ist ein Mix aus Alltagsbewegung + etwas Training.

Alltagsbewegung (sehr effektiv):
  • 7.000–10.000 Schritte/Tag
  • öfter stehen, gehen, Treppen nehmen
  • kleine Wege zu Fuß oder mit dem Rad

Training (2–4× pro Woche):
  • Krafttraining (Muskelaufbau erhöht den Grundumsatz)
  • moderates Ausdauertraining (z. B. 30 min Walken, Joggen, Radfahren)

4. Mit kleinen Veränderungen starten
Viele schaffen es leichter mit:
  • 1 Mahlzeit pro Tag bewusst verbessern
  • 10 Minuten Spaziergang nach dem Essen
  • 2–3× pro Woche 20 Minuten Training
Konstanz ist wichtiger als Perfektion.

⚠️ Was du vermeiden solltest
  • Crash-Diäten
  • Unter 1200 kcal täglich (für viele gesundheitlich riskant)
  • Extrem viel Sport ohne Pause
  • Schuldgefühle oder restriktive Verbote
  • Nahrungsergänzungsmittel zum „Fettverbrennen“


Zum Punkt Vermeiden eines Diabetes:

Hier sind die medizinisch wichtigsten und wissenschaftlich gut belegten Maßnahmen:

🥗 1. Ernährung: Blutzuckerfreundlich essen
Der Körper reagiert empfindlich auf einfache Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate. Entscheidend ist nicht „keine Kohlenhydrate“, sondern die richtigen Kohlenhydrate.
✔ Besonders empfehlenswert
  • Gemüse (viel Volumen, wenig Zucker)
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen)
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse & Samen
  • Naturjoghurt, Hüttenkäse, Quark
  • mageres Eiweiß (Fisch, Huhn, Tofu, Eier)
  • ungesüßte Getränke

✔ Reduzieren (nicht verbieten)
  • Zucker, Süßigkeiten, Gebäck
  • Limonaden/gesüßte Getränke
  • Weißmehlprodukte
  • stark verarbeitete Lebensmittel
  • große Portionsgrößen

💡 Alltagsregel

„Halber Teller Gemüse“
  • Viertel Eiweiß
  • Viertel komplexe Kohlenhydrate

Das stabilisiert den Blutzucker und verhindert Überessen.

🏃‍♂️ 2. Regelmäßige Bewegung
Du musst dafür nicht ins Fitnessstudio – es geht vor allem darum, dass die Muskeln Zucker aus dem Blut aufnehmen.

✔ Besonders wirksam:
  • 10.000 Schritte/Tag (oder 7.000 als guter Start)
  • 15–20 Minuten Spazieren nach dem Essen
  • 2–3×/Woche Krafttraining
    (verringert Insulinresistenz massiv)
  • Ausdauertraining 2–3×/Woche

Schon 150 Minuten Bewegung pro Woche senken das Diabetesrisiko deutlich.

⚖️ 3. Gesundes Körpergewicht halten oder erreichen
Übergewicht – vor allem am Bauch – ist einer der stärksten Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes.
Bereits 5–7 % Gewichtsverlust senken das Risiko um bis zu 60 %, selbst wenn noch Übergewicht besteht.

💤 4. Guter Schlaf
Schlafmangel führt zu:
  • höherem Appetit
  • schlechterer Blutzuckerkontrolle
  • mehr Stresshormonen

Ziel: 7–9 Stunden pro Nacht.

😌 5. Stress reduzieren
Chronischer Stress erhöht Cortisol → erhöht Blutzucker → fördert Insulinresistenz.

Hilfreich:
  • regelmäßige Pausen
  • Atemübungen
  • Meditation
  • Spaziergänge
  • Hobbys

🚭 6. Nicht rauchen
Rauchen verschlechtert die Insulinwirkung und erhöht das Diabetesrisiko deutlich.

🍺 7. Alkohol nur in Maßen
Zu viel Alkohol:
  • fördert Gewichtszunahme
  • verschlechtert Leberfunktion
  • erhöht Blutzucker

🧪 8. Regelmäßige Vorsorge
Besonders wichtig bei familiärem Risiko, Übergewicht oder wenig Bewegung.
Lassen:
  • Nüchternblutzucker
  • HbA1c
  • Bauchumfang
kontrollieren.

📌 Zusammengefasst – die 5 wichtigsten Punkte
  1. Mehr Gemüse, Eiweiß und Vollkorn – wenig Zucker/Weißmehl.
  2. Täglich bewegen – Muskeln machen “blutzuckerstabil”.
  3. Bauchfett reduzieren (wenn vorhanden).
  4. Schlaf & Stress im Griff behalten.
  5. Regelmäßig Werte prüfen lassen.

Mit Hilfe welcher Nahrungsergänzungsmittel kann Diabetets vermieden werden?

Kurz und klar: Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die nachweislich alleine Diabetes verhindern können. Der stärkste Schutz bleibt ein gesunder Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Gewicht, Schlaf, Stressreduktion). Nahrungsergänzungsmittel können allenfalls unterstützen, wenn du bestimmte Defizite hast oder bereits Prädiabetes-Risiken bestehen – aber sie ersetzen keine Lebensstil-Maßnahmen und sind nicht als „Diabetes-Verhinderer“ offiziell anerkannt.

Hier ist ein evidenzbasierter Überblick:

🧪 1. Vitamine & Mineralstoffe

🍊 Vitamin D
  • Viele Menschen mit Prädiabetes/Diabetes haben niedrige Vitamin-D-Werte. Ein Mangel kann mit Insulinresistenz und erhöhtem Risiko assoziiert sein, doch die Daten für eine echte Prävention durch Supplementierung sind nicht stark.

  
🧂 Magnesium
  • Magnesium spielt eine Rolle im Glukosestoffwechsel und der Insulinwirkung. Einige Studien zeigen, dass höhere Magnesiumzufuhr mit besserer Blutzuckerregulation verbunden ist – vor allem bei Menschen, die wenig davon über die Nahrung bekommen.
  

🪙 Chrom
  • Wird oft beworben, weil Chrom am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt ist. Einige Studien zeigen leichte Verbesserungen von Insulinresistenz und Blutzucker, aber die Beweislage ist insgesamt schwach oder widersprüchlich.

  
🧠 Zink, Vitamin E & andere
  • Zink und Vitamin E werden in Studien ebenfalls untersucht, zeigen aber nur geringe oder unsichere Effekte auf Blutzucker-Marker.

  
👉 Fazit: Vitamine und Mineralien können helfen, Mängel auszugleichen, aber derzeit gibt es keine starke, breit akzeptierte Evidenz, dass sie allein Diabetes verhindern.

🦠 2. Probiotika & Darmgesundheit
Studien zeigen, dass bestimmte probiotische Präparate die Blutzuckerwerte und Insulinresistenz bei Menschen mit Diabetes verbessern können – als Ergänzung, nicht als Prävention allein.

🌿 3. Pflanzenstoffe (z. B. Zimt, Berberin)
Manche pflanzliche Stoffe werden häufig genannt, z. B. Zimt oder Berberin.
Einige Studien zeigen mögliche Effekte auf den Blutzucker, aber:
  • die Ergebnisse sind inkonsistent
  • Produkte sind unterschiedlich dosiert
  • Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen sind möglich (z. B. bei Berberin).

  
👉 Diese können begleitend eingesetzt werden, aber sie ersetzen nicht die Kernmaßnahmen zur Prävention.

🧠 Wichtig zu wissen
✔ Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, keine Medikamente – sie müssen wirksame Präventions-Effekte nicht beweisen.

✔ Eine gesunde Ernährung deckt normalerweise den Nährstoffbedarf, sodass Supplemente oft unnötig sind, wenn du ausgewogen isst.

✔ Supplemente sollten nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, besonders wenn du Medikamente nimmst oder gesundheitliche Risiken bestehen.

📌 Fazit – was sinnvoll ist
Am meisten Einfluss auf Diabetes-Prävention haben:
✅ gesunde, ballaststoffreiche Ernährung
✅ regelmäßige Bewegung
✅ Gewichtsnormalisierung
✅ ausreichender Schlaf
✅ Stressmanagement

Supplemente können unterstützen, z. B.:
  • Vitamin D (bei niedrigem Spiegel)
  • Magnesium (bei Mangel)
  • ggf. Probiotika (für die Darmgesundheit)
→ aber als Ergänzung, nicht als Ersatz für Lebensstil-Änderungen.


Wie wirkt sich Alpha-Liponsäure (ALA) auf Diabates bzw. auf den Blutzuckerspiegel aus?

Alpha-Liponsäure (ALA) ist ein Antioxidans, das im Körper natürlicherweise vorkommt. Sie wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt – insbesondere im Zusammenhang mit Diabetes und diabetischer Neuropathie.

Hier ist der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand, klar und sicher zusammengefasst:

🧪 1. Wirkung auf den Blutzucker
Die Datenlage ist gemischt, aber einige Studien zeigen positive Effekte:

Verbesserung der Insulinsensitivität
ALA kann die Insulinwirkung in Muskelzellen verbessern, sodass Glukose besser aufgenommen wird.
Dadurch kann der Blutzuckerspiegel sinken – allerdings meist moderat, nicht dramatisch.

Senkung des Nüchternblutzuckers (möglich, aber nicht zuverlässig)
Einige Untersuchungen zeigen leichte Reduktionen der Nüchternwerte oder des HbA1c, andere zeigen keinen signifikanten Effekt.

Antioxidative Wirkung
Da oxidativer Stress bei Diabetes erhöht ist, wirkt ALA hier potenziell schützend – allerdings betrifft das eher Folgeschäden, weniger den Blutzucker selbst.

👉 Fazit:
ALA kann den Blutzucker etwas verbessern, aber es ist kein zuverlässiges Mittel zur Prävention oder Behandlung von Diabetes. Die Effekte variieren stark zwischen Personen und Studien.

🦠 2. Wirkung auf diabetische Neuropathie (hier ist die Wirkung am stärksten belegt)
Hier zeigt ALA deutlich bessere und konsistentere Ergebnisse:

Linderung von Nervenschmerzen
ALA kann Symptome wie:
  • Brennen
  • Kribbeln
  • Taubheit
  

bei diabetischer Neuropathie reduzieren.

Verbesserte Nervenleitgeschwindigkeit (in manchen Studien)

In höherer Dosierung (z. B. 600 mg/Tag) wurden Verbesserungen beobachtet.

👉 Dies ist einer der medizinisch am besten untersuchten Einsatzbereiche von Alpha-Liponsäure.

⚠️ 3. Sicherheit und mögliche Risiken
Alpha-Liponsäure gilt als relativ sicher, aber folgende Punkte sind wichtig:

Hypoglykämie möglich
Weil ALA die Insulinsensitivität verbessern kann, kann der Blutzucker insbesondere in Kombination mit:
  • Metformin
  • Insulin
  • Sulfonylharnstoffen
  

zu weit sinken → Risiko für Unterzucker.

Magen-Darm-Beschwerden
z. B. Übelkeit, Sodbrennen (häufig bei hohen Dosen).

Autoimmune Insulinantikörper (sehr selten)
Es gibt seltene Fallberichte, dass ALA bei genetisch anfälligen Personen Autoantikörper auslösen kann.
Nicht ohne ärztliche Rücksprache bei:
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Einnahme von Diabetesmedikamenten
  • bestehendem Diabetes
  
📌 Praktische Einordnung
  • ALA ist nicht als Mittel zur Diabetes-Vorbeugung geeignet.
  • ALA kann den Blutzucker etwas senken – aber nicht zuverlässig.
  • ALA ist am stärksten belegt zur Behandlung diabetischer Nervenschmerzen (600 mg/Tag in Studien).
  • Bei Einnahme sollte der Blutzucker beobachtet werden, v. a. wenn du bereits Medikamente nimmst.


Dennoch:

Alles in allem: ein sehr wertvolles Buch, das ich mit Spannung und Lust gelesen und dessen Informationen ich gerne zur Kenntnis genommen habe.

Rainer Langlitz


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